Schmacke, NorbertNorbertSchmacke2026-01-122026-01-122019-02https://media.suub.uni-bremen.de/handle/elib/23422https://doi.org/10.26092/elib/5026Die systematische Erhebung von Qualität(smängeln) in der Versorgung ist seit gut 20 Jahren Teil der internationalen gesundheitspolitischen Debatte. Große Erwartungen wurden und werden von Gesundheitsökonomen und Politikern in die Einführung ökonomischer Anreize zur Erbringung dokumentierter, transparenter Qualität gesetzt. Die publizierte Literatur spricht dafür, dass dieser hoch plausible Ansatz der Verbindung von Vergütung und Qualitätsverbesserung im Alltag der Versorgung die erwünschten Effekte nicht stabil erzeugen kann. Es ist die Frage, ob die darauf fußenden, methodisch nicht ausreichend begründeten Vergütungsmodelle durch weitere Forschung optimiert werden sollen oder ob andere Wege zur Verbesserung patientenrelevanter Outcomes nicht deutlich Erfolg versprechender sind. In jedem Fall stellt sich die Frage nach der Beziehung zwischen Wissenschaft und Politik: werden die skeptischen Einwände der Wissenschaft gehört oder setzen Gesundheitssysteme weiter auf plausible Vorannahmen, die vermeintlich nicht noch einmal hinterfragt werden müssen. Die Gesundheitspolitik hat mit P4P eine Lösung gefunden, welche die nachhaltige Kritik an Versorgungsmängeln und die stets unbeliebten Bemühungen um Preisregulierung in der Forderung nach qualitätsorientierter Vergütung populär zusammenführt.deAlle Rechte vorbehaltenQualitätsmängelGesundheitsökonomieVergütungsmodelle300 SozialwissenschaftenPay for Performance (P4P): Bilanz einer gesundheitsökonomischen Ideologie : ein narrativer ReviewText::Buch10.26092/elib/5026urn:nbn:de:gbv:46-elib234229