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    Jenseits von Zentrum und Peripherie: Städtischen Wandel gestalten : Ergebnisse der 34. Bremer Universitätsgespräche
    (Universität Bremen, 2023) ;
    An Innenstädte werden hohe Erwartungen geknüpft. Als „Keimzellen“ der Stadtentwicklung stehen sie idealtypisch für Handel und Austausch, urbane Lebendigkeit, politische Repräsentation. Allerdings hat sich die innenstädtische Realität in den letzten Jahrzehnten immer weiter von diesem Idealbild entfernt. Spätestens die Coronakrise hat für alle sichtbar gemacht, was in der Stadtforschung seit Jahrzehnten diskutiert wird: Die alten Stadtzentren haben einen großen Teil ihrer Zentralität eingebüßt, weil sich Dienstleistungs- und Verwaltungsfunktionen ins Netz oder an die Ränder der Stadt verlagert haben. Durch den Bedeutungsverlust des Stadtkerns, der immer stärker auf Konsum ausgerichtet wurde, verliert die Stadt ihren Mittelpunkt. So nachvollziehbar die Klagen über den Verlust des Zentrums auch sein mögen – die Fixierung auf Leerstand, Verödung oder Gesichtslosigkeit der Innenstädte greift in unseren Augen zu kurz. Denn ein Blick in Richtung der vermeintlichen Ränder zeigt, dass außerhalb der Innenstädte in jüngerer Zeit urbane, lebenswerte und spannende Orte mit neuen zentralen Funktionen entstanden sind. Anstatt den gegenwärtigen Wandel also als reine Verlustgeschichte zu erzählen, möchten wir den Blick für die neuen urbanen Geographien öffnen, die jenseits der Polarität von Zentrum und Peripherie entstanden sind. Zu diesem Zweck haben wir im November 2022 Akteur*innen aus Stadtentwicklung und Wissenschaft zu den 34. Bremer Universitätsgesprächen eingeladen. Unter der Überschrift „Neue Zentren, neue Peripherien: Städtischen Wandel gestalten“ wollten wir die traditionelle „Marktplatzfixiertheit“ städtischer Entscheidungsträger*innen herausfordern. In Impulsbeiträgen, Diskussionen und transdisziplinären Workshops kristallisierten sich fünf zentrale Topoi heraus. Diese Topoi – so das in diesem Band formulierte Angebot – bilden die Bausteine einer Stadtentwicklungspraxis, die Identifikationspotentiale und Teilhabechancen für eine diverse Stadtgesellschaft bietet.
    Bericht
    Band:
      176  87
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    Die Branchen der Kulturökonomie als Untersuchungsgegenstand der Wirtschaftsgeographie
    The cultural industries as a research object in economic geography Sectors whose products promote the development of individual preferences and goals or which serve as a source for personal entertainment or information have recently been grouped together under the heading of 'cultural industries'. The cultural industries have attracted increasing interest in the field of economic geography in recent years because of their positive growth rates and employment effects. Furthermore the cultural industries feature other favourable characteristics. These are the importance of creativity as a fundamental driving force for economic development, the flexibility of project based production networks as well as the globalized distribution networks of powerful transnational media and entertainment companies. Based on the detailed analysis of these characteristics, the aim of this paper is to suggest that the cultural industries are a valuable research object in the field of economic geography.
    Wissenschaftlicher Artikel
    Band:
    Heft:
      188  103
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    Zentralisierungstendenzen in der Medienwirtschaft: Zur Bedeutung des räumlichen Kontextes für die Erzeugung und kommerzielle Verwertung von Medieninhalten
    (Steiner, 2009-09)
    This paper aims to describe the observable concentration tendencies of media, as important representatives of the cultural and creative industries, in urban centres. Besides the general advantages of urban agglomerations for knowledge-intensive and creative branches this papers highlights the importance of a lively and inspiring urban environment. A further argument for the increasing concentration is seen in the flexible organization of the production system in this industry. Hence, the work in these specific production networks benefits from the opportunities of a heterogeneous urban environment. The ongoing process of concentration is shown by a spatial analysis of employment in media and emphasizes the accomplished arguments.
    Wissenschaftlicher Artikel
    Band:
    Heft:
      157  81
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    Co-evolution of institutions, culture and industrial organization in the film industry: the case of Shanghai in China
    (Taylor & Francis, 2017-03-16) ;
    Research about the Chinese film industry is far behind the actual development of practice, especially considering its evolution and main influential factors. Furthermore, existing research on the film industry in economic geography is mostly conducted from the perspective of cluster theory with lesser attention to institutions or culture. In this paper the theory of co-evolution is used to tackle these two gaps. The role of institutions, culture and industrial organization as three fundamental elements of co-evolution is pointed out and discussed in the theoretical section. The phenomena of co-evolution in the Shanghai film industry as important examples of the Chinese film industry are analyzed in the empirical part. We phase the development process in four periods and differentiate identified effects of co-evolution between institution, culture and industrial organization based on the specific setting in each particular period.
    Wissenschaftlicher Artikel
    Band:
    Heft:
      194  343
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    Regionale Effekte der Filmförderung in Deutschland
    (Springer, 2019-07-22)
    Die Filmindustrie ist eine derjenigen Branchen der Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland, die umfangreiche finanzielle Fördermittel erhält. Im Jahr 2017 wurden über 200 Millionen € für die kulturwirtschaftliche Kinofilmförderung des Bundes und der Länder ausgegeben. Vor diesem Hintergrund verfolgt dieser Beitrag die Zielsetzung, Umfang und räumliche Verteilungsmuster der Filmförderung in Deutschland sowie die Vernetzungen zwischen Produktionsfirmen und damit einhergehenden Verflechtungen zwischen den Standorten der Filmwirtschaft zu untersuchen. Die Ergebnisse zeigen, dass München und Berlin die dominanten Standorte der Filmindustrie in Deutschland sind. Den Großteil der Fördermittel erhalten Produktionsfirmen aus diesen beiden Standorten. Die Filmförderung von Seiten der Länder verknüpft die Vergabe der finanziellen Fördermittel zwar mit Anreizen und Auflagen, um filmwirtschaftliche Aktivitäten im eigenen Fördergebiet zu unterstützen. Dennoch zeigt sich, dass es Erstproduzenten aus München und Berlin in besonderer Weise gelingt, Fördermittel aus den anderen Bundesländern in die Finanzierung ihrer Filmprojekte zu integrieren. Unter anderem kooperieren sie zu diesem Zweck mit Produktionsfirmen anderer Standorte, z.B. aus Köln oder Hamburg. Auch die erfassten Vernetzungen der Produktionsfirmen aufgrund gemeinsamer Co-Produktionen untermauern die herausragende Bedeutung der Standorte Berlin und München für die deutsche Filmindustrie. Insgesamt ist somit ein hohes Maß an räumlicher Konzentration auf diese zwei Standorte festzustellen, die mit einer großen absorptiven Wirkung bezüglich der Fördermittel einhergeht.
    Wissenschaftlicher Artikel
    Band:
      221  327
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    Struktur- und Entwicklungsanalyse der Arbeitsmarktregionen in Deutschland 2001 - 2009
    Regionale Strukturpolitik zielt darauf ab, Standortnachteile strukturschwacher Regionen durch Fördermaßnahmen auszugleichen und regionale Entwicklungsunterschiede abzubauen. Zudem soll das generelle Wachstumsziel unterstützt werden. Doch anhand welcher Kennziffern lassen sich strukturelle Unterschiede identifizieren und wie dynamisch ist die Beschäftigtenentwicklung auf regionaler Ebene? Vor diesem Hintergrund werden in diesem Beitrag drei zentrale Fragestellungen bearbeitet: 1. In welchen Arbeitsmarktregionen haben zwischen 2001 und 2009 überdurchschnittlich positive sowie besonders negative Beschäftigtenentwicklungen stattgefunden? 2. Welche räumlichen und sektoralen Konzentrationsprozesse lassen sich feststellen? Stehen die Konzentrationsmaße in einem direkten Zusammenhang zur Beschäftigtenentwicklung? 3. Welchen Einfluss übt die Wachstumsdynamik der einzelnen Wirtschaftszweige auf die Beschäftigtenentwicklung in den Arbeitsmarktregionen aus? Weisen Arbeitsmarktregionen mit überproportional wachstumsstarken Branchen auch ein überproportionales Beschäftigtenwachstum auf?
    Bericht
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      185  112
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      178  148
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    Measuring global competition in export markets and export sectors
    In policy diffusion research, trade is linked to competition as a diffusion mechanism and theoretically discussed within the framework of the efficiency or compensation hypothesis. In this Technical Paper, we present two novel datasets that capture economic competition for 164 countries from 1962 - 2018 in a more differentiated way than before. Our new indicator "global economic competition on export-markets" directly measures the similarity of two countries A and B in terms of the distribution of their exports among the respective export partners. If the trade volumes of A and B are similarly distributed among the sales markets, then there is a high degree of competition. The new indicator “global economic competition in exports-sectors” disentangles the competition argument by differentiating exports by product groups. Two countries A and B might have similar countries as their preferred trading partners, but enter the markets there with completely different products. In such a case, one would hardly treat them as “competitors”. Therefore, we analyze the sectorally subdivided export data on the SITC 1-digit-level, distinguishing 10 product groups to measure the similarity of two countries A and B.
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      328  199
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    Nutzung des Internets bei der Wahl des Studienortes und während des Studiums
    (Bayerisches Staatsinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung (IHF), 2000-04)
    Das Internet gilt als die Informationstechnologie der Zukunft. Doch bei der Wahl des Studienortes zeigt sich, dass derzeit noch andere Informationsquellen häufiger verwendet und von der Mehrheit der Studienanfängern als wichtiger eingestuft werden. Nur 19,8 % der Studierenden haben sich bei der Studienortwahl im Internet informiert. Neben anderen Gründen lässt sich dieser geringe Anteil auf einen fehlenden Zugang und mangelnde Internetkenntnisse zurückführen. Nur 25,9 % der Studierenden haben bereits vor ihrem Studium mit dem Internet gearbeitet. Dies ändert sich mit dem Beginn des Studiums schlagartig und der Anteil derjenigen, die das Internet nutzen, hat sich bereits im ersten Semester mit 62,8 % mehr als verdoppelt. Die Kommunikation per E-Mail ist dabei die häufigste Nutzungsform, gefolgt von der Literaturrecherche und Informationsbeschaffung für das Studium. Kommerzielle Anwendungen (Online-Shopping, Online-Banking) werden von den Studierenden dagegen zumeist gemieden.
    Wissenschaftlicher Artikel
    Band:
      156  100
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    Theoretische Grundlegung und Ausrichtung der Wirtschaftsgeographie
    (Steiner, 2002) ;
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    Wissenschaftlicher Artikel
    Band:
    Heft:
      172  72