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    Item-typ:Veröffentlichung,
    Leben, Arbeiten und Studieren in der Transformation: Erfahrungen, Einstellungen und Lebensentwürfe bolivianischer Studierender - Pilotstudie
    Empirische Pilotstudie zur Einstellung von Studierenden öffentlicher Universitäten in La Paz (Bolivien) zu Arbeits-, Lebens- und Studiensituation (2010). Über soziale und kulturelle Vernetzung auf dem Hintergrund der bedeutenden nationalen und globalen Transformationsprozesse werden Markierungen erschlossen und als Gestaltungsbasis auch transnationaler akademischer Dialoge verfügbar gemacht. Mit der Kontrastierung zu Aussagen und Ergebnissen zeitgleicher Jugendstudien in Deutschland (2006-2010) erschließen sich Differenzen und Übereinstimmungen in Einstellungen und Erfahrungen von Arbeits- und Lebenssituationen von Studierenden in Europa für einen neuen akademischen Süd-Süd-Nord-Dialog. Die Studie versteht sich nicht zuletzt auch als ein Beitrag zu einer internationalen Jugendforschung mit globalen Anspruchshorizonten. Initiiert und begründet ist sie in den gemeinsamen Erfahrungen der Entwicklungszusammenarbeit der Universität Bremen mit der Universidad Mayor de San Andrés (UMSA) in La Paz (Bolivien), insbesondere im Rahmen der DAAD-Projekte DIES (Dialogue on innovative higher education strategies).
    Bericht
      424  118
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    Item-typ:Veröffentlichung,
    Arbeit, Technik und Bildung in Ländern der Transformation: Lateinamerika - Beispiel Bolivien
    (Peter Lang, 2012) ; ;
    Oberliesen, Ulrike
    Die Entwicklung von Bildungskonzepten in Ländern, die sich in der Transformation befinden, ist besonders geprägt durch spezifische ökonomische und kulturelle Rahmenbedingungen. Neue soziale Bewegungen, insbesondere der indigenen Bevölkerung, verbunden mit einem veränderten Selbstbewusstsein und fortschreitenden Demokratisierungsprozessen durchdringen das Verständnis von Arbeit und Technik und Bildung und führen zu veränderten Bildungskonzepten. Die historisch-analytische Studie identifiziert die gegebenen Rahmenbedingungen. Ein historischer Exkurs führt zu dem arbeitsorientierten lateinamerikanischen Bildungskonzept von Warisata (Bolivien). Nachfolgende Entwicklungen werden dargestellt, untersucht und bewertet: die neoliberalen Reformen der arbeitsorientierten Grundbildung am Ausgang des 20. Jahrhunderts und die Bildungsreformen dieses Jahrhunderts. Es werden Typisierungen entwickelt, die auch Perspektiven zu den Bildungskonzepten der Industrieländer eröffnen bzw. für diese unmittelbare Herausforderungen darstellen.
    Buchbeitrag
    Band:
      555  237
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    Item-typ:Veröffentlichung,
    Kerncurriculum Beruf-Haushalt-Technik-Wirtschaft / Arbeitslehre , ein interdisziplinäres curriculares Reformprojekt - Leitideen, Entwicklung, Konzeption
    (Schneider Verlag Hohengehren GmbH, 2007) ; ;
    Zöllner, Hermann
    Die Entwicklung des Kerncurriculums BHTW erschließt sich auf dem Hintergrund zum einen der Qualitätsoffensive des föderalen Bildungssystems Deutschland mit Beginn 2000 und zum andern der spezifischen über alle Bundesländer hinweg gesehen bis dato erheblich defizitär eingeschätzten curricularen Situation dieses Lernbereichs. Es wird ein mehrere Jahre umfassender Entwicklungsdiskurs von Fachdidaktikern und Bildungsadministratoren der Länder beschrieben: Zugrunde gelegte Prämissen, die zentralen Leitideen und Bezugshorizonte, aber auch die curricularen Realisierungen in der Form von Kompetenzen und Standards.. Dabei ist von einem System von Wissensdomänen (Beruf, Haushalt, Technik, Wirtschaft) ausgegangen, welches sich mit dem Handeln in arbeitsrelevanten Lebenssituationen verschränkt, als Wissens- und zugleich Handlungssystem. Das hierzu entwickelte mehrdimensionale domänspezifische Kompetenzmodell steht dabei im Mittelpunkt der Kerncurriculum-Konstruktion, die inhaltlich auf die korrespondierenden Inhaltsfelder Haushalt, Unternehmen, Beruf bezogen wird. Die Bedeutung der Kerncurriculum-Entwicklung (KecuBHTW 2007) liegt in der länderübergreifenden qualitätsorientierten Konsensbildung und der darin sich abzeichnenden curricularen Integrationsideen für diesen Lernbereich, auch als Basis weiterführender anschlussfähiger Bildungsplanungen und curricularer wie unterrichtsbezogener Gestaltungen in den Ländern.
    Buchbeitrag
    Heft:
      512  392
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    Item-typ:Veröffentlichung,
    Hochschulkooperation im Dialog Süd-Süd-Nord - Qualifizierung von Hochschullehrenden: Evaluationsstudie zu Konzeptionen, Erfahrungen und Perspektiven
    Der Kern der Evaluationsstudie bezieht sich inhaltlich auf die dialogische Entwicklung (Süd-Süd-Nord) eines strukturierten akademischen Programms zur Weiterqualifizierung von Hochschullehrenden an einer lateinamerikanischen Universität (Bolivien). Ziel dieser damit verbundenen Entwicklungsprojekte und Reformmaßnahmen war es eine umfassende Qualitätssicherung aber auch akademische Innovation und Transformation von Forschung und Lehre zu erreichen. Im Fokus stand hierbei die Entwicklung eines Internationalen Doktorandenprogramms, das den Anforderungen einer akademischen Internationalisierung folgen sollte, als eine sich abzeichnende Querschnittsaufgabe moderner Universitäten, sowohl in Europa als auch in jenen Ländern der Transformation wie Bolivien. Bedeutende Innovationskontexte bildeten hierbei die spezifischen Bedingungen der Tradition der kolonial geprägten Bildungssysteme, aber auch zugleich der artikulierten Erneuerungsstrategien im Zusammenhang des gesellschaftlich-ökonomischen Strukturwandels und der damit erforderlichen Entwicklung von spezifischen akademischen Kompetenzen und Forschungen des Landes. So konnten in der konkreten Hochschulkooperation mit der Universidad Mayor de San Andrés (UMSA) in La Paz Leitideen für die Konzeption eines transnationalen Postgraduiertenprojekts / Doktorandenprogramms entwickelt und in kooperativer Begleitung von Partnern lateinamerikanischer und europäischer Universitäten über einen längeren Zeitraum (2005-2015) erprobt und evaluiert werden. Die kritische Sicht auf die Kooperation als gemeinsame Lernerfahrung ergab auch klare Perspektiven für Anforderungen an weitere nachhaltige Entwicklungen, Netzwerkbildungen und einen neu zu akzentuierenden Wissenschaftsdiskurs Nord-Süd.
    Bericht
      421  93
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    Item-typ:Veröffentlichung,
    Arbeit, Wirtschaft und Technik in Schulbüchern der Sekundarstufe I
    (bmb f, 1997) ; ;
    Böhm, Carl
    ;
    Schudy, Jörg
    ;
    Schulz, Heinz-Dieter
    Die vorliegende Bremer Schulbuchuntersuchung wurde mit dem Ziel durchgeführt, die quantitative und qualitative Darstellung von Wirtschaft, Technik und Beruf in führenden Schulbüchern der Fächer Deutsch, Englisch, Geschichte und Geographie der Sekundarstufe I zu ermitteln. Die Studie wurde vom Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft, Forschung und Technologie, Bonn in Auftrag gegeben und am Institut für arbeitsorientierte Allgemeinbildung (IAAB) der Universität Bremen von einer interdisziplinären Projektgruppe durchgeführt.
    Bericht
      965  1631
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    Item-typ:Veröffentlichung,
    Transnationale systemische Hochschulentwicklung im Reformdialog mit lateinamerikanischen Universitäten Vergleichende Studie zu Reorganisationsbedingungen, -strategien und Erfahrungen
    (2015) ;
    Fikus, Monika
    Innovation und Transformation postgraduierter Studien gehören zu den zentralen Erfahrungen in der Entwicklung der akademischen Kooperation der letzten zehn Jahre zwischen lateinamerikanischen und europäischen Universitäten. Mit der globalen Internationalisierung ergaben sich auch neue Anforderungen an die Struktur und Qualität der Hochschulbildung: Ein transnationaler Dialog erscheint dabei als unabdingbare Perspektive der Artikulation gemeinsamer Interessen und der nachhaltigen Gestaltung der Hochschulentwicklung in diesen globalen Kontexten und Herausforderungen. Fünf explizite Zielfelder waren in diesem Entwicklungszeitraum besonders relevant: Die Reform der Qualitätsentwicklung und -sicherung, der akademischen Curricula, der akademischen Lehre, der akademischen Forschungspraxis und Forschungsförderung sowie die der akademischen Nachwuchsförderung. Der hier akzentuierende Report versucht zum einen, die spezifischen Problem- und Bedingungsfelder der Restrukturierung der Hochschulbildung in Europa (Deutschland) und Lateinamerika (Bolivien) hierfür zu beschreiben. Zum anderen werden auf dem Hintergrund konkreter Erfahrungen in kritischer Sicht Schlussfolgerungen im Hinblick auf weiterführende Fragestellungen und Kernfelder für einen neuen globalen Dialog Süd-Süd-Nord bestimmt und für eine weitere diskursive Hochschulkooperation zur Diskussion gestellt.
    Bericht
      389  112
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    Item-typ:Veröffentlichung,
    Bildung als Business: Europäische Handlungspraxis und ethische Auseinandersetzungen
    (BWV Berliner Wissenschaftsverlag, 2016) ;
    Plaksiy, Sergey
    Die Entwicklung des Bildungswesens in Europa steht zwar deutlich im Einfluss der jüngeren Globalisierungsprozesse, der ökonomischen Krisen und der Transformation der Businesssysteme. Dennoch gibt es unverkennbar historische Markierungen, die hieran bis heute einen erheblichen Einfluss haben. Von diesen historischen Verortungen am Beispiel der Geschichte der europäischen Universitäten geht dieser Fachbeitrag aus. Zum einen werden die hierfür typischen Entwicklungsverlaufe der Handlungspraxis identifiziert, zum anderen diese aber auch, bezogen insbesondere auf die Entwicklung der letzten zwei Jahrzehnte (Bologna-Prozess), in einen ethischen Bewertungskontext gestellt. Die Entwicklungen in Deutschland und Russland stehen dabei beispielhaft im Mittelpunkt. Der Fachbeitrag eröffnet zugleich - in kritisch bewertender Perspektive - eine Beschreibung des generellen Konfliktfeldes einer marktförmigen Entwicklung von Bildung und zeigt für diesen Geltungszusammenhang ethische Bewertungsmaßstäbe und Erfahrungen unternehmerischer Praxis in Deutschland und Russland auf.
    Buchbeitrag
      329  91