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    Item-typ:Veröffentlichung,
    "Ich pflege wieder, wenn..."
    Die Pflegbedarfe steigen, der Fachkräftemangel in der Pflege verschärft sich zunehmend – wir steuern zusehends auf eine Pflegekrise zu. Aufgrund der schon seit vielen Jahren hohen Arbeitsbelastungen haben viele Pflegekräfte ihre Arbeitsstunden reduziert oder sind gar ganz aus ihrem Beruf ausgestiegen, auch wenn sie die Pflegearbeit an sich weiterhin schätzen. Hierin liegt ein großes Potenzial: Wie viele ausgestiegene Pflegekräfte wären bereit, wieder in der Pflege zu arbeiten und wie viele Teilzeitpflegekräfte wären bereit, ihre Stunden zu erhöhen? Welche Ansprüche stellen sie dabei an ihre Arbeitsbedingungen? Die vorliegende Studie hat hierfür erstmals bundesweit mehr als 12.000 ausgestiegene und in Teilzeit arbeitende Pflegekräfte zu ihrer Bereitschaft zu Wiedereinstieg bzw. Stundenerhöhung befragt und darauf basierend Pflegefachkräftepotenziale berechnet, die der Pflege theoretisch zur Verfügung stünden. Diese sind so groß, dass sie geeignet wären, einen erheblichen Teil der Fachkräftelücke zu decken. Die Studie hat zudem die wichtigsten Veränderungsbedarfe, die Pflegekräfte für einen Wiedereinstieg oder eine Stundenerhöhung voraussetzen ermittelt. Diese betreffen insbesondere die Einführung bedarfsgerechter Personalbemessungsinstrumente, die Förderung einer wertschätzenden Führungskultur, verlässliche Arbeitszeiten sowie eine angemessene Bezahlung. Die Studie leitet daraus detailliert Handlungserfordernisse ab. Diese beziehen sich unter anderem auf die unverzügliche und vollständige Umsetzung bedarfsgerechter Personalbemessungsinstrumente, die Schaffung geeigneter Finanzierungsgrundlagen, sowie die Förderung wertschätzender Führung und Kollegialität.
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    Item-typ:Veröffentlichung,
    Die Zukunft des Krankenhauses neu denken, miterstreiten und mitgestalten!
    Die Arbeitnehmerkammer Bremen hat das IAT gebeten, in einer Expertise zu umreißen, was auf öffentliche Krankenhäuser (und vor allem auf die dort Beschäftigten) zukommt, wenn sie von einem privaten Träger übernommen werden. Herausgekommen ist zum einen eine Skizze dessen, was in der Vergangenheit bei solchen Eigentümerwechseln zu beobachten war, zum anderen die Einsicht, dass sich die (ohnehin schon herausfordernden) Handlungsbedingungen für Krankenhäuser seit 2018 gravierend verändern – und gerade mit Blick auf arbeitsbezogene Fragestellungen einen drastisch steigenden Gestaltungsbedarf bringen.
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    Item-typ:Veröffentlichung,
    Gesundheitswirtschaft in Bremen - Befunde und Perspektiven
    Die Gesundheitswirtschaft gilt als dynamischer Wachstumsbereich mit hoher volkswirtschaftlicher und beschäftigungspolitischer Bedeutung. Bundesweit arbeiten hier nahezu sieben Millionen Menschen, etwa in der Pflege, in Krankenhäusern, in Haus- und Facharztpraxen, in der Medizintechnik, oder pharmazeutischen Industrie. Ihr Anteil am Bruttosozialprodukt liegt bei rund zwölf Prozent. Auch im Land Bremen ist die Gesundheitswirtschaft mit mehr als 60.000 Beschäftigten ein relevanter wirtschaftlicher und arbeitsmarktpolitischer Faktor. Viele Angebote der Gesundheitswirtschaft sind gesellschaftlich notwendige Dienstleistungen, die nicht nur die medizinische Versorgung gewährleisten, sondern auch gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. Darüber hinaus gelten Medizintechnik, Biotechnologie und Life-Sciences als innovations- und investitionsrelevante Geschäftsfelder. Mit der vorliegenden Studie wollen wir eine Diskussion um die regionalwirtschaftliche Bedeutung der Gesundheitswirtschaft und mögliche Weiterentwicklungen im Land Bremen initiieren.
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