Derr, RegineRegineDerrGulowski, RebeccaRebeccaGulowskiKindler, HeinzHeinzKindler2026-02-252026-02-252026https://media.suub.uni-bremen.de/handle/elib/24000https://doi.org/10.26092/elib/5443Dieser Studienreport kontextualisiert die Datenerhebung im Projekt "Peers als Adressat:innen von Disclosure sexualisierter Gewalterfahrungen". Der Begriff Disclosure steht für das Anvertrauen erlebter sexualisierter Gewalterfahrungen. Studien zeigen, dass sich Jugendliche, die sexualisierte Gewalt erfahren haben, häufig zunächst nicht erwachsenen Vertrauenspersonen, sondern Gleichaltrigen (Peers) anvertrauen. Beratungsstellen zu sexualisierter Gewalt greifen in ihren Präventionsangeboten zwar ein Anvertrauen (Disclosure) gegenüber Gleichaltrigen auf, können sich dabei jedoch nicht auf gesichertes Wissen über die damit verbundenen Implikationen stützen. In dieser vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierten Studie wurden problemzentrierte Interviews mit Betroffenen sexualisierter Gewalterfahrungen, Adressat:innen von Disclosure sowie Expert:inneninterviews mit Fachberater:innen geführt. Ziel der Studie war es zu ermitteln, welche Hilfebedarfe bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit sexualisierten Gewalterfahrungen bestehen und entsprechende Präventions- und Beratungsangebote zu verbessern. Bei Qualiservice sind 35 Interviewtranskripte für die wissenschaftliche Nachnutzung archiviert.dehttps://creativecommons.org/licenses/by/4.0/JugendlicheGewalterfahrungensexualisierte GewaltHilfesystemPräventionFachberatungBedarfsanalysequalitative Sozialforschung300 SozialwissenschaftenStudienreport Adressat:innen von Peer-Disclosure sexualisierter Übergriffe und GewaltText::Bericht10.26092/elib/5443urn:nbn:de:gbv:46-elib240007