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    Zum Umgang mit Diversität und Heterogenität in Bildungslandschaften
    Obwohl zunehmende Heterogenität in vielfacher Hinsicht mittlerweile in der deutschen Gesellschaft als Normalität verstanden werden muss, sind insbesondere Mitbürger/-innen mit Migrationshintergrund nach wie vor von zahlreichen Negativtendenzen betroffen: Geringere Bildungsabschlüsse, erhöhte Eingliederungsprobleme in den Arbeitsmarkt, sozialräumliche Segregation, Sprachverständnisprobleme und mangelnde Verständigungsbereitschaft über kulturelle und religiöse Differenzen, gehören dabei zu den Hauptproblemen, die insgesamt die gesellschaftliche Integration und Inklusion der betreffenden Bevölkerungsgruppen behindern. Vor diesem Hintergrund ist die Entwicklung von Bildungslandschaften u.a. an die Erwartung gebunden, diese Probleme aufzugreifen und Strategien im Umgang mit Ausgrenzung und Heterogenität zu entwickeln. Im Auftrag der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) wurden mit Hilfe einer Literaturstudie entwickelte und angewandte Handlungsstrategien von Bildungslandschaften im Umgang mit Migration und Heterogenität aufgearbeitet, beschrieben und entsprechende Empfehlungen abgeleitet.
    Bericht
    Band:
      268  190
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    Item-typ:Veröffentlichung,
    Schulen in lokalen Bildungs- und Integrationsnetzwerken
    Eine wirksame Strategie zur Steigerung von Bildungschancen und zur Verminderung von sozialer Segregation erfordert integrierte Handlungskonzepte, die eine enge Verknüpfung von Bildungseinrichtungen mit ihrem sozialen und räumlichen Umfeld herstellen. Die Ausweitung von Ganztagsschulen bietet die Chance für eine verstärkte Öffnung von Schulen und ihre Vernetzung mit dem Stadtteil. Vor diesem Hintergrund hat das IAW in sechs Fallstudien in Großstadtquartieren in Bremen und Nordrhein- Westfalen untersucht, welche Bedingungen auf die Art und Intensität der sozialräumlichen Einbindung von Grundschulen sowie auf die Qualität der Kooperation einwirken. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass das Verhältnis von Schulen zu ihrer sozialen und räumlichen Umgebung für beide Seiten beträchtliches Potenzial birgt, dass dieses Potenzial aber bisher nur teilweise ausgeschöpft wird. Die diversen Kooperationsprobleme lassen allerdings auch konkrete Ansatzpunkte zu ihrer Überwindung erkennen: Neben einer Professionalisierung der horizontalen Kooperation im Stadtteil verbessern sich die Chancen für eine erfolgversprechende Weiterentwicklung von Ganztagsschulen durch eine kohärente vertikale Kooperation. Kommune und Land können dazu durch neue institutionelle Arrangements wie staatlich-kommunale Bildungsnetzwerke, integrierte, sozialräumlich orientierte Konzepte und ressortübergreifende Strukturen für Beratung, Fortbildung und Stadtteilkoordination beitragen.
    Bericht
    Band:
      193  156