Ecological Sustainability and Life Cycle Assessment in the Healthcare Sector
Veröffentlichungsdatum
2025-02-05
Autoren
Betreuer
Gutachter
Zusammenfassung
Die Bemühungen, das Gesundheitssystem hin zu umweltfreundlicheren Praktiken zu transformieren, nehmen auf vielen Ebenen zu. Initiativen wie die Verpflichtungen im Rahmen der Alliance for Transformative Action on Climate and Health, die Budapest Declaration sowie die Beschlüsse des 125. Deutschen Ärztetages unterstreichen die Bestrebungen in Deutschland, diese Transformation voranzutreiben.
Um jedoch ein effektives Umweltmanagement für die Transformation umzusetzen, besteht weiterhin ein Bedarf an umfassenden Erkenntnissen über Emissionsquellen innerhalb des Systems, Methoden zur Messung der Umweltauswirkungen – insbesondere der Treibhausgasemissionen – durch Gesundheitsorganisationen sowie an Evidenz zu möglichen Reduktionsmaßnahmen.
Diese Dissertation widmet sich diesen Themen anhand von vier Forschungsfragen und fünf Modulen:
Forschungsfrage 1 (RQ1) und Modul 1 (M1) skizzieren, wie die Lebenszyklusanalyse auf verschiedenen Ebenen im Gesundheitssektor effektiv implementiert werden kann, um dessen Treibhausgasemissionen zu minimieren. Forschungsfrage 2 (RQ2) und Modul 2 (M2) untersuchen die Evidenz zu Emissionsquellen innerhalb nationaler Gesundheitssysteme. Forschungsfrage 3 (RQ3) beinhaltet empirische Arbeiten im Rahmen dieser Dissertation, bei denen die Emissionsquellen eines deutschen Krankenhauses und eines ambulanten Pflegedienstes als Fallstudien für die Anwendung der organisatorischen Lebenszyklusanalyse im Gesundheitswesen detailliert analysiert werden (Module M3 und M4). Die abschließende Forschungsfrage (RQ4) umfasst Erkenntnisse zu einzelnen Reduktionsmaßnahmen und deren Wirksamkeit, behandelt in den Modulen M4 und M5.
Diese Dissertation hebt die Bedeutung zentraler Organisationen, wie Krankenhäuser, als Emissionsquellen im Gesundheitssektor hervor. Zudem wird eine allgemeine Berechnungsmethode für organisatorische Lebenszyklusanalysen auf Gesundheitsorganisationen angewendet und methodisch angepasst. Schließlich wurden einzelne Reduktionsmaßnahmen hinsichtlich ihrer Wirksamkeit untersucht. Die Ergebnisse dieser Dissertation sind durch die Kontextabhängigkeit des Entscheidungsprozesses bei der Anwendung von Lebenszyklusanalyse-Methoden, die fehlende Untersuchung von Ergebnisunsicherheiten sowie die eingeschränkte Repräsentativität der Resultate für den breiteren deutschen Kontext limitiert.
Trotz dieser Einschränkungen können die in der Dissertation vorgestellten Erkenntnisse Praktikerinnen und Praktikern, einschließlich politischer Entscheidungsträger, die Finanzierungsstrukturen gestalten und Ressourcen zuteilen, sowie Entscheidern innerhalb des Gesundheitswesens helfen. Diese Einsichten unterstützen sie dabei, relevante Emissionsquellen zu identifizieren und wirksame Maßnahmen zur Reduktion dieser Emissionen zu ergreifen. Zukünftige Forschung kann sich den diskutierten Limitationen widmen und die Methodik weiterentwickeln. Dadurch wird es Organisationen ermöglicht, schnell und unkompliziert eine robuste Methode zur Berechnung ihrer Treibhausgasemissionen zu übernehmen.
Um jedoch ein effektives Umweltmanagement für die Transformation umzusetzen, besteht weiterhin ein Bedarf an umfassenden Erkenntnissen über Emissionsquellen innerhalb des Systems, Methoden zur Messung der Umweltauswirkungen – insbesondere der Treibhausgasemissionen – durch Gesundheitsorganisationen sowie an Evidenz zu möglichen Reduktionsmaßnahmen.
Diese Dissertation widmet sich diesen Themen anhand von vier Forschungsfragen und fünf Modulen:
Forschungsfrage 1 (RQ1) und Modul 1 (M1) skizzieren, wie die Lebenszyklusanalyse auf verschiedenen Ebenen im Gesundheitssektor effektiv implementiert werden kann, um dessen Treibhausgasemissionen zu minimieren. Forschungsfrage 2 (RQ2) und Modul 2 (M2) untersuchen die Evidenz zu Emissionsquellen innerhalb nationaler Gesundheitssysteme. Forschungsfrage 3 (RQ3) beinhaltet empirische Arbeiten im Rahmen dieser Dissertation, bei denen die Emissionsquellen eines deutschen Krankenhauses und eines ambulanten Pflegedienstes als Fallstudien für die Anwendung der organisatorischen Lebenszyklusanalyse im Gesundheitswesen detailliert analysiert werden (Module M3 und M4). Die abschließende Forschungsfrage (RQ4) umfasst Erkenntnisse zu einzelnen Reduktionsmaßnahmen und deren Wirksamkeit, behandelt in den Modulen M4 und M5.
Diese Dissertation hebt die Bedeutung zentraler Organisationen, wie Krankenhäuser, als Emissionsquellen im Gesundheitssektor hervor. Zudem wird eine allgemeine Berechnungsmethode für organisatorische Lebenszyklusanalysen auf Gesundheitsorganisationen angewendet und methodisch angepasst. Schließlich wurden einzelne Reduktionsmaßnahmen hinsichtlich ihrer Wirksamkeit untersucht. Die Ergebnisse dieser Dissertation sind durch die Kontextabhängigkeit des Entscheidungsprozesses bei der Anwendung von Lebenszyklusanalyse-Methoden, die fehlende Untersuchung von Ergebnisunsicherheiten sowie die eingeschränkte Repräsentativität der Resultate für den breiteren deutschen Kontext limitiert.
Trotz dieser Einschränkungen können die in der Dissertation vorgestellten Erkenntnisse Praktikerinnen und Praktikern, einschließlich politischer Entscheidungsträger, die Finanzierungsstrukturen gestalten und Ressourcen zuteilen, sowie Entscheidern innerhalb des Gesundheitswesens helfen. Diese Einsichten unterstützen sie dabei, relevante Emissionsquellen zu identifizieren und wirksame Maßnahmen zur Reduktion dieser Emissionen zu ergreifen. Zukünftige Forschung kann sich den diskutierten Limitationen widmen und die Methodik weiterentwickeln. Dadurch wird es Organisationen ermöglicht, schnell und unkompliziert eine robuste Methode zur Berechnung ihrer Treibhausgasemissionen zu übernehmen.
Schlagwörter
life-cycle assessment
;
sustainable healthcare
;
Carbon footprint
Institution
Dokumenttyp
Dissertation
Sprache
Englisch
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Name
Dissertation_Keil_Ecological Sustainability and Life Cycle Assessment in the Healthcare Sector_archive.pdf
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1.53 MB
Format
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Checksum
(MD5):c8214a06a0a6befbfea1d1ed46ac449a
