Kendel, Konstanze MariaKonstanze MariaKendel2026-06-052026-06-052005-01https://media.suub.uni-bremen.de/handle/elib/24005https://doi.org/10.26092/elib/5447Wie inszeniert sich Popliteratur, wen will sie ansprechen und warum weckt sie bei Leserinnen und Lesern ein so außergewöhnliches Interesse? Diese Fragen bilden den Ausgangspunkt der vorliegenden Arbeit. Form und Funktion der Popliteratur werden dabei in den Kontext des gesamten literarischen Feldes gestellt. Zur Analyse werden die Begriffe Pierre Bourdieus herangezogen, da insbesondere der Habitus der Autoren sowie die unterschiedlichen Formen von Kapital, über die sie verfügen, entscheidende Größen zur Beschreibung der Inszenierungsstrategien darstellen. Die Inhalte der sogenannten Popliteratur sowie der vergleichbare Habitus der Popautoren zeigen, dass in Teilen des literarischen Feldes eine Umdeutung des symbolischen Kapitals im Sinne Bourdieus stattfindet. Die Inszenierung dessen, was unter dem Label Popliteratur zusammengefasst wird, macht den Einfluss gesamtgesellschaftlicher Tendenzen der Ökonomisierung und Medialisierung auf das literarische Feld besonders deutlich. Auf der Grundlage von Bourdieus Feldtheorie lassen sich die Inszenierungsformen der Popliteratur in einen größeren Zusammenhang einordnen, anhand dessen gegenwärtige Veränderungen innerhalb des gesamten literarischen Feldes sichtbar gemacht werden können.deAlle Rechte vorbehaltenPopliteraturliterarisches Feld800 Literatur::830 Deutsche und verwandte Literaturen::830 Literaturen germanischer Sprachen; Deutsche LiteraturLet me entertain you!: Die Inszenierung der Popliteratur im Literaturbetrieb der GegenwartText::Bericht10.26092/elib/5447urn:nbn:de:gbv:46-elib240050