Schere, Farbe, Algorithmus: Friseurhandwerk digital gedacht
Veröffentlichungsdatum
2026-03-31
Projekte
FrisAR - Gestaltung adaptiver und individualisierter Kunden-beziehungen im Friseurhandwerk mit Augmented Reality (BMFTR)
Zusammenfassung
Im Alltag vieler Friseursalons treffen heute zwei Welten aufeinander: die analoge klassische handwerkliche Arbeit am Stuhl und zunehmend digitale Abläufe drumherum. Termine werden online gebucht, Kund:innen lassen sich von Sozialen Medien inspirieren un Bewertungen beeinflussen die Wahl des Salons. Gleichzeitig bleibt das Handwerk selbst aber analog geprägt.
Für das Forschungsprojekt FrisAR wurde dieser Übergang der Digitalisierung genauer untersucht. Grundlage ist eine bundesweite Status-quo-Interviewstudie mit 26 Friseurbetrieben. Das Ziel war es, ein Verständnis für den aktuellen Stand der Digitalisierung im Salonalltag zu erlangen: wo ist die Digitalisierung bereits selbstverständlich? Und wo bestehen noch Hürden?
Die Ergebnisse zeichnen ein differenziertes Bild: 58 % der befragten Betriebe nutzen bereits Online-Terminbuchungssysteme und haben damit zentrale digitale Prozesse in den Salonalltag integriert. Gleichzeitig zeigte die Studie jedoch auch bestehende Brüche im Digitalisierungsgrad: 23 % der Betriebe sind der Nutzung neuer Technologien gegenüber noch zurückhaltend oder nicht überzeugt, während 12 % bislang keine digitalen Strukturen in den Salonalltag integriert haben. Viele Betriebe nutzen digitale Werkzeuge bereits aktiv, wie etwa zur Terminbuchung, zur Kundenkommunikation oder zur Präsenz in sozialen Medien. Insgesamt zeigt sich damit das Bild einer Branche im Übergang zwischen traditioneller Handwerksarbeit und digital erweiterten Dienstleistungsprozessen.
Zur weiteren Einordnung wurden mögliche Technologien entlang der Dimensionen Branchenspezifität und Marktverfügbarkeit evaluiert. Daraus entstand eine vierstufige Handlungsempfehlung, welche Betrieben eine Orientierung bieten soll, wie sie digitale Lösungen schrittweise integrieren können, ohne den Charakter ihres Handwerks zu verlieren.
Für das Forschungsprojekt FrisAR wurde dieser Übergang der Digitalisierung genauer untersucht. Grundlage ist eine bundesweite Status-quo-Interviewstudie mit 26 Friseurbetrieben. Das Ziel war es, ein Verständnis für den aktuellen Stand der Digitalisierung im Salonalltag zu erlangen: wo ist die Digitalisierung bereits selbstverständlich? Und wo bestehen noch Hürden?
Die Ergebnisse zeichnen ein differenziertes Bild: 58 % der befragten Betriebe nutzen bereits Online-Terminbuchungssysteme und haben damit zentrale digitale Prozesse in den Salonalltag integriert. Gleichzeitig zeigte die Studie jedoch auch bestehende Brüche im Digitalisierungsgrad: 23 % der Betriebe sind der Nutzung neuer Technologien gegenüber noch zurückhaltend oder nicht überzeugt, während 12 % bislang keine digitalen Strukturen in den Salonalltag integriert haben. Viele Betriebe nutzen digitale Werkzeuge bereits aktiv, wie etwa zur Terminbuchung, zur Kundenkommunikation oder zur Präsenz in sozialen Medien. Insgesamt zeigt sich damit das Bild einer Branche im Übergang zwischen traditioneller Handwerksarbeit und digital erweiterten Dienstleistungsprozessen.
Zur weiteren Einordnung wurden mögliche Technologien entlang der Dimensionen Branchenspezifität und Marktverfügbarkeit evaluiert. Daraus entstand eine vierstufige Handlungsempfehlung, welche Betrieben eine Orientierung bieten soll, wie sie digitale Lösungen schrittweise integrieren können, ohne den Charakter ihres Handwerks zu verlieren.
Schlagwörter
Digitalisierung
;
Handwerk 4.0
;
Friseurbetriebe
;
Status-Quo
;
FrisAR
Institution
Fachbereich
Dokumenttyp
Sonstige
Zweitveröffentlichung
Nein
Sprache
Deutsch
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Name
Friseur-Handwerk-digital-2602-06-bf3-a_Archiv.pdf
Size
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Format
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Checksum
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