Hepp, AndreasAndreasHepp2026-02-032026-02-032023https://media.suub.uni-bremen.de/handle/elib/23834https://doi.org/10.26092/elib/5371Dieser Beitrag argumentiert aus kommunikations- und medienwissenschaftlicher Sicht, dass es bei Fragen der Regulation und Governance von kommunikativer KI um »Standards« der Nutzung solcher technischen Systeme geht, wobei diese »Standards« nicht ausschließlich rechtlich gesichert werden können. Vielmehr sollte die Auseinandersetzung mit ihnen als Teil einer Diskussion darüber betrieben werden, welche Art von »digitaler Gesellschaft« wir wünschen. Diesem Argument liegen drei Thesen zu den weitergehenden Zusammenhängen und Herausforderungen zugrunde, in denen die Regulation und Governance von kommunikativer KI zu sehen ist: Erstens ist kommunikative KI nicht nur ein Phänomen der Interaktion zwischen Menschen und Maschine, sondern eines der gesellschaftlichen Kommunikation. Zweitens sind unsere Vorstellungen von kommunikativer KI weit mehr durch ein »talking« und »curating into being« getragen, als durch die derzeitigen Möglichkeiten dieser Systeme. Drittens liegen diesen technischen Systemen Konzepte der Mensch-Maschine-Symbiose zugrunde, nicht solche der Replikation menschlicher Intelligenz und menschlichen Lernens.deAlle Rechte vorbehaltenKünstliche Intelligenzkommunikative KIKommunikationswissenschaftMedienwissenschaftGovernanceRegulation300 SozialwissenschaftenDie Herausforderungen der Regulation und Governance der kommunikativen KI: Drei Thesen aus kommunikations- und medienwissenschaftlicher SichtText::Zeitschrift::Wissenschaftlicher Artikel10.26092/elib/5371urn:nbn:de:gbv:46-elib238343