Holtrup, André
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Item type:Publication, Berufswechsel – Chancen und RisikenIn einer noch immer stark durch formelle Qualifikationen geprägten Arbeitsgesellschaft kann ein Berufswechsel in den jeweiligen Erwerbsbiografien eine ambivalente Bedeutung haben. Einerseits kann ein neuer Beruf die Möglichkeit eröffnen, ein höheres Einkommen zu erzielen oder größere Spielräume zur Selbstentfaltung bieten. Andererseits können Berufswechsel auch Nachteile mit sich bringen, wenn sie nicht geplant und „von heute auf morgen“ geschehen. Mit anderen Worten können Berufswechsel Chancen und Risiken für Erwerbstätige beinhalten. Beide Seiten dieser Medaille werden innerhalb des vorliegenden Berichts thematisiert. Basierend auf statistischen Analysen von Daten der BIBB/BAuA Erwerbstätigenbefragung und des Mikrozensus werden folgende zentrale Fragen bearbeitet: Welches Ausmaß haben Berufswechsel in der heutigen Arbeitswelt in Deutschland? Wie sind Berufswechsel strukturiert? Oder mit anderen Worten: Wer wechselt den Beruf? Welche Motive liegen den Berufswechseln zugrunde? Und welche Auswirkungen haben Berufswechsel mit Blick u. a. auf das Einkommen, die Zufriedenheit und Vereinbarkeitsfragen?BookBand:22142 148 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item type:Publication, Die Regulierung von Arbeit aus der Sicht von Beschäftigten : Der konzeptionelle Rahmen für die empirische Untersuchung der subjektiven Relevanz von Arbeitsregulierung(2004-05)Unter Bedingungen gesellschaftlicher Individualisierung und Pluralisierung ist es wichtig, die Beschäftigten als Akteure innerhalb der Arbeitsbeziehungen in den Fokus zu rücken. Um zu ermitteln, welchen Stellenwert unterschiedliche Inhalte und welche Bedeutung verschiedene Formen der Regulierung von Arbeit bei den Beschäftigten haben, wird in diesem Arbeitspapier die Forschungsperspektive der subjektiven Relevanz von Arbeitsregulierung vorgestellt. Auf dieser Grundlage werden zwei idealtypische Muster der subjektiven Relevanz von Arbeitsregulierung in der Blütezeit des deutschen Modells der Industriellen Beziehungen rekonstruiert und wichtige gesellschaftliche Entwicklungen diskutiert, die sich heute auf die subjektive Wahrnehmung und Bewertung von Regulierungsinhalten und Regulierungsformen auswirken. Hiervon ausgehend werden die forschungsleitenden Hypothesen und das Design der empirischen Untersuchung dargestellt.ReportBand:8134 167 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item type:Publication, Arbeitsbeziehungen im Wandel : Theoretischer Rahmen und Modell zur empirischen Analyse neuer Formen der Regulierung von Arbeit(2004-03); Um gesellschaftlichen Wandel und neue Regulierungsformen von Arbeit adäquat zu beschreiben, ist es notwendig, der Frage nachzugehen, wie sich Regulierung von Arbeit konstituiert, in welchen Formen sie vorfindbar ist und welchen Dynamiken sie ausgesetzt ist. In diesem Arbeitspapier wird eine theoretische Annäherung an den Problemgegenstand „Regulierung von Arbeit“ vorgenommen. Ausgehend von der Regulierungsbedürftigkeit der Erwerbsarbeit wird das Verhältnis und die Dynamik von kollektiv-kontraktuellen und individuellen Regulierungsformen, die sich bei Streeck in den Kategorien Status und Vertrag wiederfinden, problematisiert und mit dem deutschen System der Industriellen Beziehungen als Referenzmodell in Zusammenhang gebracht. Abschließend wird ein deskriptives Modell präsentiert, das die einzelnen empirischen Studien im Forschungsverbund „Gesellschaftlicher Wandel und neue Regulierungsmuster von Arbeit“ anleiten und strukturieren soll.ReportBand:5130 96 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item type:Publication, Neue Governance-Formen in Wirtschaft, Arbeit und Stadt/Region(2008-09); Im Zuge der gravierenden gesellschaftlichen Umbrüche der letzten Dekaden wurden (und werden) die herkömmlichen Formen der gesellschaftlichen Handlungssteuerung, -regulierung und -koordination in vielfacher Hinsicht in Frage gestellt und es bilden sich - auf der Ebene des Institutionensystems und der Politik, aber auch in Wirtschaftsorganisationen oder in den Beziehungen zwischen Organisationen, gesellschaftlichen Gruppen und Akteuren – vielfältige „neue Governanceformen“ heraus. Die Forschungsperspektive des IAW richtet sich auf eben diese neuen Formen der gesellschaftlichen Steuerung, Regulierung und Koordination – auf deren aktuell zu beobachtende Veränderungen und auf die intendierten und nicht-intendierten Folgen dieser Prozesse in verschiedenen gesellschaftlichen Funktionsbereichen und für das Handeln relevanter Akteure. Auf der Grundlage der bekannten Megatrends und ihrer wissenschaftlichen Deutungen werden daher zunächst diejenigen Strukturwandelprobleme benannt, die grundlegende Anpassungen und Modernisierungen gesellschaftlicher Governanceformen hervorbringen. Neue Governanceformen und -mischungen werden dabei im Hinblick auf ihre konkreten Entwicklungsbedingungen, Ausprägungen und Auswirkungen in den gesellschaftlichen Funktionsbereichen Wirtschaft und Unternehmen, Arbeitssystem und Arbeitskultur sowie Stadt und Region erörtert. Schließlich werden die daraus resultierenden Basisthesen und generellen Fragestellungen in den Zusammenhang einer übergreifenden Forschungsperspektive gestellt.ReportBand:01167 89 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item type:Publication, Der Bremer ErwerbstätigkeitsatlasDas ehemals auf dauerhafte Vollzeitbeschäftigung zugeschnittene Erwerbssystem hat dazu beigetragen, in Deutschland das Ausmaß sozialer Ungleichheit zu begrenzen; Ausbildung und Beruf sorgten in der Regel für verlässliche Positionen in der gesellschaftlichen Sozialstruktur und waren mit erwartbaren Niveaus dauerhafter Einkommen und typischen Karriereverläufen unterlegt. Mit vielschichtigen Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft durch Globalisierung, Tertiarisierung, Digitalisierung und Flexibilisierung der Arbeit haben sich in den letzten Jahrzehnten die Strukturen der Erwerbsarbeit jedoch grundlegend gewandelt. Arbeitsmarkt und Erwerbssystem reagieren darauf, indem Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen für alle Erwerbstätigen vielfältiger und heterogener werden, Berufsbiographien sich instabiler und weniger planbar gestalten und prekäre Beschäftigungsformen anhaltend ausgeweitet werden. In dem Maße, in dem staatliche Institutionen und Unternehmen sich aus der Verantwortung für dauerhaft stabile Beschäftigung zurückgezogen haben, erfordert die Bewältigung von Risiken in Arbeit, Beschäftigung und Berufsverlauf neue und zusätzliche Anstrengungen der Individuen, Haushalte und Familien. Wie diese Tendenzen sich auf die Struktur des Erwerbssystems im Lande Bremen insgesamt, für einzelne Gruppen von Arbeitnehmer*innen oder für einzelne Branchen auswirken, wird im Bremer Erwerbstätigkeitsatlas analysiert.BookBand:30132 148 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item type:Publication, Interessen und Interessenvertretung heute – aus der Perspektive von Beschäftigten : Erste empirische Befunde aus dem Forschungsprojekt zur subjektiven Relevanz von Arbeitsregulierung(2005-09)Dieses Arbeitspapier stellt die ersten zentralen empirischen Ergebnisse des Forschungsprojekts zur „subjektiven Relevanz von Arbeitsregulierung“ dar. Untersucht wurden die Fragen, welche Ansprüche Beschäftigte heute an ihre Erwerbsarbeit stellen, wie sie die Arbeit im Spannungsfeld von Kollektivvereinbarungen und Selbstaushandlung reguliert sehen wollen und welchen Stellenwert Betriebsräte und Gewerkschaften für die Beschäftigten haben. Es ist festzustellen, dass die Wandlungserscheinungen in der Lebens- und Arbeitswelt die Sicht von Beschäftigten auf die Regulierung von Arbeit verändern. Sie führen dazu, dass sich die inhaltlichen Prioritäten verschieben und andere Erwartungen an die Regulierungsakteure - Betriebsräte, Gewerkschaften aber auch die Arbeitgeberseite - herangetragen werden. Sie führen insgesamt betrachtet jedoch nicht zu Bestrebungen nach einer völligen Individualisierung der Regulierung von Arbeit.ReportBand:16147 91 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item type:Publication, Duales Studium in Bremen: Angebote, Erfahrungen, AuswirkungenBundesweit hat sich die Zahl der dualen Studiengänge zwischen 2004 und 2019 mehr als verdreifacht und die der dual Studierenden von knapp 41.000 auf über 108.000 erhöht. Das duale Studium verbindet einen akademischen Abschluss mit intensiven Praxisphasen in einem Ausbildungsbetrieb; in der ausbildungsintegrierten Variante wird ein zweiter beruflicher Abschluss erworben. Dabei können die jeweiligen Vorteile einer beruflichen Ausbildung und eines Hochschulstudiums miteinander verknüpft werden: Neben praktischen betriebs- und berufsspezifischen Erfahrungen erweitern die Studierenden im Rahmen des Studiums ihre theoretisch-analytischen Fähigkeitenb und bauen Kompetenzen zur eigenständigen Problemlösung und Wissensaneignung aus. Mit dieser Studie wird zunächst eine Bestandsaufnahme der dualen Studienangebote von Hochschulen und Betrieben im Land Bremen vorgelegt. Darauf aufbauend wird zum einen danach gefragt, wie sich Karriereverläufe und Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen dualer Studienabsolventinnen und Studienabsolventen im Vergleich zu Personen mit klassischem Studienabschluss oder Berufsabschluss und gegebenenfalls Aufstiegsfortbildungen entwickeln. Zum anderen werden Auswirkungen auf die betrieblichen Beschäftigungs- und Qualifizierungspolitiken beleuchtet und ein besonderes Augenmerk darauf gerichtet, ob dual Studierende beziehungsweise duale Studienabsolventinnen und Studienabsolventen andere Qualifikationsgruppen verdrängen.BookBand:42172 103 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item type:Publication, Die Bauwirtschaft im Land Bremen(2020-05); Das Umfeld fürs Bauen ist derzeit günstig. Neben der statistischen Aufarbeitung verknüpfen wir unsere Branchenanalysen immer auch mit einer Bewertung der Arbeitsbedingungen und der Frage, wie diese verbessert werden können. Der Boom beim Bauen kommt noch zu wenig bei den Beschäftigten an – und das obwohl das Gewinnen und Halten von Fachkräften das dringlichste Thema für die Betriebe ist. Im Baugewerbe mit seinem besonderen Regelungsrahmen ist auch die Politik gefordert, die Rahmenbedingungen für einen fairen Wettbewerb zu verbessern.BookBand:4223 131 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item type:Publication, IngenieurdienstleisterSpezialisierte Ingenieurdienstleister stellen ihren Kunden Personal über die Arbeitnehmerüberlassung zur Verfügung oder übernehmen größere Arbeitspakete in Form von Dienst- und Werkverträgen. Obwohl diese Branche in den letzten Jahren rasant wächst, ist bisher nur wenig über sie bekannt. Am Institut Arbeit und Wirtschaft wurde in einem empirischen Projekt zum einen ein Überblick über die Branche erstellt und Nutzungsmotive von Kundenunternehmen herausgearbeitet. Zum anderen wurde untersucht, welche Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen sie ihren Beschäftigten bieten. Insgesamt wird deutlich, dass die wachsende Bedeutung von Ingenieurdienstleistern nicht unbedingt mit der Prekarisierung eines hochqualifizierten Beschäftigungssegments gleichzusetzen ist. Auch wenn es sich formal zumeist um Arbeitnehmerüberlassung und Werkvertragsarbeit handelt, folgt die Beauftragung in diesem Bereich doch spezifischen Nutzungsmotiven. Beschäftigte haben im Vergleich zu einer Direkteinstellung bei großen Kunden zwar leichte Abstriche beim Einkommen hinzunehmen und ihre Beschäftigungssicherheit ist geringer einzuschätzen. Dafür bieten ihnen Ingenieurdienstleister jedoch häufig auch sehr abwechslungsreiche Tätigkeiten und gute berufliche Entwicklungsmöglichkeiten.BookBand:2499 145 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item type:Publication, Gesellschaftliche Modernisierung und Regulierung von Arbeit : Abschlussbericht des Projektverbunds “Gesellschaftlicher Wandel und neue Regulierungsmuster von Arbeit”(2007-04); ; ; ; Globalisierung und Tertiarisierung, aber auch Individualisierung, Enttraditionalisierung und Subjektivierung von Arbeit markieren Prozesse und Entwicklungen, die auch in Deutschland die grundlegenden Rahmenbedingungen der Regulierung von Arbeit verändern und neue Anforderungen an sie generieren. Das Deutsche Modell der Arbeitsbeziehungen mit seinem spezifischen Arrangement von Regulierungsakteuren und -formen steht unter Anpassungsdruck. Dieser Forschungsbericht gibt Auskunft über die Forschungstätigkeiten im Rahmen des am IAW angesiedelten Projektverbundes „Gesellschaftlicher Wandel und neue Regulierungsmuster von Arbeit“. Er referiert die zentralen Ergebnisse aus den vier Teilprojekten und skizziert die Befunde, die sich als allgemeine Tendenzen aus ihnen ableiten lassen. Insgesamt bestätigt die Empirie des Forschungsverbundes, dass Arbeitsansprüche aus der Subjektperspektive an Gewicht gewinnen und dass die betriebliche und teilweise auch die individuelle Ebene bei der Regulierung von Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen an Bedeutung zunehmen. Die Befunde lassen aber - anders als vielfach angenommen - auch zukünftig keine durchgreifende und umfassende Individualisierung der Arbeitsbeziehungen erwarten.ReportBand:13162 125
