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Verlagslink DOI: https://doi.org/10.1007/978-3-658-34497-9_2
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Verlagslink DOI: https://doi.org/10.1007/978-3-658-34497-9_2

Mittelpunkt Mensch? Die Toxik der neuen Arbeitswelt
Autor/Autorin: | Schwuchow, Karlheinz ![]() |
Zusammenfassung: | Die Idealisierung der neuen Arbeitswelt verkennt zu oft deren Schattenseiten. Die negativen ökonomischen, psychologischen und sozialen Folgen neuer Arbeitsstrukturen und -prozesse rücken in den Hintergrund, wenn von Freiheit und Selbstbestimmung die Rede ist. Jede räumliche und zeitliche Entgrenzung von Arbeit beinhaltet Chancen, aber auch substanzielle Risiken. Am Ende steht häufig ein digitaler Taylorismus, der abgesicherte Arbeitsverhältnisse zu prekären Beschäftigungen werden lässt: unabhängig und autark, aber unterbezahlt und ungeregelt. Neues Arbeiten wird propagiert, teilweise auch praktiziert – doch passt es selten zu den tief verinnerlichten Wertvorstellungen und Führungserwartungen. Beschäftigte lassen sich nicht einfach umprogrammieren, Unternehmenskulturen nicht kurzerhand neu definieren. Führungskräfte müssen sich ihrer Rolle als Kulturentwickler bewusst sein und Mitarbeitern Sicherheit und Orientierung bieten, Sinn vermitteln und Stärken stärken. Nur dann werden Selbstführung und Handlungsfreiheit möglich, wird die neue Arbeitswelt eine auch in menschlicher Hinsicht nachhaltige. |
Veröffentlichungsdatum: | 2021 | Verlag: | Springer | Zeitschrift/Sammelwerk: | Kooperation in der digitalen Arbeitswelt | Serie: | uniscope. Publikationen der SGO Stiftung | Startseite: | 19 | Endseite: | 33 | Dokumenttyp: | Artikel/Aufsatz | ISBN: | 978-3-658-34496-2 | ISSN: | 2626-0581 | Institution: | Hochschule Bremen | Fachbereich: | Hochschule Bremen - Fakultät 1: Wirtschaftswissenschaften - School of International Business (SiB) |
Enthalten in den Sammlungen: | Bibliographie HS Bremen |
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