Lange, Hellmuth
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Item-typ:Veröffentlichung, Intern@work. Interessenregulierung in der New Economy(2005-10)Die Idee zu der vorliegenden Studie über Arbeitsbedingungen und Interessenregulation in der New Economy ist auf dem Höhepunkt der Boom-Phase im Frühjahr 2000 entstanden. Zum damaligen Zeitpunkt (März 2000) notierte der NEMAX noch auf einem Höchststand von über 9500 Punkten. Kurz darauf setzte die Talfahrt am Neuen Markt ein – mit dem bekannten Ende. Als wir im Sommer 2001 mit der Akquise der Kooperationsunternehmen für den qualitativen Teil der Studie begannen, wurde auch unser Vorhaben von den Umbrüchen erfasst, denn eine große Zahl der Unternehmen, deren Profile wir kurz zuvor im Internet recherchiert hatten, war bereits vom Markt verschwunden oder sie befanden sich in laufenden Konkursverfahren. Zwei Monate später – 10 Unternehmen schienen gefunden – nahm das Vorhaben schließlich immer deutlichere Züge einer Obduktionsforschung an: Von den 10 Firmen die ihre Mitarbeit im Sommer zugesagt hatten, waren zwei in der Zwischenzeit „verstorben“, bei einem Unternehmen war die verantwortliche Personalchefin entlassen worden, bei einem anderen hatte die Geschäftsleitung gewechselt. Im weiteren Verlauf des Forschungsprojektes wurden wir dann immer wieder von den rasanten Veränderungen, denen die untersuchten Unternehmen und ihre Beschäftigten ausgesetzt waren (und sind), eingeholt und bekamen einen realistischen und ungemein spannenden Einblick in die Arbeitswelt der „internetworker“. Wir möchten allen Beteiligten in den Firmen für ihre Offenheit bei den Interviews sowie für die Mitarbeit und konstruktive Kritik im Verlaufe unseres Workshops im Juni 2003 herzlich danken. Sie haben dieses Projekt erst möglich gemacht und von ihnen handelt der nachfolgende Bericht.BerichtBand:128144 177 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item-typ:Veröffentlichung, Akzeptanz der Parkplatzbewirtschaftung auf den Plätzen der Universität im April 1999 : Abschlußbericht Juli 1999(1999-07); Das Ziel der Untersuchung bestand darin, - diejenigen Probleme zu erfassen, an denen die Nutzerinnen und Nutzer der Parkplätze Anstoß nehmen und - Möglichkeiten zur Überwindung dieser Probleme sichtbar zu machen.BerichtBand:72155 86 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item-typ:Veröffentlichung, "In die Stadt – ohne mein Auto!" : Beobachtungen zur konzeptionellen Umsetzung des Aktionstages in Frankreich(2001-05)Die folgenden Ausführungen geben zunächst einen Überblick über den allgemeinen konzeptionellen Zuschnitt des europäischen Aktionstags (Abschnitt 2). Daran schließt sich eine Auswertung des Instrumentariums an, mit dessen Hilfe das Konzept in Frankreich - und mit einem Seitenblick: in Italien - umgesetzt wurde (Abschnitt 3). Im Abschnitt 4 wird gefragt, was erreicht wurde. Im Abschnitt 5 werden Unterschiede der nationalen Rahmenbedingungen skizziert, die der Akzeptanz des Aktionstages förderlich oder hinderlich sind. In Abschnitt 6 werden Möglichkeiten skizziert, von der Anlage des Aktionstags in Frankreich zu lernen.BerichtBand:84150 115 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item-typ:Veröffentlichung, Lebensstile. Der sanfte Weg zu mehr Nachhaltigkeit?(2005-05)Die Relevanz von Lebensstilen ist in diversen Zusammenhängen thematisiert worden, bevor sie Eingang in die umwelt- und nachhaltigkeitspolitische Diskussion gefunden und die Überwindung traditioneller sowie die Ausbildung neuer Lebensstile zu einem Schlüsselelement der aktuellen Debatte geworden ist. Auch wenn das praktische Potential in der wissenschaftlichen Lebensstilforschung eher skeptisch beurteilt wird, haben sich diese Bedenken im öffentlichen Diskurs bis heute kaum niedergeschlagen.BerichtBand:122170 112 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item-typ:Veröffentlichung, Retrospektive Analyse größerer Planverfahren in der Küstenzone unter der Perspektive „IKZM-Tauglichkeit“(2005-09)Die Analyse der Planungspraxis und des zugrundliegenden rechtlichen Instrumentariums unter der Perspektive „IKZM-Tauglichkeit“ zeigt in der Gesamtschau, dass im deutschen Küstenraum ein Planungsinstrumentarium etabliert ist, das partiell Ansprüche der IKZM-Forderungen nach Aushandlung, Integration und Beachtung des ökologischen Aspekts der Nachhaltigkeit erfüllt. Vor diesem Hintergrund sollte die Implementation von IKZM in Deutschland aus unserer Sicht, auch, um an die vorliegenden vielfältigen Erfahrungen anschließen zu können, v.a. auf der Grundlage des vorhandenen rechtlichen Planungsinstrumentariums erfolgen. Die Analyse hat jedoch auch deutliche Defizite offensichtlich werden lassen. Eine Implementation von IKZM in Deutschland erfordert deshalb eine Reihe von Anpassungen und Erweiterungen des Planungsinstrumentariums, die als Handlungsempfehlungen benannt werden.BerichtBand:127154 154 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item-typ:Veröffentlichung, Klimawandel und präventives Risiko- und Küstenschutzmanagement an der deutschen Nordseeküste (KRIM) – Teilprojekt IV - Politisch-administrative Steuerungsprozesse (PAS)(2005-11)Unter Küstenschutz versteht man im allgemeinen den Schutz vor den zerstörenden Einwirkungen des Meeres, konkret: sowohl den Schutz gegen Überflutungen als auch vor Landverlusten. Heute sind die Niederungen des Küstenfestlandes an der deutschen Nordseeküste insgesamt durch das Konzept des „linienhaften Schutzes“ sowie eine Hauptdeichlinie gegen Sturmfluten geschützt. Seit der Sturmflut von 1962 wird das vormals maßgebliche reagierende Handeln dabei verstärkt durch vorsorgende Planungen ergänzt (Bezirksregierung Weser-Ems 1997). Eine andere, nämlich in den Diskussionen um globalen Wandel, nachhaltige Entwicklung und den potentiellen regionalen Folgen eines anthropogenen Klimawandels verfolgte Vorsorgeorientierung hingegen hat das deutsche Klimafolgenforschungsprogramm ins Leben gerufen. Das daran beteiligte BMBF-Verbundprojekt „KRIM“ soll in dieser Hinsicht umfassend und interdisziplinär die Konsequenzen eines beschleunigten Meeresspiegelanstiegs und deutlich verstärkter einzelner Extremereignisse (Sturmfluten) für die natürlichen und gesellschaftlichen Strukturen der deutschen Nordseeküste untersuchen. Im Zentrum der auf einen beschleunigten Meeresspiegelanstieg bezogenen Zustands- und Wirkungsanalysen steht dabei der Begriff des Risikos sowie die Frage nach seiner Dynamik und Kontrollierbarkeit, kurz: die Frage nach möglichen Anpassungs- und Reaktionsmaßnahmen als Grundlagen für ein modernes Küstenschutzmanagement an der deutschen Nordseeküste. Ziel ist es dabei, Handlungsempfehlungen für den Umgang mit möglichen Gefährdungen und Risiken für eine Region zu liefern.BerichtBand:129231 162 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item-typ:Veröffentlichung, Informieren – Anbieten – Verordnen. Wege zu nachhaltigen Konsummustern zwischen Konflikt und KonsensAlle drei Forschungsgegenstände (Praxisprojekte) verfolgen eine gemeinsame Absicht: Sie versuchen das nachhaltigkeitsorientierte Ziel der Maßstabsverkleinerung bzw. der Stabilisierung lokaler und regionaler Strukturen durch komplexe und je spezifische Strategien zu erreichen. Der angestoßene Prozess wird allerdings nicht als Konservierung von Bestehendem, sondern – im Gegenteil – als Veränderung von überkommenen Verhaltensmustern verstanden. Diese Zielstellung soll durch die Modernisierung lokaler Strukturen und Beziehungen ermöglicht und unterstützt werden: Im Projekt „Informieren“ durch die Modernisierung des Dienstleistungsangebotes der Kindertagesstätten; im Projekt „Anbieten“ durch eine Modernisierung des Angebots im Einzelhandel vor Ort und im Projekt „Verordnen“ durch eine bewohnerorientierte Aufwertung des Wohnquartiers. Mit der Umsetzung dieses sachlichen Kerns verbindet sich die Absicht, soziale und, teilweise, ökonomische Beziehungen zu verändern: Im Projekt „Informieren“ stehen die Beziehungen zwischen Kitas und Lieferanten und zwischen Kitas und Kunden (Kinder und Eltern) im Mittelpunkt; im Projekt „Anbieten“ geht es um die Beziehungen zwischen Einzelhandel und Kundschaft sowie zwischen den einzelnen Einzelhändlern; im Projekt „Verordnen“ um die Beziehungen von Anwohnern und Pendlern in bezug auf das Wohnquartier. als soziales Gebilde Im Zuge dieser Stabilisierungs- bzw. Modernisierungsstrategien wurden zugleich ökologische Effekte erwartet, die sich in allen drei Projekten im wesentlichen über die dauerhafte Reduzierung von motorisierten Güter- und Personentransporten realisieren sollten.BerichtBand:104157 103 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item-typ:Veröffentlichung, OPTIONS de consolidation de la recherche inter- et transdisciplinaire : Rapport de clôture: sommaire(2016-10); L’essor de la recherche allemande sur le changement global et la durabilité est à mettre au compte de la politique de crédits pratiquée par le Ministère fédéral allemand de l’éducation et de la recherche. Le programme de recherche FONA (Forschung für nachhaltige Entwicklung / recherche pour la durabilité) illustre la diver-sité et la complexité des thèmes aujourd’hui subventionnés, aussi bien sur le plan national qu’international. Les projets de coopération inter- et transdisciplinaire sont les piliers d’angles conceptionnels de ce programme.BerichtBand:209168 76 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item-typ:Veröffentlichung, OPTIONEN zur Stärkung inter- und transdisziplinärer Verbundforschung : Eine empirische Studie(2015-09); Die Entfaltung der Global Change-Forschung und der Nachhaltigkeitsforschung in Deutschland verdankt sich in hohem Maße der Förderpolitik des BMBF. Das Rahmenprogramm Forschung für nachhaltige Entwicklungen (FONA) verdeutlicht die Vielfalt und die Komplexität der Themen, die heute von der Förderpolitik des BMBF im nationalen und internationalen Rahmen abgedeckt werden. Inter- und transdisziplinär ausgerichtete Verbundprojekte bilden in konzeptioneller Hinsicht die Eckpfeiler dieser Förderung.BerichtBand:201164 139 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item-typ:Veröffentlichung, “Consumerist Predators”? Emerging lifestyles between McDonaldization and sustainability perspectives: the case of highly qualified employees (HQEs) in India(2007-10); In industrializing countries new groups of consumers with remarkable purchasing power are emerging. Representing a “new middle class” they are seen as a carrier and promoter of a so-called “western way of life” beyond the OECD countries. They are presented as having a consumerist predator lifestyle which stands in conflict with the requirements for a sustainable future. Furthermore, they are imputed a profound lack of a sense of responsibility towards society. However, such a ‘civil society spirit’ is a core prerequisite for coping with the challenge of changing existing lifestyles to insure a more sustainable future. Based upon data from a survey this paper demonstrates that these assumptions are flawed and constitute a misleading perception of the so-called new middle class and their potential role as contributor to and even promoter of a more sustainable future in industrializing countries. The situation is contradictory: on one hand they are clearly the most relevant agents of spreading non-sustainable lifestyles, predominantly confined to the OECD countries in the past. On the other hand relevant parts of them do acknowledge social responsibilities beyond the traditional ambit of their families, and they also acknowledge responsibilities to contribute to a more sustainable future. Thus, comparing the middle class of industrializing countries to those of the (post)industrializing countries, the most interesting question is not whether sustainability is explicitly an issue or not. It seems far more interesting to ask: what are the specific profiles of attitudes and everyday practices of particular groups of the “new middle class” in particular countries, and are these conducive to a more sustainable future in terms of both social and ecological responsibility? In pursuit of this our case study focuses on HQEs in India.BerichtBand:143172 80
