Rechtsfolgen des Einsatzes privater Sicherheits- und Militärfirmen
Veröffentlichungsdatum
2010
Autoren
Wallenhorst, Johanna
Vaudlet, Marie
Zusammenfassung
Seit jeher kommen in bewaffneten Konflikten nicht nur staatliche Streitkräfte zum Einsatz. Eine immer mehr in Erscheinung tretende moderne Form alternativer Kräfte sind private Sicherheits- und Militärfirmen, die beispielsweise im Irak zahlenmäßig sogar stärker vertreten gewesen sind als Soldaten aller internationalen Streitkräfte zusammen. Immer wieder werden in diesem Zusammenhang Vorfälle bekannt, bei denen gegen die Regeln des humanitären Völkerrechts verstoßen wird. Nach einer Einstufung der Mitarbeiter privater Sicherheits- und Militärfirmen als Zivilisten (1.) gehen die Verfasser auf die Frage ein, wie solchen Fällen in strafrechtlicher (2.) und zivilrechtlicher (3.) Hinsicht zu begegnen ist und welche Mittel zur Verhinderung derartiger Gewaltvorfälle herangezogen werden können (4.). Dabei kommen die Verfasser zu dem Ergebnis, dass letztlich aufgrund mangelhafter Weisungs- und Kontrollmöglichkeiten ein Einsatz privater Sicherheits- und Militärfirmen gegenwärtig rechtswidrig ist. Wollen Staaten dennoch am Einsatz solcher Kräfte festhalten,
sei für die Rechtmäßigkeit solcher Vorhaben insbesondere die Erfüllung von Regulierungspflichten erforderlich.
sei für die Rechtmäßigkeit solcher Vorhaben insbesondere die Erfüllung von Regulierungspflichten erforderlich.
Schlagwörter
Militärfirma
Institution
Fachbereich
Dokumenttyp
Buch
Serie(s)
Band
2010,1
Zweitveröffentlichung
Nein
Lizenz
Alle Rechte vorbehalten
Sprache
Deutsch
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Name
wp1_2010_final_Archiv.pdf
Size
414,95 KB
Format
Adobe PDF
Checksum
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