Hellige, Hans DieterHans DieterHellige2021-08-312021-08-311991-01https://media.suub.uni-bremen.de/handle/elib/5255https://doi.org/10.26092/elib/1051In den folgenden Ausführungen soll nun gezeigt werden, daß die die wissenschaftliche Konstruktionsmethodik sehr stark prägenden Rationalisierungsleitbilder nicht erst eine Folge des Einzugs der Computer in die Konstruktionsarbeit sind, sondern bereits viel früher in der Konstruktionslehre des Maschinenbaus, des Elektromaschinenbaus und der elektrischen Feinmechanik angelegt waren. Anhand der Genese der ersten beiden elaborierten prozeßorientierten Konstruktionsmethodiken, der von Fritz Kesselring und Hugo Wögerbauer, die einen nicht unbedeutenden Einfluß auf die Konstruktionswissenschaft der Bundesrepublik und der früheren DDR hatten, möchte ich dann etwas genauer belegen, in welchem historisch-gesellschaftlichen Kontext die Herausbildung konstruktionsmethodischer Ansätze steht und inwieweit konkrete soziale und ökonomische Engpaßsituationen dabei jeweils zu charakteristischen Ausrichtungen bzw. Verengungen geführt haben. Denn der Entstehungsprozeß der wissenschaftlichen Konstruktionsmethodik ist keinesfalls, wie es in der Fachliteratur von Hansen bis Paul/Beitz den Anschein hat, nur das Resultat von Einzelinitiativen theoretisch interessierter Ingenieurwissenschaftler, die im wesentlichen der wissenschaftsinternen Problemdiskussion folgten.deTechnikgeschichteKonstruktionslehre600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften::600 Technik::600 Technik, TechnologieLeitbilder und historisch-gesellschaftlicher Kontext der frühen wissenschaftlichen KonstruktionsmethodikText::Bericht10.26092/elib/1051urn:nbn:de:gbv:46-elib52556