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Item-typ:Veröffentlichung, Regionale Effekte der Filmförderung in DeutschlandDie Filmindustrie ist eine derjenigen Branchen der Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland, die umfangreiche finanzielle Fördermittel erhält. Im Jahr 2017 wurden über 200 Millionen € für die kulturwirtschaftliche Kinofilmförderung des Bundes und der Länder ausgegeben. Vor diesem Hintergrund verfolgt dieser Beitrag die Zielsetzung, Umfang und räumliche Verteilungsmuster der Filmförderung in Deutschland sowie die Vernetzungen zwischen Produktionsfirmen und damit einhergehenden Verflechtungen zwischen den Standorten der Filmwirtschaft zu untersuchen. Die Ergebnisse zeigen, dass München und Berlin die dominanten Standorte der Filmindustrie in Deutschland sind. Den Großteil der Fördermittel erhalten Produktionsfirmen aus diesen beiden Standorten. Die Filmförderung von Seiten der Länder verknüpft die Vergabe der finanziellen Fördermittel zwar mit Anreizen und Auflagen, um filmwirtschaftliche Aktivitäten im eigenen Fördergebiet zu unterstützen. Dennoch zeigt sich, dass es Erstproduzenten aus München und Berlin in besonderer Weise gelingt, Fördermittel aus den anderen Bundesländern in die Finanzierung ihrer Filmprojekte zu integrieren. Unter anderem kooperieren sie zu diesem Zweck mit Produktionsfirmen anderer Standorte, z.B. aus Köln oder Hamburg. Auch die erfassten Vernetzungen der Produktionsfirmen aufgrund gemeinsamer Co-Produktionen untermauern die herausragende Bedeutung der Standorte Berlin und München für die deutsche Filmindustrie. Insgesamt ist somit ein hohes Maß an räumlicher Konzentration auf diese zwei Standorte festzustellen, die mit einer großen absorptiven Wirkung bezüglich der Fördermittel einhergeht.Wissenschaftlicher ArtikelBand:43222 327 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item-typ:Veröffentlichung, Leitbilder der Stadtentwicklung in die Tat umsetzen – Das Beispiel der teilräumlichen Umsetzung im Bremer Westen-Wissenschaftlicher ArtikelBand:39178 148 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item-typ:Veröffentlichung, Bitte ein BID? Das Business Improvement District im Bremer „Viertel“ aus Sicht der EigentümerBusiness Improvement Districts (BIDs) kommen in Deutschland als Instrument der Quartiersentwicklung seit 2005 zum Einsatz. Als spezielle Form des Public-Private-Partnership stehen BIDs für neue Interaktionsformen und Akteurskonstellationen im Rahmen des Leitbilds der unternehmerischen Stadt. In diesem Beitrag wird einleitend die Neuartigkeit des BID-Ansatzes gegenüber anderen privat unterstützten Aktivitäten zur Revitalisierung eines Standorts herausgearbeitet. Darauf aufbauend wird der Fokus auf die zentrale Akteursgruppe der Grundeigentümer gerichtet, welche mit Ihren Sonderbeiträgen die BID-Aktivitäten zur Quartiersentwicklung finanzieren. Zu diesem Zweck werden die Ergebnisse einer umfangreichen Eigentümerbefragung im größten deutschen BID im Bremer „Viertel“ vorgestellt. Die Ergebnisse überraschen durch ein sehr gespaltenes sowie tendenziell negatives Meinungsbild der befragten Eigentümer bezüglich der BID-Aktivitäten. Die Ursachen der schlechten Bewertung werden aufgearbeitet, um darauf aufbauend Handlungsempfehlungen abzuleiten.Wissenschaftlicher ArtikelBand:37173 89
