Nagler, Brigitte
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Nagler, Brigitte
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Nagler, Brigitte
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Item-typ:Veröffentlichung, „Balanceakt Begeisterung – mit Leib und Seele in der Arbeitswelt“ : Konzeption eines gemeinsamen Entwicklungsvorhabens für „gute Arbeit“In der Wirtschaft wird noch häufig ein Mythos von Rationalität aufrecht erhalten, demgemäß sich Prozesse des Handelns und Entscheidens in Unternehmen ausschließlich an Kriterien der Zweckrationalität orientieren - und dies obwohl in der Organisationsforschung schon seit Jahrzehnten Forschungsergebnisse vorliegen, die diesen Mythos in Frage stellen. In diesen Ergebnissen wird auf die begrenzte Rationalität betrieblicher Akteure aufgrund ungeklärter bzw. unklarer Präferenzen sowie nicht vorhersehbarer Handlungsfolgen verwiesen, auf die Bedeutung von Macht und Mikropolitik in betrieblichen Entscheidungsprozessen sowie auf organisationskulturelle Selbstverständlichkeiten, die die Unternehmenswirklichkeit prägen. Neuerdings gewinnt auch das Thema Gefühle und Emotionen in der Managementforschung an Bedeutung, und zwar nicht mehr als Gegenbegriff zu Rationalität, sondern als allgegenwärtiger Sachverhalt in der Arbeitswelt, der allein schon der organisatorischen Zielsetzung wegen Beachtung verlangt.BerichtBand:105186 80 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item-typ:Veröffentlichung, Konzepte von Vertrauen und Kultur in Unternehmen : Theoretische und empirische Konstrukte(2011-03); ; Dieses artec-paper dient der Erarbeitung einer vorläufigen Heuristik, durch Aufarbeitung des Forschungsstandes zum Thema Vertrauen und Kultur in Unternehmen, für das laufende Forschungsprojekt „RessourcenKultur“. Dabei handelt es sich um ein Verbundprojekt der beiden Forschungseinrichtungen artec – Forschungszentrum Nachhaltigkeit der Universität Bremen und des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt und Energie GmbH. Das Projekt prüft die Forschungshypothese, dass an Ressourceneffizienz orientierte Unternehmen, eine bestimmte betriebliche Vertrauenskultur pflegen, die Innovationsprozesse im Unternehmen stärkt oder gar erst ermöglicht. An der Untersuchung sind Unternehmen aus Nordrhein Westfalen, Sachsen und Bremen/Niedersachsen beteiligt.BerichtBand:174202 140 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item-typ:Veröffentlichung, Best-Practice, Kommunikation und Effizienzfalle: Ein Problemaufriss der Transferschwierigkeiten von Umweltmanagementsystemen in die Praxis(2005-05); ; Im ersten Teil stellt Georg Müller-Christ die Transferbotschaft in Frage und bringt erste Argumente, warum die Win-Win-Lösungsprämisse nicht funktionieren kann. Faktisch wird dies ja schon durch die geringe Anzahl an Umweltmanagement-Ansätzen in der Praxis belegt. Eine Nebenwirkung des betrieblichen Handelns lässt sich nicht durch eine Intensivierung der Hauptwirkung beseitigen. Diese Prämisse bezeichnet Georg Müller-Christ als Effizienzfalle. Brigitte Nagler zeigt im zweiten Teil auf, dass deswegen auch die Best-Practice-Beispielsammlungen Unternehmen nicht zu mehr Umweltschutz bewegen können. Best-Practice-Beispiele sind gelungene Lösungsarrangements in einem bestimmten Kontext, die nur dann übernommen werden können, wenn zum einen ein ähnlicher Kontext gegeben ist. Zum anderen, und das ist die gravierende Transferbarriere, muss ein ähnliches Problembewusstsein vorhanden sein. Best-Practice-Beispiele können doch nur dann gesucht werden, wenn ein Unternehmen sein ökologisches Problem genau definiert hat. Wer aber sein Problem gut definiert hat, hat auch zumeist schon einen eigenen Lösungsansatz. Best-Practice-Beispiele zeigen also der Wirtschaft nur auf, dass es gelungene Lösungen für mehr Öko-Effizienz gibt, nicht aber wie man das Problembewusstsein für mehr Öko-Effizienz anhebt. Bastian Behrens zieht daraus erste Konsequenzen für die Kommunikation mit den Unternehmen. Wie wirbt man für mehr Umweltmanagement-Ansätze, wenn das beliebte Win-Win-Argument, welches in breiter semantischer Vielfalt einsetzbar ist, wegfällt? Die bisherige Positionierung der Umweltmanagementsysteme in der Werbebotschaft muss geändert werden. Ihre Neupositionierung jenseits der Effizienzrhetorik ist eine große Herausforderung für die Kommunikation, die sich von der Werbung zur Wissensvermittlung entwickeln muss. Abschließend werden einige Gedanken für die notwendige Transferdiskussion angestellt. Diese Thesen sind das Ergebnis eines Workshops, den das Forschungszentrum Nachhaltigkeit der Universität Bremen im April 2005 durchgeführt hat. Der Workshop mit dem Titel „Jenseits von Best-Practice: Innovative Ansätze für den Transfer von Nachhaltigkeitswissen“ fand im Rahmen der Veranstaltungen „Bremen – Stadt der Wissenschaft 2005“ statt.BerichtBand:123157 109
