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    Rationalisierungsregime und Interaktionsordnungen der Dienstleistungsarbeit
    (2022-07)
    Interaktionsarbeit ist bisher in der Arbeits- und Dienstleistungsforschung sowie in Public Health noch unzureichend mit Blick auf ihre gesundheitlichen Implikationen erforscht. Zudem mangelt es an Konzepten ihrer gesundheitsförderlichen Gestaltung. Vor diesem Hintergrund wird in diesem Beitrag – vor allem im Anschluss an die Arbeiten Erving Goffmans – das Rahmenkonzept der Interaktionsordnungen interaktiver Dienstleistungsarbeit entwickelt sowie anhand empirischer Befunde zu ambulanten haushaltsnahen Diensten und der agilen IT-Dienstleistung exemplarisch verdeutlicht. Hierbei wird der Zusammenhang zwischen Rationalisierungsregimes und Interaktionsordnungen der Dienstleistungsarbeit auf betrieblicher Ebene beleuchtet. Zugleich wird verdeutlicht, dass der Gestaltung betrieblicher Interaktionsordnungen eine Schlüsselrolle für eine gesundheitsförderliche Ausrichtung interaktiver Dienstleistungsarbeit zukommt.
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      290  206
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    EU-Enlargement and Labour Relations : New Trends in Poland, Czech and Slowak Republic
    Im vorliegenden Arbeitspapier präsentieren die beteiligten Wissenschaftler einen Überblick über die Entwicklung der Arbeitsbeziehungen in ihren jeweiligen Ländern. Die Reports beruhen auf der Auswertung existierender Forschungsberichte und eigenen Untersuchungen. Im letzten Teil erfolgt eine zusammenfassende Bewertung der Unterschiede und der Gemeinsamkeiten in den Arbeitsbeziehungen der drei Länder.
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      120  118
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      79  40
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    Berufswechsel – Chancen und Risiken
    (Arbeitnehmerkammer Bremen, 2017-12) ;
    In einer noch immer stark durch formelle Qualifikationen geprägten Arbeitsgesellschaft kann ein Berufswechsel in den jeweiligen Erwerbsbiografien eine ambivalente Bedeutung haben. Einerseits kann ein neuer Beruf die Möglichkeit eröffnen, ein höheres Einkommen zu erzielen oder größere Spielräume zur Selbstentfaltung bieten. Andererseits können Berufswechsel auch Nachteile mit sich bringen, wenn sie nicht geplant und „von heute auf morgen“ geschehen. Mit anderen Worten können Berufswechsel Chancen und Risiken für Erwerbstätige beinhalten. Beide Seiten dieser Medaille werden innerhalb des vorliegenden Berichts thematisiert. Basierend auf statistischen Analysen von Daten der BIBB/BAuA Erwerbstätigenbefragung und des Mikrozensus werden folgende zentrale Fragen bearbeitet: Welches Ausmaß haben Berufswechsel in der heutigen Arbeitswelt in Deutschland? Wie sind Berufswechsel strukturiert? Oder mit anderen Worten: Wer wechselt den Beruf? Welche Motive liegen den Berufswechseln zugrunde? Und welche Auswirkungen haben Berufswechsel mit Blick u. a. auf das Einkommen, die Zufriedenheit und Vereinbarkeitsfragen?
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      142  148
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    Die Region Bremen
    Herausforderungen der regionalen Verflechtungen der Stadt Bremen mit ihrem niedersächsischen Umland. Die vorliegende Studie des iaw konzentriert sich auf eine Analyse von vier in der Region Bremen bedeutsamen Handlungsfeldern: Wirtschaftsföderung und Gewerbeflächen, Wohnungsmarkt, Mobilität und Verkehrsowie Gesundheitsförderung.
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      175  212
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    Beschäftigung, Auftragslage und Perspektiven im deutschen Schiffbau : [Ergebnisse der 19. Betriebsrätebefragung im September 2010 in Kooperation mit der IG Metall Bezirk Küste]
    In dieser Studie wird – nachdem zuvor auf die Strukturveränderungen im deutschen Schiffbau sowie auf die schiffbaupolitische Arena insbesondere auf europäischer Ebene eingegangenen wird – unter anderem dezidiert dargelegt, wie sich die Beschäftigungsentwicklung 2009 bis 2010 entwickelt hat. In der diesjährigen Befragung wird ein besonderes Augenmerk auf die Situation der Auszubildenden im Schiffbau gelegt und die Ergebnisse der Befragung der Auszubildenden in einem gesonderten Kapitel dargelegt. Weiterhin wird aufgezeigt, wie die Werften das Instrument der Kurzarbeit genutzt haben, wie sich die Auftragslage der deutschen Werften im Zeitraum September 2009 bis Ende August 2010 bzw. die Auslastung im deutschen Schiffbau darstellen, und in welchem Maße die Werften die Instrumente der Arbeitszeitkonten, der Überstunden außerhalb der Konten sowie Leiharbeit und Werkverträge nutzen. Den Abschluss bildet das Kapitel mit den Ergebnissen der (Teil-) Befragung der maritimen Zulieferindustrie mit zehn Unternehmen mit insgesamt 2.539 Beschäftigten.
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      169  134
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    Betriebliche Öffentlichkeiten im Strukturwandel als Ausgangspunkt einer Demokratisierung der Arbeit?
    Ausgehend von Jürgen Habermas´ Argumentation im Strukturwandel der Öffentlichkeit zielt der Text auf eine Etablierung eines Konzeptes arbeitspolitischer Öffentlichkeit. Im Strukturwandel von Globalisierung und Digitalisierung dienen als Beispiele der Arbeitskreis 'Internationale Solidarität im Volkswagen-Konzern sowie die Rider-Arbeit in der Logistikbranche.
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      237  117
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    Die Auswirkungen von Direktinvestitionen deutscher Unternehmen in Mittel- /Osteuropa – Größenordnung, Motive, Strategien, Arbeitsplätze
    Das vorliegende Papier präsentiert ausgewählte Ergebnisse aus einem Forschungsprojekt „Die Auswirkungen von Direktinvestitionen deutscher Unternehmen auf die Arbeitsbeziehungen in Mittel-/Osteuropa. Am Beispiel ausgewählter Länderfallstudien in Polen, Tschechien und der Slowakei“. Es untersucht Grösse und Bedeutung der Direktinvestitionen im Ausland für die deutsche Wirtschaft, die Auswirkungen auf die Wirtschaft der mittelosteuropäischen Länder und auf Zahl und Qualität der Arbeitsplätze in diesen Ländern wie in Deutschland, ebenso die verschiedenen Investitionsstrategien der Unternehmen.
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      143  352
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    Motive studentischer Erwerbsarbeit
    (Arbeitnehmerkammer Bremen, 2017-04) ; ;
    Der überwiegende Teil der Studierenden in Deutschland ist nebenbei erwerbstätig. Außer der Einkommenssteigerung wird dabei häufig das Ziel verfolgt, sich mit dem Nebenjob zusätzlich für den späteren Beruf zu qualifizieren. Die vorliegende Studie untersucht die verschiedenen Motive der Studierenden. Dabei zeigt sich, dass Studierende von Fächern mit diffusem angestrebten Berufsfeld (bspw. aus den Geistes- und Sozialwissenschaften) häufiger berufsqualifizierende Motive äußern als Studierende bspw. technisch- / naturwissenschaftlicher Studiengänge. Mittels Interviews mit erwerbstätigen Studierenden verschiedener Fachrichtungen am Hochschulstandort Bremen wurde vertiefend untersucht, inwiefern die ökonomische Lage das jeweilige Erwerbsmotiv beeinflusst. Damit wird eine bislang unbeachtete Quelle sozialer Bildungsbenachteiligung betrachtet. Die Ergebnisse zeigen, dass eine finanzielle Absicherung berufsqualifizierende Erwerbsmotive unterstützt. Dagegen verschiebt die ökonomische Abhängigkeit vom Job die Priorität in Richtung einer längerfristigen Verlässlichkeit. Studierende aus einkommensschwächerem Elternhaus können infolgedessen geringere Zusatzqualifikationen auf dem Arbeitsmarkt erwerben, was zu einer doppelten Benachteiligung führt. Die Ergebnisse zeigen Handlungsbedarf hinsichtlich einer Ausweitung staatlicher und privater Ausbildungsförderung sowie einer Sensibilisierung für die Anerkennung von qualifizierenden Nebenjobs als Teil der regulären Ausbildung. Dies beinhaltet auch eine Überarbeitung der Struktur der Studiengänge und -ordnungen.
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      85  172
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    Hat Mitbestimmung in der globalisierten Welt eine Zukunft? : Vortrag anlässlich des IAW-Kolloquiums „Mitbestimmung in der Kontroverse“
    (2006-01)
    Vor dem Hintergrund von Globalisierung und verschärftem internationalen Wettbewerb wird die Zukunft der Mitbestimmung diskutiert. Globalisierung hat das von ‚Konfliktpartnerschaft’ und ‚kooperativer Konfliktbewältigung’ geprägte deutsche duale System der Erwerbsregulierung und auch die Mitbestimmung bisher nicht grundsätzlich in Frage gestellt. Die Internationalisierung von in Deutschland ansässigen Unternehmen dient größtenteils der Markterweiterung und der Kosteneinsparung, sie kann kaum als Flucht aus der Mitbestimmung gedeutet werden. Mitbestimmung kann sogar ein Standortvorteil für Unternehmen sein, denn je stärker Produktionssysteme auf qualifizierter Wissensarbeit aufbauen, desto weniger können sie erfolgreich durch autoritäre, bürokratische oder technische Steuerungs- und Kontrollansprüche gegen die Beschäftigten entwickelt werden –Mitbestimmung kann hier zu nachhaltigen Vertrauens- und Reziprozitätsbeziehungen beitragen. Auch wenn Mitbestimmung nicht obsolet wird, so stellen sich doch grundlegende Herausforderungen ihrer Weiterentwicklung: Qualifizierte Beschäftigte wollen nicht nur vertreten werden, sondern selbst beteiligt sein; das formalisierte System der Mitbestimmung berücksichtigt den wachsenden Anteil von befristet und von Teilzeit-Beschäftigten nicht angemessen, und die Europäisierung und Internationalisierung verlangen innovative Formen grenzüberschreitender Mitbestimmung.
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