Ergebnisse der Evaluation der hochschulischen Erstausbildung in den therapeutischen Berufen
Veröffentlichungsdatum
2017-09-25
Zusammenfassung
Ziel: Ziel des Beitrags ist es, die Ergebnisse der Evaluation von insgesamt 13 Modellstudiengängen in den therapeutischen Gesundheitsfachberufen (tGFB) darzustellen. Beleuchtet werden dabei 2 Evaluationsschwerpunkte: Die strukturelle Konzeption der Studiengänge sowie die Kompetenzen der Absolventinnen und Absolventen.
Methodik: Zur Strukturanalyse wurden offiziell bindende Dokumente, wie Akkreditierungsberichte, Evaluationsberichte und Modulpläne der jeweiligen Studiengänge qualitativ inhaltsanalytisch ausgewertet. Zur Kompetenzdiagnostik kamen neben validierten Fragebögen zu Selbsteinschätzungen der Studierenden (N=286) auf der Critical Incident Technique basierende Interviews mit berufserfahrenen und praktisch tätigen Therapeutinnen/Therapeutinnen, anhand derer Fremdeinschätzungen erhoben wurden (N=29), zur Anwendung.
Ergebnisse: Bei der strukturellen Konzeption gelangen die Studiengänge zu Lösungen, die stark davon geprägt sind, das derzeitige Berufsrecht umzusetzen, das an vielen Stellen nicht mit hochschulischen Standards kompatibel ist. Hinsichtlich der Kompetenzen ergibt sich im Selbst- und Fremdbild ein Mehrwert durch eine hochschulische Erstausbildung v. a. bezogen auf die Befähigung zur wissenschaftlichen Arbeit. Die studiengangübergreifenden Kompetenzziele werden in der Sichtweise der befragten Absolventinnen und Absolventen und der Expertinnen und Experten in der Versorgungspraxis erreicht. Damit gelingt es den Studiengängen, diejenigen Kompetenzen aufzubauen, die erforderlich sind, um den gegenwärtigen Versorgungsanforderungen zu entsprechen.
Schlussfolgerungen: Die Ergebnisse unterstützen die Empfehlung, die hochschulische Ausbildung regelhaft berufsgesetzlich zu verankern.
Methodik: Zur Strukturanalyse wurden offiziell bindende Dokumente, wie Akkreditierungsberichte, Evaluationsberichte und Modulpläne der jeweiligen Studiengänge qualitativ inhaltsanalytisch ausgewertet. Zur Kompetenzdiagnostik kamen neben validierten Fragebögen zu Selbsteinschätzungen der Studierenden (N=286) auf der Critical Incident Technique basierende Interviews mit berufserfahrenen und praktisch tätigen Therapeutinnen/Therapeutinnen, anhand derer Fremdeinschätzungen erhoben wurden (N=29), zur Anwendung.
Ergebnisse: Bei der strukturellen Konzeption gelangen die Studiengänge zu Lösungen, die stark davon geprägt sind, das derzeitige Berufsrecht umzusetzen, das an vielen Stellen nicht mit hochschulischen Standards kompatibel ist. Hinsichtlich der Kompetenzen ergibt sich im Selbst- und Fremdbild ein Mehrwert durch eine hochschulische Erstausbildung v. a. bezogen auf die Befähigung zur wissenschaftlichen Arbeit. Die studiengangübergreifenden Kompetenzziele werden in der Sichtweise der befragten Absolventinnen und Absolventen und der Expertinnen und Experten in der Versorgungspraxis erreicht. Damit gelingt es den Studiengängen, diejenigen Kompetenzen aufzubauen, die erforderlich sind, um den gegenwärtigen Versorgungsanforderungen zu entsprechen.
Schlussfolgerungen: Die Ergebnisse unterstützen die Empfehlung, die hochschulische Ausbildung regelhaft berufsgesetzlich zu verankern.
Schlagwörter
Hochschulische Erstausbildung
;
Evaluation
;
therapeutische Gesundheitsfachberufe
Verlag
Georg Thieme Verlag
Institution
Dokumenttyp
Wissenschaftlicher Artikel
Zeitschrift/Sammelwerk
Band
81
Heft
4
Startseite
325
Endseite
331
Zweitveröffentlichung
Ja
Dokumentversion
Postprint
Lizenz
Sprache
Deutsch
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Name
Darmann-Finck_Reuschenbach_Ergebnisse der Evaluation der hochschulischen Erstausbildung in den therapeutischen Berufen_2017_accepted-version.pdf
Size
1.54 MB
Format
Adobe PDF
Checksum
(MD5):da4d82e6a227a1697f0918c1eaa73281
