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    Bericht über Forschungsarbeiten 2006 2007
    (2008)
    Der Bericht dokumentiert umfassend die Fortschungstätigkeit des Institut Technik und Bildung der Universität Bremen der vergangegenen zwei Jahre und gibt gleichzeitig einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des Institutes.Er beinhaltet Kurzbeschreibungen zu mehr als 80 Projekten, Promotions- und Habilitationsverfahren.
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    Band:
      238  1946
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    New Vocational Ways and Qualifications for Professionalisation in the Second-Hand Sector
    (Institut Technik und Bildung, 2008) ;
    Koring, Claudia
    For a number of years, the trade with used goods and recycling has been in the public spotlight. This development is due to different ecological, economic and social reasons. However, presently the Second-Hand market is hardly perceived as a sector of its own. The Leonardo-Project »QualiProSecondHand« pursues the aim to contribute to a professionalisation of the Second-Hand Sector by identifying possible approaches for new occupational paths and qualifications. The present report is a major part of the project and characterizes the »Second-Hand market« in Europe based on national sector analyses from seven member states of the European Union: The United Kingdom, Finland, Austria, Belgium, Slovenia, Bulgaria, and Germany.
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    Band:
      239  621
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    Neue berufliche Wege und Qualifikationen zur Professionalisierung des Secondhand-Sektors
    (Institut Technik und Bildung, 2008) ;
    Koring, Claudia
    Der Gebrauchtwarenhandel und das Recycling sind seit einigen Jahren wieder stärker in das öffentliche Bewusstsein gerückt. Diese Entwicklung ist auf verschiedene ökologische, ökonomische und soziale Ursachen zurückzuführen. Dennoch wird der Secondhand-Markt kaum als eigener Sektor wahrgenommen. Im Leonardo Projekt »QualiProSecondHand« wird das Ziel verfolgt, zu neuen beruflichen Wegen und Qualifikationen zur Professionalisierung des Secondhand-Sektors beizutragen. Der vorliegende Bericht als ein grundlegender Bestandteil des Projektes charakterisiert den »Secondhand-Sektor« in Europa auf der Basis nationaler Sektoranalysen der insgesamt sieben am Projekt beteiligten Länder: Großbritannien, Finnland, Österreich, Belgien, Slowenien, Bulgarien und Deutschland.
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      472  322
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    Internationale Arbeitsstandards in grenzüberschreitenden Vertriebs- und Produktionsprozessen: Am Beispiel der Textilindustrie in Bangladesch
    (Hochschule Bremen, 2014)
    Die vorliegende Arbeit untersucht die Möglichkeiten der Förderung und Durchsetzung internationaler Arbeitsstandards (ILS) in grenzüberschreitenden Produktions- und Vertriebsprozessen. Die Arbeit geht zunächst von der These aus, dass die Selbstregulierung von Unternehmen derzeit der effektivste Weg zur Förderung von ILS in transnationalen Wertschöpfungsketten ist. Als Fallbeispiel wird der Textilproduktionsstandort BGD untersucht und der dort vorherrschende Produktionswettbewerb im Kontext der globalisierten Wertschöpfungskette (â Race to the Bottomâ ). In einem weiteren Schritt wird ein Überblick über die Reichweite und Grenzen traditioneller Regulierungsansätze geboten. Vor dem Hintergrund der ambivalenten Position der Regierungen von Entwicklungsländern sowie dem wirtschaftlichen Dogmatismus der internationalen Institutionen wird die Notwendigkeit für eine globale Regulierung zur Förderung und Einhaltung von ILS unter dem Aspekt der â Global Governanceâ herausgearbeitet. Mit einer Analyse neuer Governance-Formen werden Möglichkeiten für die Förderung und Einhaltung von ILS, die sich aus der Selbstverpflichtung von Unternehmen ergeben, erörtert. An dieser Stelle werden â private Initiativenâ , â öffentlich-privateâ sowie â Multi-Stakeholder-Initiativenâ (MSI) untersucht. Anschließend wird die Verknüpfung von unternehmerischer Verantwortung mit den Menschenrechten diskutiert. Zuletzt wird das jüngste Brandschutzabkommen in Bangladesch als ein Beispiel für ein MSI vorgestellt und seine potentielle Breitenwirkung anhand der ausgearbeiteten Kriterien â Legitimitätâ , â Glaubwürdigkeitâ sowie â Transparenzâ untersucht. Zwar wird im Ergebnis deutlich, warum im Kontext BGDs der Wahrnehmung unternehmerischer Verantwortung bei der Förderung und Einhaltung von ILS eine zentrale Bedeutung zukommt, doch wird die anfangs aufgestellte These abgeschwächt: Die Selbstregulierung von Unternehmen in Form von MSI stellt derzeit eine gute Ergänzung zu traditionellen Regulierungsmechanismen von ILS in transnationalen Wertschöpfungsketten dar.
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      950  685
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    Analyse der Postkommunistischen Systemtransformation am Beispiel der Ukraine
    (Hochschule Bremen, 2014)
    Um die politische Situation in der Ukraine ist es mehr als zwei Jahre nach der Inhaftierung der ehemaligen Premierministerin Julia Timoschenko in den deutschen Medien eher ruhig geworden. In deutlicher Erinnerung sind jedoch die Berichte über die â Orangene Revolutionâ , der Wahlsieg der Oppositionsbewegung und schließlich das Auseinanderbrechen der Reformkoalition und die Restauration der alten Parteieliten. Die Frage, die Patrick Kehrer in seiner B.A. Thesis aufwirft, nämlich, inwiefern in der Ukraine eine demokratische Konsolidierung gelungen ist, ist daher sowohl aus politischer Perspektive als auch aus politikwissenschaftlicher Sicht interessant. Kehrer baut seine Arbeit auf den zentralen Befunden der deutschen Transformationsforschung von Offe (1994) und Merkel (1999/2010) auf und zeichnet die empirischen Entwicklungen des Demokratisierungsprozesses in der Ukraine nach. Dabei arbeitet er drei zentrale Aspekte, die einer demokratischen Konsolidierung entgegenstehen, als Erklärungsansätze heraus: die schwach ausgeprägte Nationalstaatlichkeit, die Instabilität der politisch-institutionellen Ordnung, die die Entwicklung eines zwischen gesellschaftlichen und politischen Akteuren vermittelnden parlamentarischen Systems erschwert sowie die verfestigte Konzentration politischer und ökonomischer Macht in den Händen gesellschaftlicher Eliten.
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      477  224
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    Zwei Schritte vor und einen zurück? Repräsentation von Frauen in der Bremischen Bürgerschaft nach der Wahl am 22. Mai 2011
    (Hochschule Bremen, 2014)
    Im Frühjahr 2011 wurde rechtzeitig zur Wahl der Bremischen Bürgerschaft ein neues Wahlrecht eingeführt, das eine bessere Sichtbarkeit des Willens der Wählerinnen und Wähler gewährleisten soll: An die Stelle der reinen Listenwahl trat die Möglichkeit, Stimmen zu kumulieren und zu panaschieren und damit Listen und Personen gleichermaßen zu wählen. Dieses neue personalisierte Verhältniswahlrecht wurde von einem Großteil der WählerInnenschaft auch angenommen. Aber inwiefern erfüllt es auch den Anspruch, die Repräsentation von Frauen und Männern gleichermaßen zu fördern? Dies ist die klare und interessante Frage, der sich Larissa Krümpfer in dieser Arbeit widmet. Schon durch ihre Fragestellung und Anlage leistet sie damit einen originellen und empirisch sehr gut fundierten Beitrag zu einer hochaktuellen Diskussion. Die Arbeit beginnt mit einer Klarstellung der Grundbegriffe der â deskriptiven Repräsentationâ und der Parität und einer Darstellung der Faktoren, die sich auf die Repräsentation von Frauen auswirken: Auf Basis der Forschungsansätze von Hoecker (2006) und Holtkamp (2008) wird argumentiert, dass für die Repräsentation von Frauen nicht nur das Wahlrecht ausschlaggebend ist, sondern ebenso die Verfahren der Nominierung, d.h. die Regeln und Prozesse der Erstellung von Wahllisten, in denen â weicheâ Faktoren zum Tragen kommen, wie etwa die politische Kultur und Sozialisation. Die Parteien, so die nun fundierte theoretische Annahme, fungierten als â gate-keeperâ bei der Förderung einer paritätischen Repräsentation von Frauen. Diesen theoretischen Überlegungen folgen eine konzise Darstellung des Bremischen Landeswahlrechts, und eine Analyse der Landeswahlergebnisse vom Mai 2011. Es wird deutlich herausgearbeitet, dass Frauen in geringerem Maße vom neuen personalisierten Verhältniswahlrecht profitiert haben (nur fünf der 17 allein durch die Personenwahl gewählten Abgeordneten sind Frauen). Zudem wird argumentiert, dass das Wahlrecht möglicherweise sogar Rückwirkungen auf die Vergabe der Listenplätze zu Ungunsten der Frauen hatte. Die Regeln und Prozesse der Listenerstellung für jede der in der Bremischen Bürgerschaft vertretenen Parteien werden im Einzelnen daraufhin untersucht, inwiefern sie die Beteiligung der Frauen fördern oder erschweren. Die Analyse kommt zu folgendem Ergebnis: Das neue Wahlrecht erfordert, um die paritätische Repräsentation zu gewährleisten und nicht Bemühungen der Parteien zu unterminieren, eine Revision der Nominierungsverfahren der meisten Parteien. Allein die Kombination einer â harten Quoteâ in den Kandidierendenlisten, mit einem Nominierungsverfahren durch eine Mitgliederversammlung, die die Benennung von KandidatInnen aus dem lokalen Kontext herauslöst, wie sie bei den Grünen zur Anwendung kommen, könne eine paritätische Repräsentation fördern. Überraschend ist zum einen der Befund, dass gerade die WählerInnen der Grünen im unterdurchschnittlichen Maße vom personalisierten Wahlrecht Gebrauch machten â obwohl die Grünen zu den Betreibern der Wahlrechtsreform gehörten. Zum anderen waren bei den Grünen als einziger Partei die allein durch die Personenwahl gewählten Personen zu gleichen Anteilen Frauen und Männer (2:2). Ist ein â frauenfreundlichesâ Nominierungsverfahren, das anscheinend zu einer höheren Akzeptanz der Kandidierendenliste durch die WählerInnen führt, demnach ein besserer Weg zur paritätischen Repräsentation als eine geschlechtersensible Revision des Landeswahlrechts? Interessanterweise widerlegen die Ergebnisse der Analyse einen Befund einer aktuellen Untersuchung im Auftrag der Bremischen Bürgerschaft, die einen negativen Effekt des neuen Wahlrechts auf die Repräsentation von Frauen verneinte. Die von Frau Krümpfer angewandte Vorgehensweise, die Geschlechterstruktur v.a. über die Personenwahl in die Bürgerschaft gewählter Personen zu betrachten und außerdem die Nominierungsverfahren kritisch zu beleuchten, stellt diese Erkenntnis jedoch in überzeugender Weise in Frage. Die Arbeit verbindet theoretische Überlegungen mit einer konzisen Darstellung von Sachverhalten und einer eigenen empirischen Analyse und bietet zudem neue und interessante Erkenntnisse zu einem aktuellen Thema der Bremischen Politik.
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    Bombensicher ohne Bombe? Die nukleare Abrüstung der Ukraine aus Sich des Waltzâ schen Neorealismus
    (Hochschule Bremen, 2014)
    Für die Theorieentwicklung in den Internationalen Beziehungen (IB) war und ist Kenneth N. Waltz eine Schlüsselfigur. Sein Werk â Theory of International Politicsâ begründete den Neorealismus, der die Systemdynamiken zwischenstaatlicher Beziehungen fokussiert. Auch mit Fragen nuklearer Aufrüstung setzte Waltz sich eingehend auseinander. Doch wie steht es um nukleare Abrüstung? Ein Blick auf den akademischen Diskurs zeigt, dass Waltzâ Theorie der internationalen Politik für diesen Bereich keine Relevanz zu besitzen scheint. Zu Recht oder zu Unrecht? Und lassen sich Abrüstungsvorgänge überhaupt mit Waltz erklären? In dieser Untersuchung argumentiere ich, dass sich aus Waltzâ Neorealismus durchaus Hypothesen über Abrüstungsvorgänge ableiten lassen. Um diese einer ersten Prüfung zu unterziehen, entwickele ich Ableitung und Prüfung der Hypothesen am Fall der ukrainischen nuklearen Abrüstung nach 1991. Zu diesem Fall liegen zwar einige IB-theoretische Erklärung vor â aber keine von ihnen überzeugt. Wie die Untersuchung zeigt, reicht jedoch auch Waltzâ Ansatz alleine nicht aus, um die Abrüstungsentscheidung Kiews theoretisch konsistent zu erklären. Nichtsdestotrotz werden wichtige Erkenntnisse sowohl für die Ergänzung der Waltzâ schen Perspektive auf Abrüstungsvorgänge als auch für den Untersuchungsfall selbst gewonnen. So zeigt sich, dass Waltzâ Neorealismus ein geeignetes Fundament für die Analyse nuklearer Abrüstung darstellt. Dieses Fundament gilt es jedoch um weitere Faktoren zu ergänzen. Beispielsweise bewährt sich Waltzâ Hypothese vom Primat der relativen Sicherheit, sie sollte aber mit der Analysekategorie der â wahrgenommenen Bedrohungâ , wie sie beispielsweise von Stephen Walt aufgegriffen wurde, kombiniert werden. Bringing Waltz back in: Dieses Vorhaben lohnt sich mehr denn je, auch wenn im Anschluss an diese Untersuchung noch einige theoretische Arbeit vonnöten sein wird. Schließlich zeigen die Debatten um Nordkorea oder Iran, dass es an tragbaren, nicht moralisierenden und gleichzeitig sicherheitsfokussierten Abrüstungsstrategien schlichtweg mangelt.
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