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Grenzen überwinden : Archäologie zwischen Disziplin und Disziplinen : Festschrift für Uta Halle zum 65. Geburtstag
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Item-typ:Veröffentlichung, Die Weser – ein bedeutender Kommunikationsweg der römischen Kaiserzeit im Spiegel aktueller ForschungenBereits seit vielen Jahrzehnten erregen im Römischen Reich hergestellte Gegenstände, die verstärkt entlang der Uferzonen von Ems, Elbe und Weser gefunden wurden, die Aufmerksamkeit der Forschung. Sie zeigen deutlich, dass den Wasserwegen in den stark durch Moore und Niederungen geprägten Landschaften eine besondere Rolle als Kommunikations- und Transportrouten zukam. Wie aktuelle Forschungen zeigen, kam dabei der Mündung der Weser in die Nordsee sowie den Mündungen der Hunte und der Aller in die Weser besondere Bedeutung zu. Durch die Anwendung eines interdisziplinären, aus Geophysik, Geologie, Bodenkunde, Paläobotanik und Archäologie entlehnten Methodenkanons ist es seit 2010 vor allem für das Mündungsgebiet und den unteren Abschnitt der Weser gelungen, zahlreiche neue Erkenntnisse über die wirtschaftlichen Systeme und gesellschaftlichen Strukturen zu gewinnen, die sich entlang des Flusses während der römischen Kaiserzeit herausbilden konnten und die die Grundlage für die erkennbare überregionale Kommunikation bildeten.Wissenschaftlicher ArtikelBand:40268 302 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item-typ:Veröffentlichung, Grenzen überwinden. Archäologie zwischen Disziplin und Disziplinen(2021-11-18); ; Grenzen überwinden. Archäologie zwischen Disziplin und Disziplinen Festschrift für Uta Halle zum 65. GeburtstagSonstigeBand:40262 193 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item-typ:Veröffentlichung, Zwei erzbischöfliche Gräber aus dem mittelalterlichen Bremer Dom mit arabischen Inschriften am PontifikalornatBei den Ausgrabungen im Bremer Dom kamen wichtige Erkenntnisse zu den erzbischöflichen Gräbern des Mittelalters zu Tage. Regelhaft wurden die Erzbischöfe in kostbaren Seidengewändern bestattet. Die Gewänder von sechs der Bestatteten im Bremer Dom weisen arabische Inschriften auf. Der Beitrag beschäftigt sich mit zwei Gräbern, die bereits 1930/31 und 1943 vor dem Beginn der Domgrabung geöffnet wurden.Wissenschaftlicher ArtikelBand:40266 156 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item-typ:Veröffentlichung, Dead capital in modern medical archaeologyOn the basis of dissected cadavers archaeologically recorded from 40 sites in German- and English-speaking countries, this article examines the economic processes of corpses in the area of conflict between supply, demand and distribution in the 18th/19th centuries. I will answer questions about the recognition of corresponding finds as well as their locations, about the actors involved and their networks. The focus is also on the costs associated with individual work steps in anatomy and how these affected the handling of the dead. It can be postulated that the mode of burial of anatomy cadavers reflects both monetary and social aspects directly related to a form of objectification.Wissenschaftlicher ArtikelBand:40211 174 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item-typ:Veröffentlichung, Nationalsozialismus und Vor- und Frühgeschichte – eine unveröffentlichte ZeugenbefragungMichael Kater und Reinhard Bollmus verdankt die archäologische Forschung in Deutschland die erste zeitgeschichtliche Auseinandersetzung mit dem Fach Vor- und Frühgeschichte im NS-Staat nach Kriegsende. Ihre Erkenntnisse prägten in einer grundsätzlich dialektisch, d. h. in angenommenen Gegensätzen angelegten Sicht, die Wertungen innerhalb der Vorgeschichtsdisziplin im Unrechtsstaat bis heute. Dabei bestimmte im Wesentlichen ein Fokus auf zwei konkurrierende Wissenschaftlergruppen – das „Amt Rosenberg und seine Gegner“ auf der einen und das „SS-Ahnenerbe“ unter Heinrich Himmler auf der anderen Seite – die Diskussion. Neu aufgetauchte Quellenbelege und eine Durchsicht der beiden vor mehr als 50 Jahren, zwischen 1963 und 1968, entstanden Standardwerke regen zu einer Nachbetrachtung an.Wissenschaftlicher ArtikelBand:40263 235 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item-typ:Veröffentlichung, Gab es Duckdalben am Bremer Markt?Die ältere Bremer Forschung zur frühstädtischen Entwicklung hängt einigen paradigmatischen Ansichten nach. Dies geschieht teils unterbewusst, teils im Bemühen um eine Bedeutung des eigenen Forschungsgegenstandes. Befördert werden sie durch einen Mangel an schriftlichen, archäologischen, aber durchaus auch geologischen Quellen. Der Gründungsmythos um Karl dem Großen schwebt nach wie vor über allem. In der Frühmittelalterforschung über die Etablierung der sächsischen Bistümer und Klöster wurde zuletzt ein Paradigmenwechsel eingeleitet, den sich auch andere Disziplinen zum Vorbild nehmen können. Der Beitrag skizziert aus diesem Bewusstsein heraus die frühstädtische Entwicklung Bremens einschließlich seines Hafens.Wissenschaftlicher ArtikelBand:40209 142 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item-typ:Veröffentlichung, Friedrich Walburg (1890 –1967) – Gründer der Bremer Gesellschaft für VorgeschichteMit seinem beruflichen Wirken in vier deutschen Epochen von der Kaiserzeit bis in die frühe BRD hinein erlebte der Bremer Pädagoge und Vorgeschichtler Friedrich Walburg eine äußerst wechselhafte Lebenszeit. Als engagierter Studienrat arbeitete er sein ganzes Leben lang für die Modernisierung des Geschichts- und Oberstufenunterrichts. Seine historischen Arbeitshefte waren in der gesamten BRD verbreitet. Er nutzte aber nicht nur die Freiheit der Weimarer Republik und der BRD, sondern dazwischen auch den germanozentrierten Ansatz des Nationalsozialismus, um seine vorgeschichtlichen Interessen zu konsolidieren – für sich persönlich, für seine Schüler und in zwei Anläufen auch für die Öffentlichkeit: einmal 1936 mit der Gründung des Kreisrings Bremen als Zweigstelle des Reichsbundes für Deutsche Vorgeschichte (RfDV) und später in der BRD durch den gemeinschaftlichen Aufbau der Bremer Gesellschaft für Vorgeschichte mit Karl Brandt. Viele Jahrzehnte brachte Walburg dadurch die lokale wie internationale Archäologie mit Lichtbildvorträgen, Exkursionen, Zeitungsartikeln und Publikationen den interessierten Bremerinnen und Bremern näher.Wissenschaftlicher ArtikelBand:40213 153 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item-typ:Veröffentlichung, Elementverteilung im Bodenprofil erlaubt Rückschlüsse auf Verlagerungsprozesse und menschliche EinflüsseSedimentologische und geochemische Untersuchungen eines Bodenprofils aus Dünensanden bei Rotenburg/Wümme (Niedersachsen) ermöglichen die Beschreibung von Verlagerungsprozessen in Podsolen. Daten der Elementverteilung bestätigen eine abwärts gerichtete Verlagerung der Sesquioxide (Aluminium, Eisen, Mangan) und des Nährstoffes Kalium aus den Auswaschungshorizonten des Oberbodens in die tiefer liegenden Anreicherungshorizonte. Darüber hinaus gelingt der Nachweis der Schwermetalle Zink und Titan im Oberboden. Beide Metalle sind ebenso wie die Zunahme von klastischen Partikeln in der Korngröße Silt nur durch windverlagerte und kontaminierte Stäube erklärbar. Die angewandten Methoden eignen sich zur Charakterisierung von natürlichen Prozessen in Bodenprofilen und können auch zur Interpretation von menschlichen Einflüssen herangezogen werden. Dieser methodische Ansatz kann ebenso zum Nachweis von veränderten Elementverteilungen, wie z. B. bei archäologischen Befunden, eingesetzt werden.Wissenschaftlicher ArtikelBand:40278 175 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item-typ:Veröffentlichung, Forensische Archäologie: Grabungen am Bunker „Valentin“Der Bunker „Valentin” ist die Ruine einer U-Boot-Werft der deutschen Kriegsmarine aus dem Zweiten Weltkrieg. In den Jahren 1943–1945 wurden hier Tausende von Zwangsarbeiter*innen aus ganz Europa eingesetzt. Bis zu 1.600 von ihnen starben während der Bauarbeiten an Unterernährung, Krankheiten und willkürlichen Tötungen. 2011 begann die Umgestaltung des Geländes zum „Denkort Bunker Valentin“ in der Trägerschaft der Landeszentrale für politische Bildung Bremen. Die didaktische Arbeit und die Informationsangebote zielen darauf ab, den ursprünglichen Zusammenhang zu Zwangsarbeit und nationalsozialistischem Lagersystem wieder sichtbar zu machen und den Bunker als das wieder zu zeigen, was er ist: ein Tatort. Dabei spielt das Konzept der „forensischen Pädagogik“ eine zentrale Rolle: Die baulichen und materiellen Überreste der ehemaligen Konzentrationslager und der heutigen Gedenkstätten dienen als Beweise für die nationalsozialistischen Gewaltverbrechen, die dort stattgefunden haben.Wissenschaftlicher ArtikelBand:40254 191 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item-typ:Veröffentlichung, Was von Scharfrichtern übrig blieb…Aus den Hinterlassenschaften der Scharfrichterfamilien der Frühen Neuzeit haben sich zahlreiche Objekte erhalten. Dazu gehören u. a. Richtschwerter und andere Gegenstände des Strafvollzugs, Dienstwohnungen und Privathäuser, Epitaphien und Grabsteine. Als wichtige historische Zeugnisse verdienten sie mehr Beachtung als bisher. Eine Auswahl wird in diesem Beitrag vorgestellt.Wissenschaftlicher ArtikelBand:40220 322
