Dohmen, Andrea
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Dohmen, Andrea
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Dohmen, Andrea
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Item type:Publication, Delphi-Studie zur Definition und Terminologie von Sprachentwicklungsstörungen(Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für Logopädie, 2024); ; ; ; Die interprofessionelle Zusammenarbeit zur Verbesserung der Versorgung von Kindern mit Sprech-, Sprach- und Kommunikationsstörungen hat hohe Relevanz. Entsprechend wichtig ist ein einheitliches Begriffsverständnis. Für den englischsprachigen Raum hat das CATALISE-Konsortium (Criteria and Terminology Applied to Language Impairments: Synthesizing the Evidence, Bishop et al. 2016, 2017) als Ergebnis einer Delphi-Studie neben einer interprofessionell konsentierten Terminologie auch diagnostische Kriterien vorgelegt, die eine Überprüfung in anderen Sprachräumen motivierte. Ausgehend von den CATALISE-Empfehlungen wurde im deutschsprachigen Raum (D-A-CH-Konsortium SES) von 2019 bis 2022 eine ähnliche Delphi-Studie mit drei Befragungsrunden durchgeführt. Der vorliegende Artikel berichtet über die Einschätzungen von Expertinnen und Experten aus der Deutschschweiz (n=58) im Vergleich zu jenen der Teilnehmenden des gesamtdeutschen Sprachraums (anfäng- lich N=435). Eine Einordnung mit Blick auf den bei CATALISE erzielten Konsens wird vorgenommen.journal articleHeft:167 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item type:Publication, Delphi-Studie zur Definition und Terminologie von Sprachentwicklungsstörungen - eine interdisziplinäre Neubestimmung für den deutschsprachigen Raum(ProLog, Therapie- und Lernmittel GmbH, 2023); ; ; ; Im vorliegenden Beitrag stellt das „D-A-CH-Konsortium SES“, eine multidisziplinär und multinational zusammengesetzte Steuerungsgruppe, die Ergebnisse einer groß angelegten Delphi-Befragungsstudie zur Definition und Terminologie von Sprachentwicklungsstörungen im deutschsprachigen Raum dar. Ausgehend von den internationalen Entwicklungen, die durch das CATALISE-Konsortium (Bishop et al., 2016; 2017) angestoßen wurden, entstand die Notwendigkeit einer eigenständigen Positionierung zu den aktuellen inhaltlichen Festlegungen und gleichzeitig zu einer Vereinheitlichung der bislang disparaten Terminologie zur Bezeichnung verschiedener Formen von Sprachauffälligkeiten im Kindes- und Jugendalter. Ziel war es, Aussagen und Termini zu erarbeiten, die über Disziplinen und Länder hinweg getragen werden. Nach einem dreistufigen, methodisch begleiteten Delphi-Verfahren mit über 400 Befragten konnte für die meisten inhaltlichen Aspekte ein Konsens ermittelt werden. Zentrale Ergebnisse werden in Form von 23 Statements präsentiert. Diese betreffen u. a. die Unterscheidung von Sprachentwicklungsstörungen, die assoziiert mit anderen, mitverursachenden Beeinträchtigungen auftreten, und solchen ohne assoziierte Beeinträchtigungen, bei denen jedoch Begleiterscheinungen in anderen Entwicklungsbereichen außerhalb der Sprache nicht ausgeschlossen sind, die sprachrelevant sein können. Zudem wurden die Altersbereiche für Sprachentwicklungsverzögerungen und -störungen sowie ein Kriterium für eine bedeutsame Abweichung von der unauffälligen Sprachentwicklung (minus 1,5 Standardabweichungen vom Mittelwert) festgelegt. Für spezifische Aspekte (insbesondere bezüglich der Rolle kognitiver Faktoren und umgebungsbedingter Sprachauffälligkeiten) besteht weiterer Klärungsbedarf. Die konsentierten Ergebnisse können zukünftig zu einer besseren Verständigung über Sprachentwicklungsstörungen beitragen.journal articleBand:31350 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item type:Publication, Definition and terminology of developmental language disorders-Interdisciplinary consensus across German-speaking countriesIn recent years, there have been intense international discussions about the definition and terminology of language disorders in childhood, such as those sparked by the publications of the CATALISE consortium. To address this ongoing debate, a Delphi study was conducted in German-speaking countries. This study consisted of three survey waves and involved over 400 experts from relevant disciplines. As a result, a far-reaching consensus was achieved on essential definition criteria and terminology, presented in 23 statements. The German term 'Sprachentwicklungsstörung' was endorsed to refer to children with significant deviations from typical language development that can negatively impact social interactions, educational progress, and/or social participation and do not occur together with a potentially contributing impairment. A significant deviation from typical language development was defined as a child's scores in standardized test procedures being ≥ 1.5 SD below the mean for children of the same age. The results of this Delphi study provide a proposal for a uniform use of terminology for language disorders in childhood in German-speaking countries.journal article46
