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    KMU in der deutschen Volkswirtschaft: Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft
    Die empirische Forschung über KMU hat in Deutschland eine lange Tradition, die bis in das 19. Jahrhundert zurückreicht. Gleiches gilt für die Wirtschaftspolitik für diesen Sektor. Allerdings wurden KMU bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts von den meisten Ökonomen als Hindernis der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung angesehen. Erst die ordo-liberale Schule, die Gründungsväter der deutschen Sozialen Marktwirtschaft, erkannten die inhä- renten Stärken der KMU und sahen den Beitrag, den KMU zur Lösung der wirtschaftlichen Probleme leisten konnten: insbesondere zur Überwindung von Massenarbeitslosigkeit, dem Missbrauch wirtschaftlicher Macht und der Mangelverwaltung. Damit legten sie die Grundlage für eine schwach invasive, funktionale betriebsgrößenspezifische Industriepoli- tik. Gegenwärtig können KMU allerdings ihre Potentiale bei der Beschäftigungsschaf- fung, dem sektoralen Strukturwandel und der Generierung von Innovationen nicht voll ak- tualisieren. Dies liegt weniger an den internen Schwächen als an der ungünstigen ge- samtwirtschaftlichen Situation sowie einer unausgewogenen Wirtschaftspolitik. Theoriege- leitete Voraussagen über die zukünftige Bedeutung von KMU divergieren. Aber Theorien des strategischen Managements, Theorien im Umkreis des Gibratschen Gesetzes, neo- Schumpetersche Ansätze und organisationssoziologische Szenarioanalysen kommen in einem Aspekt zu dem gleichen Schluss: entscheidend für eine tragende Rolle von KMU in der deutschen Volkswirtschaft des 21. Jahrhunderts wird die Bereitschaft der Unternehmen zur Innovation sein.
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    Band:
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    Item-typ:Veröffentlichung,
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    Item-typ:Veröffentlichung,
    Wissenschaft rechnet sich - ein Diskussionsbeitrag
    Der Beitrag befasst sich mit der Bedeutung von Wissenschaft für das Land Bremen. Angesichts der Corona-Pandemie sinken die öffentlichen Einnahmen, und die Mittel für die Finanzierung der Wissenschaft stehen nicht mehr im geplanten Maße zur Verfügung. Der Beitrag befasst sich in sechs thematischen Kurzbeiträgen mit der Rolle der Wissenschaft für die regionale Entwicklung und fasst die Befunde eingangs in einer Übersicht zusammen. Die Publikation stellt einen Diskussionsbeitrag dar, der sich auf vorhandene wissenschaftliche Literatur zum Thema stützt und Impulse für die wissenschafts- und wirtschaftspolitische Diskussion geben soll.
    Bericht
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    Item-typ:Veröffentlichung,
    Finanzmärkte als Hungerverursacher? Studie für die Deutsche Welthungerhilfe e. V.
    (Deutsche Welthungerhilfe e. V., 2011) ;
    Welthungerhilfe, Deutsche e. V.
    In den jüngst vergangenen Jahren sind die Anlagen von agrarbranchenfremden Finanzmarktakteuren auf den internationalen Terminmärkten für Mais, Soja und Weizen stark gestiegen. Dafür gibt es im Wesentlichen fünf Ursachen: 1. Seit Anfang der 1990er Jahre steigen die Preise von Getreide und Soja aus strukturellen Gründen. Diese sind: (a) die starke Zunahme der Nachfrage durch Verwendungskonkurrenz (Getreide und Soja als Tierfutter sowie zur Ethanolproduktion), (b) der Nachfragezuwachs in Schwellenländern (insbesondere in China und hier insbesondere über den Fleischkonsum), sowie (c) ein relatives Zurückbleiben des Angebotes (insbesondere durch die Stagnation der Flächenproduktivität in Afrika sowie allgemein durch die Flächenkonkurrenz mit anderen Agrarrohstoffen). Nur auf der Grundlage dieses strukturellen Preisauftriebs konnten die Getreide für Finanzmarktanleger interessant werden. 2. Weitverbreitete und einflussreiche Theorien (v. a. die durch den Nobelpreis von 1990 gekrönten Studien von Markowitz et al., die Random-Walk-Hypothese von Malkiel von 1973 und die von der AIG finanzierten Gorton/Rouwenhorst-Studien von 2004 / 2006) stützen die Überzeugung der Anleger, dass unter der Voraussetzung effizienter Finanzmärkte Gewinne eher maximiert werden können durch passive Replikation des Marktes (also die Abbildung von Indizes) als durch aktive Selektionsstrategien (das Stock- Picking ,also die Auslese besonders vielversprechender Anlageobjekte durch dafür bezahlteVermögensverwalter) so dass Investitionen über die gesamte Güterpalette erfolgen und mithin auch Getreide und Soja verstärkt in den Anlegerfokus geraten. 3. Institutionell ermöglicht wird das neue Anlegerverhalten durch die Schaffung von neuen Anlageinstrumenten im Zuge der weltweiten Liberalisierung der Finanzmärkte: Exchange Traded Commodities (ETCs, seit 2006), Exchange Trade Funds (ETFs, in USA seit 1993, in Deutschland seit 2000) und Investmentzertifikate auch auf der Basis von Rohstoffen (seit den 1990er Jahren, in Deutschland insbesondere seit 2004) mit denen Kapital gesammelt und gezielt in Rohstoffmärkte investiert werden kann. 4. Die derzeit hohe Attraktivität der Anlageklasse Rohstoffe resultiert aus einer Konstel-lation von: (a) fallenden Erträgen festverzinslicher Wertpapiere infolge einer Ersparnisflut in den Hocheinkommensländern selbst und aus den Schwellenländern (von wo Kapital auf der Suche nach einem sicheren Hafen in die Hocheinkommensländerfließt), sowie( b) steigenden Rohstoffpreisen auf Grund einer Flucht in Sachwerte, was im Sinne einer self-fulfillingprophecy zu sich verschlechternden Erträgen der rohstoffverarbeitendenIndustrieführt, damit zu einer Umschichtung von Anlagen hin zu Rohstoffen, die dadurch im Preis wiederumsteigen, sowie (c) einer u. a. durch steigende Rohstoffpreise selbst induzierten( aber auch durch die Geldflut der Zentralbanken hervorgebrachten) Geldinflation, was wiederumKapitalanlagen in Rohstoffe befördert.
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    Wasser ernten, Bäume schützen: Ernährungssicherung im Sahel
    (2013) ;
    von Freyhold, Klaus
    ;
    Weisskoeppel, Cordula
    Der Gemüseanbau in bewässerten Gemeinschaftsgärten ist auch in Dörfern der Sahelzone eine Möglichkeit, Mangelernährung zu bekämpfen. Voraussetzung ist jedoch ein Anbausystem, das mit dem Wasser sparsamst umgeht. Die Fallstudie zeigt Wege, wie ein Gemeinschaftsgarten ökologisch nachhaltig betrieben werden kann.
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