Dombois, Rainer
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Item-typ:Veröffentlichung, Betriebe und Arbeiter in späten Industrialisierungsprozessen : eine empirische Untersuchung betrieblicher Arbeitsverhältnisse und Sozialbeziehungen in Lateinamerika am Beispiel Kolumbiens(1995-12-14); ; ; What sort of work and employment relations have developed in the late industrialization process in Colombia? How are occupational trajectories of industrial workers related to social and industrial change? The text presents some core findings of a joint research project funded by the Volkswagen Foundation between 1987 and 1990.The project was carried out in cooperation with a team of sociologists from the National University in Bogota. The research included field work in 18 companies from several industries in Bogota as well as interviews with more than 500 workers. The text sums up the debate on late industrialization and analyzes industrial development and labour relations in Colombia. Main chapters deal with organizational structure and change of industrial companies and with work biografies and trajectories of different cohorts of workers in a segmented labour market.Habilitation381 379 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item-typ:Veröffentlichung, Arbeitsregulierung als transnationaler Governanceprozess : Lehren aus dem NAFTA-Raum(2004-12); In den letzten Jahrzehnten sind nicht nur vielfältige internationale Institutionen zur Regelung von Problemen und Konflikten entstanden, die sich aus den Globalisierungsprozessen herleiten. Auch haben sich die Akteurskonstellationen erweitert und schließen nicht-staatliche Akteure ein. Dies alles hat in zahlreichen Politikfeldern Formen transnationaler Governance hervorgebracht. Doch trotz deren Heterogenität überwiegen in der politikwissenschaftlichen Forschung politikfeldunspezifische und häufig auch normativ und institutionell-fixierte Ansätze. Nach einer Skizze einiger Aporien der theoretischen Diskussion werden wir dieses Problem am Beispiel des Konfliktfelds internationaler Arbeitsregulierung behandeln. Empirischer Bezugspunkt ist die Wirkungsanalyse des `North American Agreement on Labor Cooperation´ - es ist dies ein junges Arbeitsregime, das 1994 als Nebenabkommen zum nordamerikanischen Freihandelsvertrag in Kraft trat. Die Untersuchung zeigt, dass die strukturellen und institutionellen Eigensinnigkeiten der politischen Mehrebenenprozesse internationale Arbeitsregulierung als Konfliktfeld in spezifischer Weise strukturieren. Notwendig für eine umfassende Analyse internationaler Arbeitsregulierung, so die zentrale These, ist die Entwicklung eines politik- und konfliktfeldspezifischen Zugangs zu den transnationalen Governance-Prozessen, der es erst ermöglicht, komplexe innergesellschaftliche Widersprüche und Dynamiken und schließlich deren Widerspenstigkeit gegenüber internationalen Beziehungen zu erfassen.BerichtBand:10124 73 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item-typ:Veröffentlichung, Gesellschaftliche Modernisierung und Regulierung von Arbeit : Abschlussbericht des Projektverbunds “Gesellschaftlicher Wandel und neue Regulierungsmuster von Arbeit”(2007-04); ; ; ; Globalisierung und Tertiarisierung, aber auch Individualisierung, Enttraditionalisierung und Subjektivierung von Arbeit markieren Prozesse und Entwicklungen, die auch in Deutschland die grundlegenden Rahmenbedingungen der Regulierung von Arbeit verändern und neue Anforderungen an sie generieren. Das Deutsche Modell der Arbeitsbeziehungen mit seinem spezifischen Arrangement von Regulierungsakteuren und -formen steht unter Anpassungsdruck. Dieser Forschungsbericht gibt Auskunft über die Forschungstätigkeiten im Rahmen des am IAW angesiedelten Projektverbundes „Gesellschaftlicher Wandel und neue Regulierungsmuster von Arbeit“. Er referiert die zentralen Ergebnisse aus den vier Teilprojekten und skizziert die Befunde, die sich als allgemeine Tendenzen aus ihnen ableiten lassen. Insgesamt bestätigt die Empirie des Forschungsverbundes, dass Arbeitsansprüche aus der Subjektperspektive an Gewicht gewinnen und dass die betriebliche und teilweise auch die individuelle Ebene bei der Regulierung von Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen an Bedeutung zunehmen. Die Befunde lassen aber - anders als vielfach angenommen - auch zukünftig keine durchgreifende und umfassende Individualisierung der Arbeitsbeziehungen erwarten.BerichtBand:13163 125 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item-typ:Veröffentlichung, Privatisation in European Ports : Final Report of the NEW EPOC Project ‘Structural Change in Port Economies’(2007-01); Seaports form part of economic and logistics systems which are in a profound transformation. The global market place with its powerful players, extensive business networks and complex logistics systems have a dramatic impact on seaports. Mainly the logistics environment creates a high degree on uncertainty and leaves European port managers puzzled with the question how to respond effectively to market dynamics. Port authorities and port management teams are forced to re-assess role and to specify competencies that should lead to competitive advantage and should position the port for growth.BerichtBand:19134 85 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item-typ:Veröffentlichung, Wohlfahrtsmix, Wohlfahrtsregime und Arbeit in Lateinamerika(2015-01)Die Formen von Arbeit und ihre Beiträge zur Wohlfahrt werden, wie die Diskussion zu Wohlfahrtsregimen aufgezeigt hat, von der Art des Zusammenspiels von Staat, Markt und Familie geprägt. Die Wohlfahrtsmixe in Lateinamerika sind von denen der entwickelten kapitalistischen Wohlfahrtsstaaten des globalen Nordens verschieden, nicht nur wegen des niedrigeren ökonomischen Entwicklungsniveaus und der begrenzten staatlichen Ressourcen. Auch tragen staatliche Sozialpolitiken kaum zur Umverteilung bei; institutionelle soziale Sicherungen und Dienstleistungen sind vergleichsweise rudimentär, lückenhaft und sozial selektiv. Es bleibt Familien überlassen, sowohl Marktrisiken als auch den Mangel öffentlicher sozialer Sicherung und sozialer Dienstleistungen aufzufangen. Das Paper stellt neuere Typologien lateinamerikanischer Wohlfahrtsregime und ihre Implikationen für Arbeit – die Formen der Erwerbsarbeit und ihre Beziehungen zur familiären Betreuungs- und Versorgungsarbeit – zur Diskussion. Lateinamerikanische Staaten sind zwar eher ‚truncated welfare states‘. Die Typologien machen aber darauf aufmerksam, dass sie mit ihren je spezifischen wohlfahrtsstaatlichen Institutionen und Politiken dennoch beträchtlichen Einfluss auf die Strukturierung von Arbeit – so das Verhältnis von formeller und informeller Beschäftigung und Spektrum und Umfang von Familienarbeit – ausüben. Dabei zeigen sie aber große Unterschiede in den Wohlfahrtsmixen zwischen den Ländern. In den Schlussfolgerungen werden Defizite und Desiderate der Regimeforschung benannt. Sie beziehen sich einerseits auf die Vielfalt verschiedener, koexistierender Welfare-Mixe innerhalb der Länder, andererseits auf die differenzierten Rollen des Markts und der Familien – auch als unabhängige Variablen – in der Wohlfahrtsproduktion.BerichtBand:20148 127 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item-typ:Veröffentlichung, Sozialklauseln – Handelssanktion als wirksames Instrument internationaler Arbeitsregulierung? : Erfahrungen aus dem `North American Agreement on Labor Cooperation´ zwischen den USA, Mexiko und Kanada(2004-12); Mit der ökonomischen Globalisierung geht auch eine Internationalisierung des Konfliktfelds der Arbeitsregulierung einher. Sie findet ihren Ausdruck in der Debatte um internationale Arbeits- und Sozialstandards, die sowohl Menschenrechtsverletzungen als auch den Deregulierungsdruck einer Abwärtsspirale, eines `race to the bottom´, Einhalt bieten sollen. In den Mittelpunkt der kontroversen Diskussion ist die Forderung nach Sozialklauseln gerückt - Klauseln in Handelsverträgen, die Handelsvorteile an die Einhaltung von Arbeitnehmerrechten binden. Befürworter sehen vor allem in ihrem Sanktionspotenzial ein wirksames Mittel der Durchsetzung internationaler Arbeits- und Sozialstandards. In unserem Artikel setzen wir uns kritisch mit den verbreiteten Wirkungsannahmen zu Sozialklauseln auseinander. Wir beziehen uns dabei auf die Ergebnisse eines empirischen Forschungsprojekts zum North American Agreement on Labor Cooperation, einem der beiden NAFTA-Nebenabkommen. Es ist dies das erste multilaterale, zwischen Mexiko, den USA und Kanada - also höchst heterogenen Staaten - vereinbarte Abkommen dieser Art. Unsere Ergebnisse stärken letztlich Zweifel an den verbreiteten Begründungen für Sozialklauseln. Wir zeigen auf, dass diese überwiegend ökonomistisch verkürzt sind, die soziale und politische Logik nationaler Arbeitsbeziehungen und auch die Machtassymetrien auf internationaler Ebene vernachlässigen. Problematisch ist auch das einfache Ursache-Wirkungs-Modell internationaler Arbeitsregulierung, das der sozialen Dynamik in einem widersprüchlichen Mehrebenenprozess von transnational governance zwar zugrunde gelegt, letztlich aber nicht gerecht wird. Was somit als effektives Verfahren angesehen wird, könnte sich in der Praxis als Hemmschuh internationaler Arbeitsregulierung erweisen. Es bleibt die Aufgabe politologischer und auch soziologischer Forschung, Erfahrungen existierender Ansätze internationaler Arbeitsregulierung auszuwerten und differenziertere Modelle und Konzepte zu entwickeln.BerichtBand:9147 83
