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Politische Vierteljahresschrift
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Item-typ:Veröffentlichung, Soziale Kriegsrüstung. Militär, militärische Interessen und die Anfänge des Wohlfahrtsstaates in der k.u.k. MonarchieDieser Beitrag argumentiert, dass die Einführung der allgemeinen Wehrpflicht, militärtechnologische Veränderungen und die fortschreitende Industrialisierung im späten 19. Jahrhundert innerhalb des Militärs ein gesteigertes Interesse an sozial- und bildungspolitischen Fragen erzeugt haben. Am Beispiel der Donaumonarchie werden für den Zeitraum von 1870 bis 1914 die sozial- und bildungspolitischen Positionen des Militärs im Spiegel der Militärpresse rekonstruiert. Dabei zeigt sich, dass das Militär moderate proaktive Positionen in diesen Politikfeldern eingenommen hat, die sich stark mit den Motiven der politischen Eliten überlappen, die der frühen Sozialgesetzgebung in der Habsburgermonarchie zugrunde lagen.Wissenschaftlicher ArtikelBand:57Heft:1162 215 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item-typ:Veröffentlichung, Autonomie und Autonomieeffekte: Theoretische und methodische ErläuterungenIn unserer Abhandlung Alles eine Frage des Managements? (Ebinger u. Schmitt 2010) präsentierten wir in Ausgabe 2010 (1) dieser Zeitschrift ein Modell zur empirischen Überprüfung des Einflusses institutioneller Autonomie auf die Handlungsfreiheit des administrativen Leitungspersonals und überprüften dies anhand eines Surveys der bundesdeutschen politisch-administrativen Elite. Tobias Bach setzt sich in seinem Kommentar (in diesem Band) kritisch mit unserem Beitrag auseinander. Wir werden seine Argumentation strukturieren, alle relevanten Einwände ausräumen und die Chancen unseres Ansatzes aufzeigen.Wissenschaftlicher ArtikelBand:53Heft:1173 150 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item-typ:Veröffentlichung, Verfassungsschranken und die Privatisierung öffentlicher Dienstleistungen im internationalen VergleichDieser Beitrag untersucht den Einfluss von Verfassungsschranken auf die Privatisierung öffentlicher Dienstleistungen von 1980 bis 2009 in 21 OECD-Staaten. Dabei präsentieren wir sowohl für Privatisierung als auch für die verfassungsrechtlichen Rahmenbedingungen neue und verbesserte Indikatoren. Mit den empirischen Ergebnissen lässt sich dreierlei eindrucks-voll zeigen: Erstens unterscheiden sich die Privatisierungsverläufe teilweise erheblich zwischen Ländern und Sektoren. Zweitens sind die nationalen Verfassungsschranken für Privatisierung stark unterschiedlich ausgeprägt. Drittens erweisen sich Verfassungsschranken im empirischen Test im Einklang mit unserer Hypothese als Privatisierungshindernis.Wissenschaftlicher ArtikelBand:51144 86 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item-typ:Veröffentlichung, Alles eine Frage des Managements? Wie Autonomierechte die Handlungsfreiheit des administrativen Führungspersonals beeinflussenDie Bildung von Agenturen im Kontext des New Public Management veränderte den Verwaltungsaufbau westlicher Bürokratien grundlegend. Unklar ist, welche Effekte die Maßnahmen zur Verselbstständigung entwickeln. In diesem Beitrag wird ein neo-institutionalistisches Modell zur empirischen Überprüfung des Einflusses institutioneller Autonomie und individueller Persönlichkeitsmerkmale auf die wahrgenommene Handlungsfreiheit des administrativen Leitungspersonals vorgestellt. Die Analyse von Individualdaten aus der deutschen Bundesverwaltung zeigt, dass mit größerer Entfernung zum politischen Entscheidungszentrum tatsächlich von größerer Handlungsfreiheit berichtet wird. Allerdings entfalten übliche Instrumente zur Verselbständigung nur teilweise die in sie gesetzten Hoffnungen.Wissenschaftlicher ArtikelBand:51182 130 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item-typ:Veröffentlichung, Föderalismus und wohlfahrtsstaatliche Entwicklung. Österreich und die Schweiz im VergleichAusgehend vom einhelligen Befund quantitativer Studien, wonach der Sozialstaat in Bundesstaaten am kurzen Zügel geführt wird, untersucht dieser Aufsatz den Einfluss des Föderalismus auf die sozialstaatliche Entwicklungsdynamik in Österreich und der Schweiz. Der Vergleich von hinsichtlich ihrer Bundesstaatskonzeption kontrastierenden Fällen zeigt, dass der Bremseffekt lediglich für die Schweiz nachgewiesen werden kann und entscheidend vom Grad der vertikalen Machtteilung abhängt. In der Schweiz zeichnen sich hierfür die ursprünglich schwachen sozial und steuerpolitischen Bundeskompetenzen, die damit verbundene Besetzung des Politikfeldes durch Kantone und Gemeinden sowie die erheblichen Einflussmöglichkeiten der Kantone auf die Bundespolitik verantwortlich. Im Gegensatz dazu hatte der Bund in Österreich frühzeitig sozial und fiskalische Kompetenzen ursurpiert, während die Länder keine Vetomöglichkeiten zur Abwehr weiterer bundesstaatlicher Eingriffe besaßen. Überdies wurden die Bund-Länder-Beziehungen von der zentralstaatlichen parteipolitischen Arena geprägt, die von zwei Sozialstaatsparteien dominiert wird. In keinem der Länder finden sich jedoch Anhaltspunkte für eine durch horizontalen Wettbewerb ausgelöste Abwärtsspirale bei den Sozialstandards.Wissenschaftlicher ArtikelBand:43Heft:2201 183 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item-typ:Veröffentlichung, Das Projekt der Europäischen Marktschaffung. Die gegenseitige Anerkennung und der Binnenmarkt für DienstleistungenDas Binnenmarktprojekt, das Mitte der achtziger Jahre begann, hat die Europäische Integration nachhaltig wieder belebt. Was aber sind die Folgen des Binnenmarktes? In diesem Aufsatz argumentiere ich, dass der aus der gegenseitigen Anerkennung so logisch folgende Regulierungswettbewerb die politikwissenschaftliche Diskussion fälschlich dazu verleitet hat, negative Folgen des Binnenmarktes vor allem in dieser Hinsicht zu sehen. Dieses Argument bezieht sich auf den Dienstleistungsbereich, der angesichts seiner wachsenden Bedeutung für Handel und Beschäftigung einen Schwerpunkt des Binnenmarktprogramms bildete. Theoretisch folgt ein Regulierungswettbewerb aus dem Prinzip der gegenseitigen Anerkennung; die juristische Konstruktion der Dienstleistungsfreiheit und die praktische Umsetzung der gegenseitigen Anerkennung für viele Dienstleistungen machen dies aber sehr unwahrscheinlich. Statt dessen scheint ein Problem relevanter, dem erst in Ansätzen Aufmerksamkeit gewidmet wurde: Die Folgen der sehr undeutlichen Kompetenzverteilung für die Handlungsmöglichkeiten der Mitgliedstaaten. Nicht so sehr ökonomische Zwänge schränken die national verbliebenen Handlungsmöglichkeiten ein, sondern die rechtliche Unsicherheit darüber, welche Kompetenzen überhaupt auf nationaler Ebene verblieben sind.Wissenschaftlicher ArtikelBand:34261 145 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item-typ:Veröffentlichung, Sozialpolitische Entwicklungstrends in OECD-Ländern 1980-2001: Konvergenz, Divergenz oder Persistenz?Eine Reihe von Autoren erwartet vor dem Hintergrund von Globalisierung, Postindustrialisierung, der Diffusion von Ideen und einer wachsenden supranationalen Einbindung eine Konvergenz von Wohlfahrtsstaaten. Anhand von fünf zentralen wohlfahrtsstaatlichen Dimensionen wird untersucht, inwiefern die jüngste sozialpolitische Entwicklung in entwickelten OECD-Ländern mit diesen Szenarien in Einklang steht. Mithilfe einfacher quantitativer Analyseverfahren analysieren wir Entwicklungstrends in den Bereichen Sozialausgaben, öffentliche Einnahmen, Leistungsniveau, Deckungsgrad und Dekommodifizierung. Unser Befund ist uneinheitlich: Starke Konvergenz beschränkt sich auf die Bereiche Sozialausgaben und Leistungen bei Arbeitslosigkeit. Weder gibt es Anhaltspunkte für einen Unterbietungswettlauf von Wohlfahrtsstaaten („race to the bottom“), noch unterstützen unsere Befunde eine zunehmende Divergenz von Wohlfahrtsstaaten.Wissenschaftlicher ArtikelHeft:Sonderheft 38192 111
