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    "Insellösungen" als Instrument der kommunalen Wärmewende in Bremen
    Vor dem Hintergrund des Wärmeplanungsgesetzes (WPG) und der kommunalen Wärmeplanung (KWP) für Bremen untersucht dieser Bericht das Potenzial quartiersbezogener „Insellösungen" – lokal begrenzter, fernwärmeunabhängiger Wärmeversorgungssysteme – für die kommunale Wärmewende in dicht bebauten Gebieten ohne Fernwärmeoption. Im Zentrum steht die Rolle öffentlicher Liegenschaften unter der Verwaltung von Immobilien Bremen (IB). Mittels GIS-gestützter Gebietsanalyse wurden drei Untersuchungsgebiete (Vegesack, Borgfeld, Arbergen) identifiziert und anhand von Zensus- und Sinus-Milieu-Daten, einer Anwohner:innenbefragung sowie Expert:inneninterviews mit IB und der Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft untersucht. Die Ergebnisse zeigen räumliches Potenzial sowie grundsätzliches Bevölkerungsinteresse bei gleichzeitigen Informationsdefiziten. Institutionell zeigt sich eine strategische Leerstelle: Kein Akteur versteht sich als Initiator solcher Projekte. Die Umsetzung von Insellösungen scheitert somit weniger an technischen Gründen als an fehlenden Zuständigkeiten und Koordinationsstrukturen.
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    Software-basierte Wärmeplanung : Anregungen zum effizienten Umgang mit niederschwellig verfügbaren Software-Tools für die kommunale Wärmeplanung
    (2025-12)
    Baer, Svenja
    ;
    ;
    Kilper, Thilo
    ;
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    Krien, Uwe
    Das vorliegende Dokument soll Anregungen geben, wie Wärmeplanung auf der Basis niederschwellig verfügbarer Daten und Tools verbessert oder effizienter gestaltet werden kann. Es richtet sich an Personen, welche die Grundzüge der kommunalen Wärmeplanung nach aktuellem Schema kennen oder ähnliche Grundlagen mitbringen. Das können Planer*innen oder Mitarbeitende bei Kommunen sein, die Verbesserungen für die Fortschreibung der Wärmeplanung suchen, aber auch Wissenschaftler*innen die in dem Bereich forschen.
    journal article
      53
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    Abwärme-Matching als Planungsinstrument: Eine Methodik zur lastprofilbasierten Ansiedlungssteuerung auf industriellen Freiflächen
    Grundlagenpapier zum Konzept "Planerische und institutionelle Instrumente zur Förderung industrieller Abwärmenutzung – Ansätze für eine industriell-urbane Kopplung am Beispiel Bremen" (Bericht über das abgeschlossene Arbeitspaket 4.2.1, entstanden im Verbundvorhaben hyBit: Hydrogen for Bremen‘s industrial Transformation - Ein Initialimpuls für die Entwicklung einer norddeutschen Wasserstoff-Ökonomie - Teilvorhaben: Städtebauliche und planerische Instrumente zur Förderung einer nachhaltigen Abwärmenutzung (FKZ: 03SF0687G)).
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    Klimatische Entwicklungen in Bremen am Beispiel von Langzeit-Lufttemperaturveränderungen : Zeitreihenanalyse meteorologischer Sommer und Heizperiode sowie Analyse von Gradtagzahlen
    (Franz Steiner Verlag, 2025-01)
    As part of the energy transition, the so-called heating transition is a relevant aspect in achieving climate targets. However, in addition to technical and socio-economic factors, long-term climatological developments are also relevant for the transformation of the heating sector in order to dimension appropriate heating and cooling systems sensibly and thus make urban areas in particular more resilient. As part of the evaluation of long-term air temperature values from the German Weather Service for Bremen, a significant increase in temperatures was observed during the heating period (October to April). This is relevant for the calculation of future heating requirements. There is also an increase in temperature in the meteorological summer (June to August), which indicates that certain heating systems should also be designed for cooling. In addition, the findings were supplemented by analysing the number of degree days (as heating and cooling parameters) for the last 30 years. The results and statistical analyses show a clear trend in each case. Subsequent research projects on the design of heating networks etc. in the context of municipal heating planning require these findings in order to correctly design the systems using energy simulations that are geared towards future scenarios.
    journal article
    Band:
    Heft:
      26
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      104
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    Entwicklung, Analyse und Bewertung einer Methodik zur Bestimmung der Mikroplastik-Belastung von Küstensedimenten
    Regelrechte Müllstrudel existieren in den Weltmeeren, mit Tonnen von überwiegend aus Kunststoff bestehenden Müllteilchen. Mit der Zeit werden die Kunststoffe dabei mechanisch und chemisch zerkleinert und schwimmen dann in Größenfraktionen des sog. Mikroplastiks (u.a. in Plankton-Größe) im Ozean. Die Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (MSRL) der EU gibt vor, dass auch derlei Müll im Meer und (angeschwemmt) an den Küsten quantitativ und qualitativ untersucht werden soll und macht ein Monitoring erforderlich. Derzeit fehlen jedoch einheitliche und gut durchführbare Separations-Methoden. Die vorliegende Arbeit stellt einen Ansatz samt Erprobung des Verfahrens vor. Mithilfe eines Absinkzylinders wurden aus realen Sandproben (Flutmarke, letztes Hochwasser) die mengenmäßige Anteile Kunststoffpartikel (g/kg Trockenmasse) bestimmt.
    master thesis
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      100
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    Handlungsempfehlungen zum Solarkataster Bremen - Ergebnisse einer exemplarischen Überprüfung des Solarkatasters Bremen in Neu-Schwachhausen
    Zur Beantwortung von Forschungsfragen wird auch im Kontext der energiewende soweit vorhanden auf bereits öffentlich zugängliche Geodaten zurückgegriffen. Im Kontext des Projektes wärmewende Nordwest wurde das Bremer Solardachkataster genutzt. Im Zuge der konkreten Potenzialermittlung eines Beispielquartiers in Bremen (Neu-Schwachhausen) fielen Abweichungen zwischen den Aussagen des Solarkatasters und den realen Gegebenheiten auf. Aus diesem Grund wurde eine systematische Überprüfung im Projektgebiet durchgeführt. So sind Abweichungen hinsichtlich der Eignung auf Grund konkreter, realer Dachsituationen wie Aufbauten und Dachfenster zu Tage getreten. Auch offensichtliche Sanierungserfordernisse bei schlechtem Zustand vereinzelter Dächer konnten beobachtet werden. Als mögliche Gründe wurden verschiedene Ursachen identifiziert, wie bspw. fehlerhaft abgebildete Dachgeometrien, nicht berücksichtigte Dachauf- und -ausbauten sowie irrtümlich als Dachflächen registrierte Dachterrassen und Balkone. Auch wenn Ausreißerwerte und zwischenzeitlich feststellbare, bereits vorhandene PV-/Solarthermieanlagen außer Acht gelassen werden, sind die Unterschiede zwischen den Aussagen des Katasters und real feststellbaren Gegebenheiten signifikant. Dies spricht für eine Aktualisierung und regelmäßige Fortschreibung des Solardachkatasters in Bremen, ggf. sogar mit einer Ergänzung von Informationen durch Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer selbst. Ein qualitativ hochwertiges Solarkataster bietet eine verlässliche Beratungsgrundlage für interessierte Bürgerinnen und Bürger. Zugleich stellt dieses eine wichtige Datengrundlage für die strategische Planung der Energiewende in Bremen dar. Es unterstützt damit die kommunale Wärmeplanung, bis hin zu konkreten Quartiersentwicklungen.
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    Klimatische Entwicklungen in Bremen am Beispiel von Langzeit-Lufttemperaturveränderungen Teil II: Sommermonate (Juni bis August)
    (2023-10-20)
    Mit frei verfügbaren Stationswerten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) wurden Mittelwerte der Lufttemperaturen in Bremen für die Sommermonate (jeweils 01. Juni bis 31. August eines Jahres) im Zeitraum 1900 bis 2022 gebildet. Anhand dieser Werte wurde im aktuellen 30-jährigen Mittel (1993 bis 2022) ein signifikanter Anstieg der Durchschnittstemperaturen der Sommermonate gegenüber früheren Zeitreihen festgestellt. Dieser Trend ist für aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen und Planungen in Bezug auf die "Wärmewende" (Transformation des Sektors) relevant, da er neben anderen technischen Faktoren Auswirkungen auf die Konzipierung entsprechender Anlagen im Sinne der Klimaanpassung auch in Hinsicht auf Kühlmöglichkeiten hat.
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