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    Die Macht einer Verleumdungskampagne: Antidemokratische Agitationen der Presse und Justiz gegen die Weimarer Republik und ihren ersten Reichspräsidenten Friedrich Ebert vom �Badebild� bis zum Magdeburger Prozeß
    Die vorliegende Arbeit befaßt sich mit den politischen Auswirkungen eines Pressefotos und den daraus resultierenden Agitationen gegen die Republik von Weimar und ihren ersten Reichspräsidenten. Eine Fotografie, die unter dem Begriff 'Badebild' in die Geschichte einging, schockierte nicht nur die deutsche Bevölkerung, sondern löste ungeahnte Folgen für die abgelichtete Person, Friedrich Ebert, aus. Gegen die Verwendung des Bildes stellte der Sozialdemokrat seine erste Beleidigungsklage, es folgten 172 Strafanträge, mit denen er versuchte, für die Würde seines Amtes und die Demokratie juristisch zu streiten. Die Verleumdungskampagne gegen seine Person begann 1919 mit der Fotografie und steigerte sich bis zu dem spektakulären Strafprozeß in Magdeburg am Ende des Jahres 1924. In diesem Zeitabschnitt der Frühphase der Weimarer Republik wurden Mordanschläge auf die demokratischen Mitstreiter Eberts, Matthias Erzberger, Philipp Scheidemann und Walther Rathenau, verübt. Inwieweit diese Attentate in einem Zusammenhang mit den Diffamierungen des Reichspräsidenten zu sehen sind, versucht diese Untersuchung zu ergründen.
    doctoral thesis
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    Dialektik der Satire : Zur Komik von Robert Gernhardt und der "Neuen Frankfurter Schule"
    Die Dissertation behandelt die Entwicklung komisch-satirischer Schreibweise in der Bundesrepublik. Im Mittelpunkt steht das Werk des Dichters, Schriftstellers und Zeichners Robert Gernhardt (geb. 1937) sowie der übrigen Vertreter der ´Neuen Frankfurter Schule´ (Hans Traxler, Chlodwig Poth, F.K. Waechter, F.W. Bernstein, Peter Knorr, Eckhard Henscheid, Bernd Eilert). Diese Gruppe war maßgeblich beteiligt an der Produktion der Satirezeitschriften ´pardon´ (1962 bis 1982) und ´Titanic´ (seit 1979). Seit der Aufklärung werden Satiren in der Absicht geschrieben, Mißstände anzuprangern und zu ihrer Aufhebung beizutragen, indem das Problembewußtsein des Publikums geschärft wird. Dieses Satireverständnis prägt, zum Teil bis heute, das politische Kabarett, ist aber aus Gründen, die in der Arbeit dargestellt werden, mittlerweile überkommen. Ab den 1960er Jahren entstand (in Deutschland hauptsächlich durch die NFS) eine zeitgemäßere und weitgehend neuartige Form satirischen Ausdrucks, die sich als ´Nonsenssatire´ bezeichnen läßt. Sie verzichtet auf Lehrhaftigkeit, da sie nicht an die Besserung der Verhältnisse durch Satire glaubt. Stattdessen konzentriert sie sich, ohne ein Einverständnis mit den herrschenden Zuständen zu beinhalten, auf die Erzeugung größtmöglicher komischer Wirkung. Kap. 1 erörtert allgemein die Schwierigkeiten beim Schreiben über Komik und begründet das methodische Vorgehen der Arbeit. Es folgt ein Abriß der Kritik von Gernhardt und der NFS an der traditionellen Satire. Sodann wird untersucht, mit welchen Konnotationen der Satirebegriff in Deutschland im Laufe der Jahrhunderte aufgeladen wurde. Kap. 4 zeichnet die Geschichte von Kabarett und Moralsatire nach 1945 auf, in Kap. 5 werden Gründe für ihre zunehmende Antiquiertheit angeführt. Kap. 6 bündelt und diskutiert die Komiktheorie Gernhardts, Kap. 7 zeigt ihre Umsetzung in die komische Praxis auf. Kap. 8 schließlich verfolgt die Entwicklung von ´Pardon´ und ´Titanic´ von ihren Anfängen bis heute.
    doctoral thesis
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