Kunst und Leben: Kindheitserinnerungen eines Filmemachers
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Autor/Autorin: | Henzler, Bettina | Zusammenfassung: | In dem Film "Jacquot de Nantes" (1991) widmet sich die Regisseurin Agnes Varda der Kindheit und Jugend ihres Mannes, des Musicalregisseurs Jacques Demy. Die nicht-lineare Erzählform verwebt drei Stränge miteinander - Episoden der Kindheit, Dokumente der Gegenwart des alten Jacques Demy und Zitate seiner Filme - und reflektiert damit den Prozess des Erinnerns, aber auch der ästhetischen Filmbildung. Der Artikel analysiert am Beispiel von "Jacquot de Nantes" Kindheit als eine Kategorie der Erinnerung, in der sich Gegenwart und Vergangenheit überlagern, Kindheit und Erwachsensein gegenseitig bedingen: Wie wird die Kindheit hier als biografische Erfahrung und als Prozess des Erinnerns dargestellt? Was sagt uns der Film über ästhetische Bildung? Wie überlagern sich die Blicke des Kindes (das erlebt) und des Erwachsenen (der erinnert)? Dabei wird auch herausgearbeitet, wie der Film in seiner formalen Gestaltung die gegenläufigen Prozesse der Bildung und der Erinnerung als Durchdringung körperlich-sinnlicher und semiotischer-intertextueller Aspekte veranschaulicht. |
Schlagwort: | Agnes Varda, Jacques Demy, Kindheit, Erinnerung, Bildung, Biografie, Jacquot de Nantes, Phänomenologie, Körper | Veröffentlichungsdatum: | 2018 | Seiten: | 16 | Dokumenttyp: | Buchbeitrag | Zweitveröffentlichung: | no | URN: | urn:nbn:de:gbv:46-00106788-19 | Institution: | Universität Bremen | Fachbereich: | Fachbereich 09: Kulturwissenschaften (FB 09) | Institut: | Institut für Kunstwissenschaft – Filmwissenschaft – Kunstpädagogik |
Enthalten in den Sammlungen: | Forschungsdokumente |
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