Implementierung der Klimabildung in die Geographielehrpläne - Eine Untersuchung des geographischen Lehrplanprozesses und der beteiligten Akteure
Veröffentlichungsdatum
2025-07-08
Autoren
Betreuer
Gutachter
Sprenger, Sandra
Zusammenfassung
Die Dissertation „Implementierung der Klimabildung in die Geographielehrpläne - Eine Untersuchung des geographischen Lehrplanprozesses und der beteiligten Akteure“ zeigt auf, welche Regulierungen und Praktiken die Implementierung der Klimabildung in die deutschen Geographielehrpläne beeinflussen.
Der geographische Lehrplanprozess sowie die beteiligten Akteure mit ihren unterschiedlichen Positionen und Interessen werden mithilfe einer Literaturrecherche und zehn qualitativen Experteninterviews dargelegt. Schließlich wird herausgearbeitet, von welchen Akteuren die Entscheidungen zur Implementierung eines Themas im geographischen Lehrplanprozess letztlich getroffen werden. Da in den bereits verabschiedeten Lehrplänen die endgültigen Entscheidungen zu den implementierten Inhalten stehen, soll durch eine inhaltlich strukturierende qualitative Inhaltsanalyse aufgezeigt werden, in welchen Geographielehrplänen der Klimawandel bereits implementiert ist. Mit einer Vollerhebung sind insgesamt 115 Geographielehrpläne der Sekundarstufe I und II an Gymnasien (Klassenstufen 5 bis 12 bzw. 13 je nach Bundesland), die von 1990 bis 2020 in den 16 Bundesländern erschienen sind, hinsichtlich der inhaltlichen Vorgaben zum globalen Klimawandel untersucht worden.
Aus den Experteninterviews und der Inhaltsanalyse der Geographielehrpläne wird deutlich, dass die Implementierung und Zusammenstellung von Lehrplaninhalten von sehr vielen bestehenden sowie neuen Regulierungen und Praktiken abhängt. Zentrales Ergebnis ist, dass in den Geographielehrplänen eine stetige und umfangreiche Zunahme der Klimabildung stattfindet, sodass bis zum Ende des Untersuchungszeitraums 15 Bundesländer die Klimabildung ganzheitlich in den Geographielehrplänen eingeführt haben.
Der geographische Lehrplanprozess sowie die beteiligten Akteure mit ihren unterschiedlichen Positionen und Interessen werden mithilfe einer Literaturrecherche und zehn qualitativen Experteninterviews dargelegt. Schließlich wird herausgearbeitet, von welchen Akteuren die Entscheidungen zur Implementierung eines Themas im geographischen Lehrplanprozess letztlich getroffen werden. Da in den bereits verabschiedeten Lehrplänen die endgültigen Entscheidungen zu den implementierten Inhalten stehen, soll durch eine inhaltlich strukturierende qualitative Inhaltsanalyse aufgezeigt werden, in welchen Geographielehrplänen der Klimawandel bereits implementiert ist. Mit einer Vollerhebung sind insgesamt 115 Geographielehrpläne der Sekundarstufe I und II an Gymnasien (Klassenstufen 5 bis 12 bzw. 13 je nach Bundesland), die von 1990 bis 2020 in den 16 Bundesländern erschienen sind, hinsichtlich der inhaltlichen Vorgaben zum globalen Klimawandel untersucht worden.
Aus den Experteninterviews und der Inhaltsanalyse der Geographielehrpläne wird deutlich, dass die Implementierung und Zusammenstellung von Lehrplaninhalten von sehr vielen bestehenden sowie neuen Regulierungen und Praktiken abhängt. Zentrales Ergebnis ist, dass in den Geographielehrplänen eine stetige und umfangreiche Zunahme der Klimabildung stattfindet, sodass bis zum Ende des Untersuchungszeitraums 15 Bundesländer die Klimabildung ganzheitlich in den Geographielehrplänen eingeführt haben.
Schlagwörter
Lehrplan
;
Geographie
;
Policy Cycle
;
Konfliktmodell
;
Topikmodell der Lehrplanung
;
Lehrplanprozess
;
Klimabildung
;
Lehrplanarbeit
;
Inhaltsanalyse
;
Climate Change Education (CCE)
;
Gymnasium
;
Bundesländer
;
Klimawandel
Institution
Fachbereich
Institute
Dokumenttyp
Dissertation
Sprache
Deutsch
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Name
Dissertation_Implementierung der Klimabildung in die Geographielehrpläne_Kluesener.pdf
Size
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Format
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