Partsch, Sebastian
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Item-typ:Veröffentlichung, „Boah, es hätte an so vielen Punkten anders sein müssen.“ – Ausgewählte Ergebnisse der qualitativen Panelstudie ,Entwicklungsaufgaben in der beruflichen Pflegeausbildung‘(2024-07-29); ; ; Um Pflegeauszubildende in ihren Entwicklungsprozessen gezielt unterstützen zu können, ist es grundlegend, eine verstehende Perspektive auf die subjektiven Lernprozesse zu entwickeln und Erkenntnisse über die wahrgenommenen Bedürfnisse, Interessen und Defizite zu gewinnen. Da derzeit entsprechende empirische Erkenntnisse über die subjektiven Bildungsgänge von Pflegeauszubildenden fehlen, wird mit dieser kumulativen Dissertation das Ziel verfolgt, die Entwicklungsaufgaben von Pflegeauszubildenden zu rekonstruieren, um die Perspektive der Lernenden bei der Entwicklung von Curricula und formalen Bildungsangeboten berücksichtigen zu können. Mit Bezug auf die Bildungsgangtheorie und das Konzept der Entwicklungsaufgaben werden daher die Aneignungsprozesse von Auszubildenden in der Pflege empirisch untersucht. Um die Verläufe rekonstruieren zu können, wurde eine qualitative Panelstudie mit drei Erhebungszeitpunkten geplant und durchgeführt. Dazu wurden 26 Auszubildende der dreijährigen Pflegeausbildung in Deutschland rekrutiert. Die Daten wurden nach dem ersten, zweiten und am Ende es dritten Ausbildungsjahres mittels leitfadengestützter episodischer Interviews erhoben und mit der rekonstruktiv-hermeneutischen Analyse nach Kruse (2015) ausgewertet. Für das erste Ausbildungsjahr wurden fünf Entwicklungsaufgaben identifiziert, die sich auch für das zweite und dritte Ausbildungsjahr bestätigen ließen, sich jedoch in den Deutungs- und Bearbeitungsmustern unterscheiden: (1) Pflegebeziehung gestalten, (2) persönlichen Umgang mit Grenzsituationen entwickeln, (3) Entwicklung eines Verständnisses von sich selbst in der Welt, (4) Rollenfindung in Institutionen sowie (5) Pflegekompetenz entwickeln. In den jeweiligen Einzelarbeiten werden die Entwicklungsaufgabe Pflegebeziehung gestalten im ersten Ausbildungsjahr, die Entwicklung aller fünf Entwicklungsaufgaben vom ersten in das zweite Ausbildungsjahr sowie die Entwicklungsaufgabe Pflegekompetenz entwickeln über alle drei Ausbildungsjahre analysiert und diskutiert. Es wird deutlich, dass zwar Entwicklungen bzw. Erfahrungsschichtungen stattfinden, die Entwicklungsaufgaben aber weitgehend selbstständig durch informelles Lernen bearbeitet werden, sodass eine begleitende Handlungsreflexion und theoretische Durchdringung fehlt. Die Auszubildenden entwickeln keine klaren Vorstellungen über die Besonderheiten professioneller Pflege und erweitern diese auch nicht umfassend. In Zukunft wird zu überprüfen sein, ob sich die Deutung und die Bearbeitung der Entwicklungsaufgaben durch die neuen gesetzlichen Vorgaben verändern. Basierend auf den Forschungsergebnissen, besteht die weiterführende Aufgabe, die Erkenntnisse pflegedidaktisch aufzubereiten, die Rahmenlehrpläne und Curricula zu überprüfen und ggf. anzupassen sowie ausbildungsphasenspezifische Angebote für Auszubildende zu entwickeln.Dissertation615 683 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item-typ:Veröffentlichung, Communicative Competencies in Nursing: A Situation- and Competence-Based CurriculumThe project (model) curriculum communicative competences in nursing aimed at developing a curriculum for promoting communicative and counseling skills in the training of nurses to improve standardization of teaching and learning for communication competencies in nursing schools in Germany. The project focused on determining outcomes, content, methods of teaching and learning, and the order of the learning situations for the 3 years of training. In this publication, we will describe our approach for developing the curriculum and the curriculum principles we have used. The curriculum is competence-based, partial competencies of communicative competence are gradually fostered to an increasingly higher level. It is also situation-based, with learning situations becoming more and more complex as the training progresses. Also, various epistemological approaches were integrated into the learning situations.Wissenschaftlicher Artikel100 94 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item-typ:Veröffentlichung, Entwicklungsaufgaben im ersten Jahr der pflegeberuflichen Ausbildungsgänge: Teilergebnisse einer dreijährigen Panelstudie zu Herausforderungen und Bearbeitungsstrategien von PflegeauszubildendenDiese Studie befasst sich mit der Rekonstruktion subjektiver Bildungsgänge von Pflegeauszubildenden, um Hinweise auf informelle und formelle Lernmöglichkeiten und eine empirische Grundlage für die Curriculumentwicklung zu schaffen. Die Studie stützt sich auf die Bildungsgangtheorie. Anhand von 26 episodischen Interviews zum Ende des ersten Ausbildungsjahres, die mit der rekonstruktiv-hermeneutischen Analyse nach Kruse (2015) ausgewertet wurden, konnten fünf Entwicklungsaufgaben (Pflegekompetenz, Beziehung, Grenzsituationen, Selbst, Rolle) sowie subjektive Deutungs- und Bearbeitungsmuster ermittelt werden. Die Ergebnisse ermöglichen Schlussfolgerungen hinsichtlich konkreter Anhaltspunkte für die Unterstützung des Kompetenzaufbaus der Pflegeauszubildenden durch gezielte Bildungsangebote.Wissenschaftlicher ArtikelBand:118Heft:2309 307 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item-typ:Veröffentlichung, „Und irgendwann spricht man es auch nicht mehr an“ - Entwicklungsaufgaben von Pflegeauszubildenden vom 1. in das 2. Ausbildungsjahr(Medical Update Marketing & Media GmbH, 2022-05); ; Pflegeauszubildende erfahren bereits zu Beginn ihrer Ausbildung eine Vielzahl von Herausforderungen. Um Pflegeauszubildende gezielt in ihren Lern- und Bildungsprozessen unterstützen zu können, fehlen derzeit entsprechende empirische Erkenntnisse. Mit Bezug auf die Bildungsgangforschung und das Konzept der Entwicklungsaufgaben werden in dieser Studie Aneignungsprozesse von Pflegeauszubildenden mit Schwerpunkt auf Wahrnehmung und Bearbeitung von Lernanforderungen untersucht. Zur Rekonstruktion der Entwicklungsprozesse wurde eine qualitative Panelstudie durchgeführt. Hierfür wurden 26 Auszubildende der 3 -jährigen Pflegeausbildung in Deutschland rekrutiert. Die Daten wurden am Ende des 1. und 2. Ausbildungsjahrs mittels episodischer Interviews erhoben und mit der rekonstruktiv-hermeneutischen Analyse ausgewertet. Für das 1. Ausbildungsjahr wurden fünf Entwicklungsaufgaben ermittelt. Diese wurden im 2. Ausbildungsjahr bestätigt, unterscheiden sich jedoch in den Deutungs- und Bearbeitungsmustern. Es zeigt sich, dass Unterstützungsangebote, die eine professionelle Bearbeitung der Entwicklungsaufgaben fördern, vielfach fehlen oder nicht zielführend genug sind.Wissenschaftlicher ArtikelBand:9Heft:1196 436 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item-typ:Veröffentlichung, Entwicklung eines Nationalen Mustercurriculums „Kommunikative Kompetenz in der Pflege“In einem vom Bundesministerium für Gesundheit finanzierten Projekt wird ein Mustercurriculum zur Förderung der kommunikativen Kompetenzen in der Pflegeausbildung entwickelt. Im vorliegenden Beitrag werden zunächst die vorbereitenden Erarbeitungsschritte und ausgewählte Analyseergebnisse für einen empirisch und theoretisch fundierten Begründungsrahmen des Mustercurriculums zusammengefasst. Im Anschluss wird der gegenwärtige Stand des Mustercurriculums, nämlich das inzwischen vorliegende Rahmencurriculum, vorgestellt und an Beispielen erläutert.Wissenschaftlicher ArtikelBand:12Heft:4134 194 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item-typ:Veröffentlichung, Abschlussbericht zum Projekt "Entwicklungsaufgaben in der beruflichen Pflegeausbildung"(2024-06-30); ; Nur wenn Bildungsgegenstände für die Auszubildenden bedeutungsvoll sind, werden sie interessiert und selbstbestimmt lernen. Dem sozialisationstheoretischen Ansatz der Entwicklungsaufgaben folgend resultieren persönliche Entwicklungsaufgaben aus der subjektiven Wahrnehmung, Interpretation und Bearbeitung von gesellschaftlich gegebenen beruflichen Anforderungen. Die Entwicklungsaufgaben und die jeweiligen Wahrnehmungs-, Interpretations- und Bearbeitungsprozesse von Pflegeauszubildenden wurden anhand einer qualitativen Längsschnittstudie mit drei Erhebungszeitpunkten (nach einem, ca. zwei und ca. drei Ausbildungsjahren) untersucht. Die Datenerhebung erfolgte anhand von episodischen Interviews bei anfangs 26 und bei der dritten Erhebung 17 verbleibenden Auszubildenden. Für die Auswertung wurde die rekonstruktiv-hermeneutischen Analyse nach Kruse genutzt. Die Studie ergab fünf Entwicklungsaufgaben von Pflegeauszubildenden, nämlich „Pflegekompetenz aufbauen“, „Pflegebeziehungen gestalten“, „Persönlichen Umgang mit Grenzsituationen entwickeln“, „Entwicklung eines Verständnisses von sich selbst und der Stellung in der Welt“ sowie „Rollenfindung in Organisationen“. Bei diesen Aufgaben lassen sich bei allen Auszubildenden Entwicklungsprozesse feststellen, allerdings ist der Bearbeitungsprozess mit Ende der Ausbildung noch nicht abgeschlossen. Vielmehr lassen sich Lücken vor allem bei für die Professionskompetenz zentralen Entwicklungsaufgaben wie „Pflegekompetenz aufbauen“ und „Pflegebeziehungen gestalten“ feststellen. Weder eignen sich die Auszubildenden ein subjektorientiertes Pflegeverständnis an, noch erwerben sie eine adäquate Sichtweise von pflegerischer Beziehungsgestaltung und Kommunikation und damit einhergehende Fähigkeiten. Aus den Ergebnissen kann geschlussfolgert werden, dass die Lern- und Bildungsangebote der schulischen und betrieblichen Ausbildung zukünftig stärker an den Entwicklungsaufgaben anknüpfen müssen, um die Aufgabenbearbeitung gezielter als bisher zu fördern und dadurch auch bessere Ergebnisse hinsichtlich des professionsspezifischen Kompetenzaufbaus zu erzielen.Bericht88 115
