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    Item-typ:Veröffentlichung,
    Kompetenzfeststellung bei An- und Ungelernten
    Diese Dissertation entwickelt und erprobt mittels Design-Based Research ein Kompetenzfeststellungsverfahren für An- und Ungelernte an berufsbildenden Schulen zur Vorbereitung auf die Externenprüfung. In Deutschland fehlen systematische Verfahren zur Validierung informell erworbener Kompetenzen. An- und Ungelernte, die 2020 in Bremen 66% aller Arbeitslosen ausmachten, besitzen oft umfangreiche Berufserfahrung, haben jedoch ohne formalen Abschluss schlechtere Arbeitsmarktchancen. Die Externenprüfung ermöglicht den Erwerb eines Berufsabschlusses, doch Erfahrungen aus den Bremer Modellprojekten NQVorE und LWmBB (2013-2017) zeigen, dass es an geeigneten Kompetenzfeststellungsverfahren und qualifizierten Anbietern mangelt. Literaturrecherchen in FIS- und BIBB-Datenbanken belegen, dass die systematische Einbindung berufsbildender Schulen bislang nicht wissenschaftlich untersucht wurde. Das Forschungsziel besteht in der Entwicklung und Erprobung eines Verfahrens, mit dem Lehrkräfte an berufsbildenden Schulen, die über Fachkenntnisse, Prüfungsvertrautheit und pädagogische Kompetenz verfügen, den Status quo der beruflichen Handlungskompetenz von An- und Ungelernten erfassen können. Die Arbeit untersucht erstens, welche Verfahrensschritte und Instrumente sich für die Kompetenzerfassung im Hinblick auf die Externenprüfung eignen, und zweitens, welche strukturellen Rahmenbedingungen für eine nachhaltige, flächendeckende Implementierung an berufsbildenden Schulen erfüllt sein müssen. Die Dissertation leistet damit einen Beitrag zur Professionalisierung der Kompetenzfeststellung in Deutschland und zur Weiterentwicklung berufsbildender Schulen als Kompetenzzentren.
    Dissertation
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