Meyer, KarolinKarolinMeyer2025-11-202025-11-202025https://media.suub.uni-bremen.de/handle/elib/23059https://doi.org/10.26092/elib/4763Das Forschungsprojekt „Wege in Ausbildung und Ausbildungslosigkeit“ stellt eine qualitative Zusatzbefragung zum quantitativen Übergangspanel des Deutschen Jugendinstitut (DJI) dar. Die jugendlichen Absolventen der Hauptschule in Deutschland wurden im Übergangspanels mehrmals zu ihrem weiteren Werdegang insbesondere in Bezug auf (Aus-)Bildungswege befragt. Mittels eines theoretischen Sampling wurden zwei Teilstichproben mit jungen Erwachsenen ohne Ausbildung und jungen Erwachsenen mit begonnener oder abgeschlossener Ausbildung generiert. Insgesamt wurden 2011 damit 56 Jugendliche mittels eines Leitfadeninterviewt befragt. Von besonderem Interesse sind dabei „weiche“ Faktoren und ihr Einfluss für den erfolgreichen oder nicht erfolgreichen Übergang von schulischer Bildung in eine Ausbildung. Dazu zählen unter anderem die Rolle von anderen Personen, beispielsweise Lehrer*innen, Eltern oder Peers, im Übergang von Schule in Ausbildung, (Eigen-)Motivation der Interviewten und biographische Erlebnisse. Zentrale Erkenntnisse der Untersuchung ist das Herausarbeiten von vier Erfahrungsebenen, die für Übergangsverläufe der befragten jungen Erwachsenen eine zentrale Bedeutung einnehmen: Motivation, Agency, kritische biografische Ereignisse und soziale Interaktion. Auf Basis der Ergebnisse können verschiedene Verlaufstypen identifiziert und wichtige Erkenntnisse gewonnen werden. Die Transkripte aller 56 geführten Interviews sowie zugehörige Memos stehen bei Qualiservice für die wissenschaftliche Nachnutzung zur Verfügung.dehttps://creativecommons.org/licenses/by/4.0/JugendQualifikationÜbergangspanelÜbergangsverläufeSchuleBerufslebenBiographieAusbildung300 SozialwissenschaftenWege in Ausbildung und Ausbildungslosigkeit: Qualitative Zusatzbefragung. Studienreport.Text::Bericht10.26092/elib/4763urn:nbn:de:gbv:46-elib230592