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    Item-typ:Veröffentlichung,
    Zur Konstruktion von ''Männlichkeit'' bei ''Ultras'' : eine empirische Untersuchung zur Fanszene in Bremen
    ''Männliche'' Herrschaftsstrukturen sind innerhalb der gesamten Gesellschaft stark verbreitet. Dies spiegelt sich dementsprechend auch in Fußballfanszenen wider. Diese Arbeit untersucht daher die Konstruktion von Männlichkeit bei ''Ultras'', da diese mit ihrer starken Präsens und ihren aufwendigen Choreographien in Stadien großen Einfluss vor allem auf Jugendliche haben. Ziel der Untersuchung ist es, Mechanismen innerhalb der Fanszene aufzuzeigen um somit pädagogisch zu intervenieren, damit geschlechterdemokratische Verhältnisse in den Fankurven umgesetzt werden können. Um sich dieser Frage anzunähern werden zunächst für die Arbeit zentrale Begriffe wie ''Jugendkultur'', ''Szene'' und ''Ultras''erläutert. Hierbei wird ein Rückblick auf die Entstehungsgeschichte der aufgeführten Begriffe gegeben und die zentralen Merkmale werden definiert. Daran anschließend wird ein kurzer Überblick über den Stand der Männlichkeitsforschung gegeben. Den theoretischen Hintergrund zur Untersuchung von ''Männlichkeit'' liefern die Theorien von R.W. Connell (''Die hegemoniale Männlichkeit'') und Pierre Bourdieu (''Die männliche Herrschaft''), die beide davon ausgehen, dass sich ''Männlichkeit'' sowohl in der Interaktion zwischen Männern* und Frauen*, als auch in der Interaktion unter Männern* konstituiert. @!Anhand einer Zusammenfassenden Inhaltsanalyse nach Mayring werden drei Interviews (2 Männer* und eine Frau*) mit ''Ultras'' analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass die Fanszene als ein von Männern* dominiertes Feld zu betrachten ist, was sich bspw. anhand von Funktionen und Verhaltensweisen zeigt. Allerdings haben sich ''klassische Männlichkeiten'' hinzu einer modernen, reflektierten ''Männlichkeit'' entwickelt, was sich daran zeigt, dass offener Sexismus selten zu Tage tritt. Konstitutiv ist zudem eine große Konkurrenz unter Männern*. Darüber hinaus ist es durchaus auch Frauen möglich Anerkennung innerhalb der Fanszene zu erlangen, dies jedoch nur, wenn ''männliche'' Verhaltensweise angeeignet werden. Eine pädagogische Intervention seitens des Fanprojekts ist allerdings schwierig zu gestalten, da die Szene durch große Autonomiebestrebungen gekennzeichnet ist. Es hat sich @!aber gezeigt, dass die Szene durchaus an einer Auseinandersetzung mit Themen wie Sexismus und Homophobie (etc.) interessiert ist, was zu der Schlussfolgerung führt, dass Ressourcen und Initiativen kritischer Positionen innerhalb der Szene gestärkt werden können @!um somit informelle Bildungsprozesse zu initiieren.
    Abschlussarbeit
      981  1763
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    Item-typ:Veröffentlichung,
    Intersektionale Medienanalyse : Anregungen für eine emanzipatorische Medienbildung
    Die vorliegende Arbeit behandelt potenzielle Ansatzpunkte einer intersektionalen Medien-analyse. Hierfür werden mediengeschichtliche, sozialisationstheoretische, psychologische, medienpädagogische, analytische sowie gesellschaftstheoretische Aspekte herangezogen und diese, gerichtet auf das Ziel einer emanzipatorischen Medienbildung, miteinander in Beziehung gesetzt. Diese Auseinandersetzung liefert den theoretischen Rahmen einer inter-sektionalen Medienanalyse. Weiter erfolgt durch exemplarische Betrachtungen und Analy-sen medialer Artefakte, die Veranschaulichung des analytischen Potenzials von Medien, die Erprobung der Analyse selbst sowie das Herstellen von Bezügen und Anknüpfungspunkten hinsichtlich der Anwendbarkeit einer intersektionalen Medienanalyse in Bildungskontexten.
    Abschlussarbeit
      699  791
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    Item-typ:Veröffentlichung,
    "Powerful - Smile - Kids": Ein Konzept zur Prävention der Adipositas im Kindes- und Jugendalter
    Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit dem Thema der Prävention der Adipositas im Kindes- und Jugendalter. Im Zentrum steht hierbei die Frage, anhand welcher präventiven Maßnahmen, sich die Selbstwirksamkeitspotentiale der KlientInnen stärken lassen können. Vorliegend besteht das Interesse darin, vor dem Hintergrund der aktuellen fachlichen Diskussion, Möglichkeiten zur nachhaltigen Präventions- und Interventionsarbeit vorzustellen, um einer fortschreitenden Zunahme der Prävalenz der Adipositas vorzubeugen. Die Bearbeitung der Fragestellung erfolgt daher auf einer kreativen Herangehensweise. Die herangezogenen Quellen repräsentieren größtenteils den aktuellen Stand der wissenschaftlich-fachlichen Diskussion. Da wesentliche Erkenntnisse zum wissenschaftlichen Stand der Forschung nicht ausschließlich deutschlandweit erbracht wurden, wurde auch auf Studien anderer Nationen zurückgegriffen, von denen sich teilweise lediglich Zusammenfassungen ausfindig machten, daher musste sich teils auf Sekundärliteratur berufen werden. Die Erkenntnisse zur gegenwärtigen Forschung verdeutlichen, dass die Prävalenz von Übergewicht und Adipositas in Deutschland in den vergangenen Jahren stetig zunahm. Hierbei ist eine bereits im Kindes- und Jugendalter diagnostizierte Adipositas mit beachtlichen Begleit- und Folgeerkrankungen assoziiert. Aufgrund der multikausalen Adipositasgenese, erscheint ein rein verhaltensorientierter Präventionsansatz langfristig wenig Erfolge zu versprechen, vielmehr bedarf es einer Verzahnung von verhaltens- und verhältnispräventiven Maßnahmen. Daher greift das erarbeitete Projektkonzept die Wichtigkeit der Kombination von sowohl verhaltens- als auch verhältnispräventiven Maßnahmen auf. Durch die multikausale Verzahnung der Projekt- Bausteinbereiche "Bewegung", "Ernährung" und "psychosoziale Betreuung" erfolgt eine multidisziplinäre Herangehensweise, die es ermöglichen soll, der Prävention der multikausalen Adipositasgenese gerecht zu werden. Insbesondere vermag das Projektkonzept hierbei Maßnahmen vorstellen, die der Stärkung der Selbstwirksamkeitspotentiale der KlientInnen dienen. Durch die frühzeitig, an der Lebenswelt orientiere Ausrichtung der auf Empowermentstrategien ausgerichteten Methoden, symbolisiert das Projektkonzept einen potentiellen Ansatz für die Umsetzung nachhaltiger Präventionsarbeit, die langfristig allumfassende Gesundheitschancen steigern und Kosten im gesamtgesellschaftlichen System zu reduzieren versucht.
    Abschlussarbeit
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    Item-typ:Veröffentlichung,
    Identitätsentwicklung männlicher Jugendlicher im Kontext von (sozial-)pädagogischen Handlungsansätzen
    Die Bachelorthesis "Identitätsentwicklung männlicher Jugendlicher im Kontext von (sozial-)pädagogischen Handlungsansätzen" untersucht die Frage, inwiefern Identitätsentwicklung bzw. das Wissen über Theorien der Identitätsentwicklung das (sozial-)pädagogische bzw. sozialarbeiterische Handeln in Bezug auf männliche Jugendliche beeinflussen kann oder sollte. Einleitend werden die Begrifflichkeiten Jugend, Adoleszenz und Pubertät zur Eingrenzung der Zielgruppe erläutert. Des Weiteren wird der Begriff der Sozialisation, die im Jugendalter besonders intensiv wirkt, behandelt. Ausgangspunkt der theoretischen Abhandlung ist eine Auseinandersetzung mit dem universellen Thema Identität. Dabei wird zunächst mit Rückgriff auf psychologisch- und soziologisch-orientierte Theorien die Identitätsentwicklung erläutert und damit einhergehend dargestellt, wie individuelle und gesellschaftliche Faktoren auf das Individuum einwirken. Hierauf aufbauend wird auf die Faktoren (in diesem Falle Kompetenzen) hingewiesen, die positiv auf die Identitätsentwicklung wirken können. Dies geschieht unter Berücksichtigung des Lebenskompetenzansatzes, den Konzepten der Sozialen Kompetenz und der Resilienz. Abschließend werden, unter Bezugnahme auf den subjektorientierten Ansatz und den darauf aufbauenden Lebensbewältigungsansatz, die Möglichkeiten der pädagogischen Fachkräfte aufgezeigt. Für die Soziale Arbeit ergibt sich daraus die Notwendigkeit eines theoretisch fundierten Handelns, bezüglich der Identitätsentwicklung von männlichen Jugendlichen und der Reflexion der Geschlechterdimensionen. Der subjektorientierte Ansatz und der Lebensbewältigungsansatz können als praktisches Haltungs- und Handlungskonzept verstanden werden. Hieraus ergeben sich unter Berücksichtigung des Empowerments-Ansatzes, Möglichkeiten alternative Räume (funktionale Äquivalente) für die Klient*innen zu schaffen.
    Abschlussarbeit
      1258  1432
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    Item-typ:Veröffentlichung,
    Macht in der Beratung. Bedeutung und Schwierigkeiten des Faktors Macht in professionellen Hilfebeziehungen
    Die Bachelorthesis 'Macht in der Beratung. Bedeutung und Schwierigkeiten des Faktors Macht in professionellen Hilfebeziehungen' behandelt die Frage, welche Möglichkeiten für einen bewussten Umgang mit Macht von Sozialarbeiter*innen bestehen. Ausgangspunkt der theoretischen Abhandlung ist die Ansicht, dass eine Begrenzung der Macht in der Sozialen Arbeit nötig ist. Dabei wird zunächst mit Rückgriff auf unterschiedliche Theorien der Macht die Existenz von Macht in menschlichen Beziehungen herausgearbeitet und nach ihrer Bedeutung für die Soziale Arbeit gefragt. Anschließend erfolgt eine Darstellung von Begriffsdefinitionen der professionellen Hilfebeziehung und der Beratung. Hierauf aufbauend wird auf Machtursachen in der Beratung und Erscheinungsformen von Macht hingewiesen. Abschließend werden Möglichkeiten der Fachkraft aufgezeigt, mit der eigenen Macht zu Gunsten der Klient*innen umzugehen. Hierfür ist zum einen die kritische Reflexion der eigenen Rolle als Sozialarbeiter*in, der Beratungsstruktur sowie des professionellen Handelns von großer Bedeutung. Zum anderen ist ein Machtzuwachs der Klient*innen notwendig, wofür sowohl Ansätze der dialogischen Hilfeplanung und der Partizipation der Klient*innen an den Planungen und Entscheidungen als auch eine klient*innenzentrierte Vorgehensweise und die Parteilichkeit in der Beratung sowie die systemische Sichtweise und der Ansatz des Empowerment nötig sind.
    Abschlussarbeit
      1330  1314