Development and application of methods to assess potentially harmful drug use during pregnancy and in childbearing age based on the German Pharmacoepidemiological Research Database (GePaRD)
Veröffentlichungsdatum
2025-04-24
Autoren
Wentzell, Nadine
Betreuer
Gutachter
Zusammenfassung
Ziel dieser kumulativen Dissertation war es, zur Entwicklung von Methoden zur Untersuchung potentiell schädlichen Arzneimittgebrauchs in der Schwangerschaft und bei Mädchen und Frauen im gebärfähigen Alter basierend auf der pharmakoepidemiologischen Forschungsdatenbank (GePaRD) beizutragen und diese exemplarisch auf die Beschreibung der Anwendung der bekannten Teratogene Valproat und Methotrexat anzuwenden.
Im Rahmen der Dissertation wurde ein bestehender Algorithmus zur Identifizierung des Schwangerschaftsausgangs in Hinblick auf Lebendgeburten optimiert und validiert. Ein Algorithmus zur Schätzung des Schwangerschaftsbeginns basierend auf dem erwarteten Entbindungsdatum wurde für Lebendgeburten entwickelt und auch intern validiert.
Die Anwendung der Methoden lieferte wichtige Informationen bezüglich der Anwendung von Valproat, d.h. einen rückläufigen Trend bei valproatexponierten Schwangerschaften und eine Zunahme der Verwendung alternativer und sichererer Arzneimittel bei Frauen mit Epilepsie, eine abnehmende Verordnungsprävalenz von Valproat bei Mädchen und Frauen im gebärfähigen Alter und Potenzial zur weiteren Verringerung der Anwendung bei anderen Indikationen als Epilepsie. Für Methotrexat wurde eine beträchtliche Anzahl exponierter Schwangerschaften identifiziert und es wurden lebend geborene Kinder mit schwerwiegenden angeborenen Fehlbildungen beobachtet. Die in dieser Dissertation entwickelten, exemplarisch angewendeten und weiter diskutierten Methoden bilden die Grundlage, um GePaRD für die Untersuchung potentiell schädlicher Arzneimittelanwendung in der Schwangerschaft und im gebärfähigen Alter zu etablieren. Weiterführende Studien basierend auf diesen Methoden werden wichtige Erkenntnisse zu diesem public health relevanten Thema beitragen.
Im Rahmen der Dissertation wurde ein bestehender Algorithmus zur Identifizierung des Schwangerschaftsausgangs in Hinblick auf Lebendgeburten optimiert und validiert. Ein Algorithmus zur Schätzung des Schwangerschaftsbeginns basierend auf dem erwarteten Entbindungsdatum wurde für Lebendgeburten entwickelt und auch intern validiert.
Die Anwendung der Methoden lieferte wichtige Informationen bezüglich der Anwendung von Valproat, d.h. einen rückläufigen Trend bei valproatexponierten Schwangerschaften und eine Zunahme der Verwendung alternativer und sichererer Arzneimittel bei Frauen mit Epilepsie, eine abnehmende Verordnungsprävalenz von Valproat bei Mädchen und Frauen im gebärfähigen Alter und Potenzial zur weiteren Verringerung der Anwendung bei anderen Indikationen als Epilepsie. Für Methotrexat wurde eine beträchtliche Anzahl exponierter Schwangerschaften identifiziert und es wurden lebend geborene Kinder mit schwerwiegenden angeborenen Fehlbildungen beobachtet. Die in dieser Dissertation entwickelten, exemplarisch angewendeten und weiter diskutierten Methoden bilden die Grundlage, um GePaRD für die Untersuchung potentiell schädlicher Arzneimittelanwendung in der Schwangerschaft und im gebärfähigen Alter zu etablieren. Weiterführende Studien basierend auf diesen Methoden werden wichtige Erkenntnisse zu diesem public health relevanten Thema beitragen.
Schlagwörter
Krankenkassendaten
;
Schwangerschaft
;
Methodenentwicklung
;
Teratogene Arzneimittel
Institution
Dokumenttyp
Dissertation
Sprache
Englisch
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Name
Development and application of methods to assess potentially harmful drug use during pregnancy and in childbearing age based on the German Pharmacoepidemiological Research Database (GePaRD).pdf
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