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    Item-typ:Veröffentlichung,
    Antispeziesismus in der Diskursethik : Wie wäre ein nach Habermas gültiger Diskurs zu Tierethik angelegt?
    In dieser Arbeit wird mit dem diskursethischen Ansatz von Jürgen Habermas, die Frage 'Wie wäre ein nach Habermas gültiger Diskurs zu Tierethik angelegt?' beantwortet. Alternativ könnte auch gefragt werden, ob seine Diskursethik wegen ihrer Prämissen eigentlich von vorne herein antispeziesistisch hätte sein müssen. Eine ausführliche Rekapitulation der Funktionsweise von Habermas' Theorie führt schließlich zu dem Schluss, dass Personalität und Diskursteilnahme hier von der Fähigkeit zur sprachlichen Kommunikation abhängt. Hierzu wird sie zuerst die relevanten Prinzipien der Diskursethiken von Habermas und Apel nachzeichnen, wobei Habermas' Verständnis von Personalität, seinem Begriff von advokatorischen Diskursen und seiner Begründung für Grundrechte besonderes Augenmerk zukommt, während bei Karl-Otto Apels Diskursethik vor allem das Konzept der virtuellen Argumentation interessiert, welches den Beitrag leistet, die Kommunikationsformen von Tieren für Diskurse valide zu machen. Zuletzt wird das gewonnene Verständnis für die Voraussetzungen der Normgeltung von Diskursen und der Teilnahme an ihnen mit dem kommunikativen Verhalten von Tieren abgeglichen, dass Dr. Robert Porzel durch linguistische und weitere Evidenzen zur Sprachlichkeit bei Tieren dokumentiert, und die operative Möglichkeit seiner Interpretation im Werk 'Zoopolis' von Sue Donaldson und Will Kymlicka nachvollzogen. Somit soll im diskursethischen Sinne die Notwendigkeit einer tierischen Teilnahme an sie betreffenden Diskursen belegt werden.
    Abschlussarbeit
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    Item-typ:Veröffentlichung,
    Die Kolonialisierung des Internets? Habermas‘ System-Lebenswelt Gegensatz in der digitalen Öffentlichkeit
    Die Arbeit wendet Jürgen Habermas' Theorie des kommunikativen Handelns auf das soziale Medium Facebook als Fallbeispiel für prägende digitale Kommunikationsstrukturen an. Phänomene digitaler Kommunikation wurden zuvor in erster Linie nur aus den Perspektiven von dessen Habilitationsschrift oder Diskursethik untersucht, welche eine Eignung digitaler Kommunikation für Diskurse und öffentliche Willensbildung suggerieren. Mit der umfassenden Rekonstruktion von Habermas' Hauptwerk stellt diese Arbeit jedoch fest, dass soziale Medien weder öffentlicher Willensbildung noch Diskursen oder kommunikativem Handeln allgemein eine sichere Grundlage bieten. Stattdessen schreitet die Kolonialisierung der Lebenswelt durch das wirtschaftliche und das administrative Subsystem hier durch eine von der Arbeit erfasste dreifache Mediatisierung von Kommunikation beschleunigt voran. Die Monetarisierung von Nutzer*innendaten, die mediale Steuerung von Kommunikation durch Algorithmen und der dadurch etablierte Wettbewerb um Aufmerksamkeit zwischen den Nutzer*innen sozialer Medien bewirken, dass sie einander zunehmend eher als zweckrationale Akteure, denn als Mitbewohner der selben Lebenswelt begegnen. Insofern Nutzer*innen durch Werbung permanent als Konsumierende angesprochen sind, ihr online ständig aufgezeichnetes Verhalten für den Arbeitsmarkt oder für die Qualifikation zu sozial-staatlichen Versorgungsangeboten anpassen oder um Aufmerksamkeit in einem durch digitale Massenmedien konstant gehaltenen politischen Meinungskampf ringen, können sie miteinander keine lebensweltliche Verständigung mehr bewältigen.
    Masterarbeit
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