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    Item type:Publication,
    The Communicative Construction of space-related identities. Hamburg and Leipzig between the local and the global
    (2016) ;
    Robel, Yvonne
    â Leipzig â not the gate to the world as Hamburg isâ , claimed the authors of a broadcast celebrating the millennium jubilee of Leipzig on Deutschlandradio in 2015. Their statement captured the common feeling in Leipzig, that it was not as famous as Paris or Hamburg, although the citizens of Leipzig have always been proud of their metropolitan traditions. This is true for Hamburg too: Both cities have frequently presented themselves as cosmopolitan, open to the world (Amenda/Grünen 2008; Rembold 2003a; Rembold 2003b). Therefore, both have been able to look back on a long tradition of highlighting their respective importance by stressing their global connections and declaring their specific locality as world territory, with responsibilities and privileges on a world scale. No wonder that both cities were constantly classified as open-minded metropolises in media discourses of the 1950s.
    journal article
    Heft:
      290  151
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    Item type:Publication,
    Mediengeschichte als Geschichte kommunikativer Figurationen. Überlegungen zur Untersuchung von Identitätskonstruktionen im urbanen Raum
    (2014) ;
    Robel, Yvonne
    Die Bedeutung der Medien für die Konstituierung von Gesellschaften und damit verbunden für Aushandlungsprozesse von Ordnungen und Normen ist in den letzten Jahren verstärkt in den Fokus der Geschichtswissenschaften geraten. Allerdings ist festzustellen, dass theoriegeleitete Erklärungen von aktuellen Phänomenen aus der Perspektive der Kommunikations- oder Medienwissenschaften nur wenig oder gar nicht in diese historischen Forschungen einfließen. Zugleich wird in der Mediatisierungsforschung zwar immer wieder die Tiefe von Mediatisierung betont, die Übertragbarkeit des Konzeptes auf historische Untersuchungsgegenstände, v.a. in einer längeren Perspektive, ist bisher jedoch kaum erfolgt. Die Möglichkeit hierzu bietet der interdisziplinäre Forschungsverbund Kommunikative Figurationen. Zur medial geprägten Transformation sozialer Wirklichkeiten (Universitäten Bremen und Hamburg). Das historische Teilprojekt Kollektive Identitäten: Raumbezogene Identitätsdiskurse in Hamburg und Leipzig 1919-1975 (Marszolek/Wagner/Robel) versucht im Rahmen dieses Verbundes, komplexe Wechselwirkungen zwischen Medien und Gesellschaft freizulegen. Dabei streben wir an, bisherige Begrenzungen der historischen Medienforschung zumindest partiell zu überwinden. In dem vorliegenden Papier wird nach einer kurzen tour d horizon durch den Forschungsstand zur Mediengeschichte zunächst versucht, eine Brücke zur aktuellen Mediatisierungsforschung zu schlagen. In einem nächsten Schritt werden Desiderata der bisherigen Mediengeschichtsschreibung konstatiert sowie Konzepte und Begriffe einer neueren Kommunikationsgeschichte diskutiert. Hieran anknüpfend schlagen wir die Verwendung des breiter gefassten Mediatisierungsbegriffs auch in medienhistorischen Untersuchungen vor. Um die damit verbundenen komplexen Wechselbeziehungen zwischen medialem und gesellschaftlichem Wandel analytisch greifen zu können, wird das Konzept der kommunikativen Figurationen vorgestellt. In welcher Weise dieser transdisziplinäre Forschungsansatz in historischer Perspektive fruchtbar gemacht werden kann, soll anschließend für die Untersuchung raumbezogener Identitätsdiskurse skizziert werden. Erste Überlegungen zu unserem Projekt dienen dabei u. a. dazu, die Potentiale einer vergleichenden und verflechtenden Perspektive für medienhistorische Forschungen zu beleuchten.
    Report
    Band:
      329  99