Gestaltungsprinzipien zur Förderung (selbst-)reflexiver Kompetenz in der hochschulischen Pflegeausbildung: Konzeption und Evaluation eines simulationsbasierten Lehr-Lernarrangements im Rahmen der Versorgung von Menschen in der letzten Lebensphase
Veröffentlichungsdatum
2026-07-10
Gutachter
Zusammenfassung
Die (selbst-)reflexive Kompetenz gilt als zentrales Element professioneller Pflege, insbesondere in palliativen Versorgungssituationen. Pflegestudierende erleben in diesen Kontexten häufig herausfordernde Situationen, die Gefühle von Hilflosigkeit und Überforderung auslösen. Aktuell fehlen ihnen vielfach geeignete Möglichkeiten, solche Erfahrungen systematisch zu reflektieren und dadurch (selbst-)reflexive Kompetenz aufzubauen.
Diese Studie verfolgt das Ziel, ein simulationsbasiertes Lehr-Lernarrangement im Rahmen der Versorgung von Menschen in der letzten Lebensphase für Pflegestudierende der HAW Hamburg zu konzipieren, im Skills Lab durchzuführen und auf Basis der Perspektiven aller Beteiligten zu evaluieren sowie zu optimieren. Das entwickelte Lehr-Lernarrangement kann künftig im dualen Studiengang Pflege der HAW Hamburg – oder anderenorts – implementiert werden, um die Reflexion herausfordernder palliativer Praxiserfahrungen zu fördern und die Anbahnung (selbst-)reflexiver Kompetenz zu unterstützen.
Die Untersuchung folgt dem Design-Based Research-Ansatz. Herausfordernde Praxissituationen der Pflegestudierenden werden zunächst mittels narrativer Erhebungen identifiziert sowie pflegedidaktisch analysiert. Die Konzeption des Lehr-Lernarrangements basiert auf der Interaktionistischen Pflegedidaktik (Darmann-Finck 2022) und der Theorie des transformativen Lernens (Mezirow 2012, 1997). Die Evaluation der Intervention erfolgt durch leitfadengestützte Interviews mit den Studierenden, Lehrenden und Schauspielenden sowie anhand der inhaltlich strukturierenden Analyse nach Kuckartz (2018). Zur deduktiv-induktiven Kategorienbildung werden das Evaluationsmodell von Ditton (2018, 2000) sowie das Kompetenzstruktur- und -stufenmodell der (Selbst-)Reflexion nach Jahncke (2019) herangezogen.
Die Ergebnisse liefern ein optimiertes Lehr-Lernarrangement sowie 29 theoretisch fundierte und empirisch begründete Gestaltungsprinzipien für (selbst-)reflexionsorientierte, simulationsbasierte Lehrveranstaltungen in palliativen Settings.
Damit leistet die Dissertation einen Beitrag zur curricularen Weiterentwicklung der hochschulischen Pflegeausbildung, zur Gestaltung von simulationsbasierten Lehrveranstaltungen im Skills Lab und zur Förderung professioneller Pflegekompetenz im Rahmen der Versorgung von Menschen in der letzten Lebensphase.
Diese Studie verfolgt das Ziel, ein simulationsbasiertes Lehr-Lernarrangement im Rahmen der Versorgung von Menschen in der letzten Lebensphase für Pflegestudierende der HAW Hamburg zu konzipieren, im Skills Lab durchzuführen und auf Basis der Perspektiven aller Beteiligten zu evaluieren sowie zu optimieren. Das entwickelte Lehr-Lernarrangement kann künftig im dualen Studiengang Pflege der HAW Hamburg – oder anderenorts – implementiert werden, um die Reflexion herausfordernder palliativer Praxiserfahrungen zu fördern und die Anbahnung (selbst-)reflexiver Kompetenz zu unterstützen.
Die Untersuchung folgt dem Design-Based Research-Ansatz. Herausfordernde Praxissituationen der Pflegestudierenden werden zunächst mittels narrativer Erhebungen identifiziert sowie pflegedidaktisch analysiert. Die Konzeption des Lehr-Lernarrangements basiert auf der Interaktionistischen Pflegedidaktik (Darmann-Finck 2022) und der Theorie des transformativen Lernens (Mezirow 2012, 1997). Die Evaluation der Intervention erfolgt durch leitfadengestützte Interviews mit den Studierenden, Lehrenden und Schauspielenden sowie anhand der inhaltlich strukturierenden Analyse nach Kuckartz (2018). Zur deduktiv-induktiven Kategorienbildung werden das Evaluationsmodell von Ditton (2018, 2000) sowie das Kompetenzstruktur- und -stufenmodell der (Selbst-)Reflexion nach Jahncke (2019) herangezogen.
Die Ergebnisse liefern ein optimiertes Lehr-Lernarrangement sowie 29 theoretisch fundierte und empirisch begründete Gestaltungsprinzipien für (selbst-)reflexionsorientierte, simulationsbasierte Lehrveranstaltungen in palliativen Settings.
Damit leistet die Dissertation einen Beitrag zur curricularen Weiterentwicklung der hochschulischen Pflegeausbildung, zur Gestaltung von simulationsbasierten Lehrveranstaltungen im Skills Lab und zur Förderung professioneller Pflegekompetenz im Rahmen der Versorgung von Menschen in der letzten Lebensphase.
Schlagwörter
Skills Lab
;
Simulation
;
Pflegebildung
;
Reflexive Kompetenz
;
Palliative Care
;
Design-Based Reseach
;
SoTL
;
Pflegestudium
;
HAW Hamburg
;
Transformatives Lernen in der Pflege
;
Simulationsszenario
Institution
Dokumenttyp
Dissertation
Sprache
Deutsch
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Name
Meyer-Rentz_Gestaltungsprinzipien zur Förderung (selbst-)reflexiver Kompetenz_Dissertation incl. Anhang A_2026.pdf
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(MD5):21ab0734e6445d4a78bc1c89e48b7c9b
