Nonhoff, Martin
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Item-typ:Veröffentlichung, Widerständige DifferenzDass soziale Bewegungen eine transnationale Dimension besitzen können, ist nichts Neues. In Bezug auf die jüngsten sozialen Bewegungen wie Occupy Wall Street kann man diese aber nur verstehen, wenn man von einem Widerstandsbegriff ausgeht, der die von diesen Bewegungen aufgeworfene Frage zu alternativen demokratischen Praxen miteinbezieht. Hier zeigt sich, dass Widerstand zwischen den Polen gegenhegemonialer Institutionalisierung und nicht-integrativer Präfiguration oszilliert und selbst Ergebnis einer Auseinandersetzung auf einem umkämpften Bewegungsterrain ist. Die Spannung zwischen gegenhegemonialer Institutionalisierung und nicht-integrativer Präfiguration nennen wir widerständige Differenz. Diesen Begriff entwickeln wir zunächst entlang Überlegungen von Ernesto Laclau und Chantal Mouffe, post-anarchistischer Ansätze und ihrer gegenseitigen Kritik aneinander. Daraufhin können wir zeigen, dass sich bei den jüngsten sozialen Bewegungen die transnationale Dimension insbesondere auf die nicht-integrative Präfiguration alternativer demokratischer Lebensweisen bezieht, wohingegen sich gegenhegemoniale Institutionalisierungsprozesse von Parteibildungen bis zu general assemblies auf der lokalen Ebene niederschlagen.Wissenschaftlicher ArtikelBand:10Heft:1196 130 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item-typ:Veröffentlichung, Konstruktivistisch-pragmatische Methodik: Ein Plädoyer für die DiskursanalyseKonstruktivistisches Denken ist in den vergangenen Jahren für sozialwissenschaftliche Forschung im Allgemeinen und IB-Forschung im Besonderen immer einflussreicher geworden. Der vorliegende Beitrag gibt einen systematischen Überblick über die Methodologie, die diese konstruktivistische Forschung informiert. Dabei argumentiert er, dass konstruktivistisches Denken einerseits ein pragmatisches, andererseits ein interpretatives Methodenverständnis erfordert. Pragmatisch ist das Verständnis, weil man vor dem Hintergrund konstruktivistischer Überlegungen die Funktion von Methoden vor allem darin sehen wird, die Praxis der gemeinschaftlichen Produktion wissenschaftlichen Wissens so zu befördern, dass plausible, relevante und interessante Ergebnisse resultieren. Dies macht systematische, genaue und klare methodische Reflexionen notwendig, ohne dass damit jedoch methodische Homogenität einhergehen müsste. Interpretativ ist das Methodenverständnis, weil konstruktivistisches Denken sich dessen bewusst ist, dass ein unvermittelter Zugang zur empirischen Welt unmöglich ist, und weil damit sprachliche und andere Repräsentationen der Welt ins Zentrum des Interesses rücken. Diskursanalyse wird als ein Forschungsprogramm vorgestellt, das zentrale Ideen einer konstruktivistisch-pragmatischen Methodologie aufnimmt und verschiedene Wege zur interpretativen Analyse von Repräsentationen der Welt entwickelt hat.Wissenschaftlicher ArtikelBand:18Heft:2242 191 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item-typ:Veröffentlichung, Einrichtungsantrag Contradiction Studies – Konstellationen, Heuristiken und Konzepte des Widersprüchlichen, LesefassungLesefassung des Einrichtungsantrags des DFG-Graduiertenkollegs 2686 Contradiction StudiesBuchBand:1535 1278
