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Zeitschrift für Disability Studies
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Item-typ:Veröffentlichung, Es bleibt kompliziert: Identitätskritik und Betroffenenperspektive in den Disability und Gender StudiesDie Disability Studies stehen, ähnlich wie die Gender- und Queer-Studies, unter dem ständigen Verdacht, unwissenschaftlich zu sein. In öffentlichen Debatten bezieht sich die Kritik derzeit vor allem auf eine vermeintlich anti-liberale, identitätspolitische ‚woke cancel culture‘, die angeblich in den Studiengängen und in der Forschung betrieben wird. Diese Kritik kommt sowohl von rechts als auch von links und speist sich aus unterschiedlichen Motivationen. In der Regel wird dabei verschwiegen, dass der Identitätsbegriff der kritisierten Forschungsansätze in einem produktiven Spannungsfeld von Identitätspolitik und -kritik steht. Der Beitrag basiert auf einem Vortrag beim Zentrum für Disability Studies in Hamburg im Herbst 2022 und soll ein erster Anstoß für eine Debatte in den Disability Studies sein.Wissenschaftlicher ArtikelHeft:127 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item-typ:Veröffentlichung, „Jedem nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seiner Leistung“ – Zu den Problematisierungsweisen von ‚Dis/ability‘ in der Zeitgeschichte am Beispiel der DDR(2025-05)Arbeit hat im 20. Jahrhundert für die ‚Eingliederung‘ von Menschen mit Behinderungen eine wichtige Rolle gespielt. Die DDR wird sogar als ausgesprochene Arbeitsgesellschaft angesehen. Die Analyse der Arbeitsverhältnisse behinderter Menschen in der DDR kann deshalb auch Einblick in das Verständnis von Dis/ability in der DDR geben. Der vorliegende Beitrag beleuchtet dies anhand des Foucault’schen Konzepts der Problematisierungsweisen. Für die DDR kann gezeigt werden, dass Leistungsfähigkeit in Bezug auf Arbeit eine nicht zu unterschätzende Rolle gespielt hat und konkrete Auswirkungen auf das Leben und die Entlohnung von Menschen mit Behinderungen hatte. Daran anschließend werden die Möglichkeiten und Grenzen bei der Analyse der Agency von behinderten Menschen aufgezeigtWissenschaftlicher ArtikelHeft:129 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item-typ:Veröffentlichung, Es bleibt kompliziert: Identitätskritik und Betroffenenperspektive in den Disability und Gender StudiesDie Disability Studies stehen, ähnlich wie die Gender- und Queer-Studies, unter dem ständigen Verdacht, unwissenschaftlich zu sein. In öffentlichen Debatten bezieht sich die Kritik derzeit vor allem auf eine vermeintlich anti-liberale, identitätspolitische ‚woke cancel culture‘, die angeblich in den Studiengängen und in der Forschung betrieben wird. Diese Kritik kommt sowohl von rechts als auch von links und speist sich aus unterschiedlichen Motivationen. In der Regel wird dabei verschwiegen, dass der Identitätsbegriff der kritisierten Forschungsansätze in einem produktiven Spannungsfeld von Identitätspolitik und -kritik steht. Der Beitrag basiert auf einem Vortrag beim Zentrum für Disability Studies in Hamburg im Herbst 2022 und soll ein erster Anstoß für eine Debatte in den Disability Studies seinWissenschaftlicher ArtikelHeft:128 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item-typ:Veröffentlichung, Deutsche Zeitgeschichte als Disability History: Zwischenbilanz und Perspektiven(innsbruck university press, 2025-05) ;Kömpe, Erik ;Rössel, Raphael; ; Schmüser, PiaDisability History ist die geschichtswissenschaftliche Ausprägung der Disability Studies. Sie lädt dazu ein, über den Wandel von Phänomenen der ‚Behinderung‘ und ‚Nichtbehinderung‘ als soziokulturelle Differenzmarkierungen nachzudenken. Diese Zwischenbilanz stellt Erträge der zeithistorischen Forschungsinitiativen zur deutschen Disability History nach 1945 vor. Sie blickt auf persistente, bisher ungelöste forschungspraktische Herausforderungen, identifiziert Desiderate und zeigt Möglichkeiten für neue Forschungsperspektiven auf.Wissenschaftlicher ArtikelHeft:128
