Koordination in maritimen Transport- und Logistikketten: Bereitstellung von Prognosen zur voraussichtlichen Abnahmebereitschaft von Importcontainern als interorganisationales Gestaltungsmittel
Veröffentlichungsdatum
2025-11-20
Autoren
Gutachter
Zusammenfassung
Maritime Transport- und Logistikketten sind komplexe Gebilde, in denen verschiedene Akteure arbeitsteilig, dezentral und in unterschiedlichen operativen sowie vertraglichen Verhältnissen zusammenwirken. Die Effizienz dieser Zusammenarbeit wird maßgeblich durch Koordination beeinflusst. Die vorliegende Arbeit fokussiert die operative Interaktion zwischen Seehafenterminals und den Transportunternehmen des Hinterlandes im Kontext des Containerimports. Ein zentrales Problem in der Planung des Hinterlandtransports ist die Unsicherheit hinsichtlich des Zeitpunkts, zu dem einzelne Importcontainer im Seehafen zum Weitertransport bereitstehen.
Als organisatorischer Lösungsansatz wird die Bereitstellung von Prognosen zur voraussichtlichen Abnahmebereitschaft von Importcontainern diskutiert. Ziel der Arbeit ist es, die Eignung dieses Ansatzes zur Verbesserung der interorganisationalen Koordination auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse zu bewerten. Der organisationszentrierte Informationsverarbeitungsansatz bildet hierbei den theoretischen Rahmen für eine Analyse des Status quo. Die konzeptionelle Betrachtung wird durch eine datengestützte Fallstudie ergänzt, in der die Dynamiken und Unsicherheiten der transport- und terminalseitigen Abläufe analysiert und Dispositionsentscheidungen mittels Entscheidungsheuristiken modelliert werden. Zudem erfolgt eine prototypische Umsetzung und Evaluation von Prognosemodellen. Abschließend wird das derzeitige Planungsverhalten mit einer prognosebasierten Planung vergleichend bewertet.
Als organisatorischer Lösungsansatz wird die Bereitstellung von Prognosen zur voraussichtlichen Abnahmebereitschaft von Importcontainern diskutiert. Ziel der Arbeit ist es, die Eignung dieses Ansatzes zur Verbesserung der interorganisationalen Koordination auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse zu bewerten. Der organisationszentrierte Informationsverarbeitungsansatz bildet hierbei den theoretischen Rahmen für eine Analyse des Status quo. Die konzeptionelle Betrachtung wird durch eine datengestützte Fallstudie ergänzt, in der die Dynamiken und Unsicherheiten der transport- und terminalseitigen Abläufe analysiert und Dispositionsentscheidungen mittels Entscheidungsheuristiken modelliert werden. Zudem erfolgt eine prototypische Umsetzung und Evaluation von Prognosemodellen. Abschließend wird das derzeitige Planungsverhalten mit einer prognosebasierten Planung vergleichend bewertet.
Schlagwörter
Maritime Logistik
;
Koordination
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Informationsverarbeitungsansatz
;
Containertransport
Institution
Fachbereich
Dokumenttyp
Dissertation
Sprache
Deutsch
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