Einsparung von CO2-Emissionen im Krankenhaus durch Maßnahmen des Betriebsmobilitätsmanagements am Beispiel des DIAKO Krankenhauses Bremen
Veröffentlichungsdatum
2025-01-06
Autoren
Betreuer
Zusammenfassung
Hintergrund: Das deutsche Gesundheitswesen stößt 5,2 % der nationalen Emissionen aus und trägt damit zum Klimawandel bei, der wiederum der Gesundheit der Menschen schaden kann. Daher sollten im Gesundheitswesen Emissionseinsparungen angestrebt werden, was etwa bei Krankenhäusern im Bereich der Mitarbeitermobilität möglich ist. Hier können durch Maßnahmen eines Betriebsmobilitätsmanagements Emissionen eingespart werden, da motorisierte Fahrzeuge weltweit für 90 % der Emissionen des gesamten Landverkehrs verantwortlich sind.
Methodik: Mittels einer quantitativen Datenerhebung in Form eines On-line-Fragebogens wurde am DIAKO Krankenhaus in Bremen erhoben, wie die Verkehrsmittelnutzung der Mitarbeiter*innen aussieht und welche Verbesserungsmöglichkeiten gesehen werden. Anhand der deskriptiven Ergebnisse konnte zusätzlich berechnet werden, wie viele Emissionen der Mitarbeiterverkehr ausstößt und was durch Maßnahmen des Betriebsmobilitätsmanagements eingespart werden kann.
Ergebnisse: 128 vollständige Antworten konnten erhoben werden. Da-runter nutzen 60,9 % der Mitarbeiter*innen regelmäßig den eigenen Verbrenner, um das DIAKO zu erreichen, 18,0 % den ÖPNV. Ebenso 18,0 % fahren regelmäßig mit dem Rad zum Krankenhaus. Verbesserungen werden insbesondere bei den Parkmöglichkeiten (PKW und Rad) am DIAKO gewünscht. Auch wird ein großer Verbesserungsbedarf beim ÖPNV gesehen. Hochgerechnet auf das DIAKO stößt die Mitarbeitermobilität 1031,1 t CO2e an Emissionen aus. Bei Betrachtung verschiedener Maßnahmen eines Betriebsmobilitätsmanagements werden mittels einer Sensitivitätsanalyse Einsparungen von etwa 15 % als realistisch angenommen. Die betrachteten Maßnahmen sind die Einführung eines Job-Tickets, verbesserte Verbindungen im ÖPNV und der Ausbau des mobilen Arbeitens.
Fazit: Bei guter Umsetzung eines Betriebsmobilitätsmanagements ist es möglich, die Emissionen des Mitarbeiterverkehrs zu verringern und damit als Krankenhaus einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz zu leisten.
Methodik: Mittels einer quantitativen Datenerhebung in Form eines On-line-Fragebogens wurde am DIAKO Krankenhaus in Bremen erhoben, wie die Verkehrsmittelnutzung der Mitarbeiter*innen aussieht und welche Verbesserungsmöglichkeiten gesehen werden. Anhand der deskriptiven Ergebnisse konnte zusätzlich berechnet werden, wie viele Emissionen der Mitarbeiterverkehr ausstößt und was durch Maßnahmen des Betriebsmobilitätsmanagements eingespart werden kann.
Ergebnisse: 128 vollständige Antworten konnten erhoben werden. Da-runter nutzen 60,9 % der Mitarbeiter*innen regelmäßig den eigenen Verbrenner, um das DIAKO zu erreichen, 18,0 % den ÖPNV. Ebenso 18,0 % fahren regelmäßig mit dem Rad zum Krankenhaus. Verbesserungen werden insbesondere bei den Parkmöglichkeiten (PKW und Rad) am DIAKO gewünscht. Auch wird ein großer Verbesserungsbedarf beim ÖPNV gesehen. Hochgerechnet auf das DIAKO stößt die Mitarbeitermobilität 1031,1 t CO2e an Emissionen aus. Bei Betrachtung verschiedener Maßnahmen eines Betriebsmobilitätsmanagements werden mittels einer Sensitivitätsanalyse Einsparungen von etwa 15 % als realistisch angenommen. Die betrachteten Maßnahmen sind die Einführung eines Job-Tickets, verbesserte Verbindungen im ÖPNV und der Ausbau des mobilen Arbeitens.
Fazit: Bei guter Umsetzung eines Betriebsmobilitätsmanagements ist es möglich, die Emissionen des Mitarbeiterverkehrs zu verringern und damit als Krankenhaus einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz zu leisten.
Schlagwörter
Public Health
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Krankenhaus
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CO2-Reduktion
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Betriebsmobilitätsmanagement
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Deutschland
Institution
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Text::Abschlussarbeit::Abschlussarbeit (Master)
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Deutsch
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Einsparung von CO2-Emissionen im Krankenhaus durch Maßnahmen des Betriebsmobilitätsmanagements am Beispiel des DIAKO Krankenhauses Bremen.pdf
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