Informal learning: genealogy, concepts, antagonisms and questions
Veröffentlichungsdatum
2004-11
Autoren
Zusammenfassung
Zum Ende der vierziger Jahre propagierte die UNESCO die »informelle Bildung«.Inzwischen ist vom »informellen Lernen« die Rede, das gegenwärtig in der europäischen und nationalen Bildungspolitik einen hohen Stellenwert annimmt. Unter »informellem Lernen« wird jedoch äußerst Unterschiedliches verstanden, sodass zur Strukturierung ein allgemeiner Lernbegriff eingeführt wird. Er geht vom Individuum als dem Dreh- und Angelpunkt des Lernens aus und berücksichtigt systematisch die sozio-kulturell geformten Umgebungsbedingungen. Aus dieser Perspektive sind »Formalität« und »Informalität« in den Bedingungen außerhalb des Individuums zu verorten, die gekennzeichnet sind durch: »Ausmaß pädagogischen Arrangements«, »Zertifizierung« und »öffentlich-rechtliche Regulierungen«. Diese Sichtweise wird gestützt, wenn diese drei Kennzeichen mit explizitem, implizitem und zufälligem Lernen in Beziehung gesetzt werden. Informelles Lernen ist insofern eine Metapher, die ein gravierendes Problem in sich birgt: der Mangel an systematischen empirischen Befunden, die valide belegen, warum, wo, wann, wie und was unter informellen Bedingungen gelernt wird.
Schlagwörter
Informal learning
Institution
Institute
Dokumenttyp
Bericht
Serie(s)
Band
15/2004
Seitenzahl
17
Zweitveröffentlichung
Nein
Lizenz
Sprache
Englisch
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Name
ITB_fb_15_04.pdf
Size
518.74 KB
Format
Adobe PDF
Checksum
(MD5):9028c17f130da3116c5fd868329c13e6
