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    Strukturwandel und Identität - Die europäischen Hafenstädte erfinden sich neu : Auswertung des Workshops „Revitalisation of Old Port Areas“ in Bremen 6./7. Mai 2004
    Die Entwicklung in den meisten großen europäischen Hafenstädten ist von zwei komplementären Prozessen geprägt: - Die Häfen verlagern sich zunehmend flussabwärts an das seeschifftiefe Wasser nahe den Küsten - Große ehemalige Hafengebiete im Innern der Städte werden dabei verlassen. Die Städte müssen diese Brachen als Herausforderung annehmen und die Chancen nutzen, die sich mit der Wiederentdeckung der wassernahen Lagen für ihre weitere Entwicklung, für eine substantielle Erneuerung von ökonomischen und urbanen Strukturen bieten. Eine der wichtigsten Herausforderungen im Verlauf dieses Prozesses besteht darin, traditionelles Denken und hergebrachte Mentalitäten zu verändern sowie neue Identitäten für diese Städte zu entwickeln. Dies könnte die schwierigste Aufgabe der Erneuerungsprozesse sein und zahlreiche kontroverse Debatten in fast allen Hafenstädten zeugen von diesem Problem. Das vorliegende Arbeitspapier gibt einen Überblick über die Strategien und Anstrengungen, mit denen die verschiedenen europäischen Hafenstädte auf diese Herausforderung reagieren.
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      140  439
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    Zum Umgang mit Diversität und Heterogenität in Bildungslandschaften
    Obwohl zunehmende Heterogenität in vielfacher Hinsicht mittlerweile in der deutschen Gesellschaft als Normalität verstanden werden muss, sind insbesondere Mitbürger/-innen mit Migrationshintergrund nach wie vor von zahlreichen Negativtendenzen betroffen: Geringere Bildungsabschlüsse, erhöhte Eingliederungsprobleme in den Arbeitsmarkt, sozialräumliche Segregation, Sprachverständnisprobleme und mangelnde Verständigungsbereitschaft über kulturelle und religiöse Differenzen, gehören dabei zu den Hauptproblemen, die insgesamt die gesellschaftliche Integration und Inklusion der betreffenden Bevölkerungsgruppen behindern. Vor diesem Hintergrund ist die Entwicklung von Bildungslandschaften u.a. an die Erwartung gebunden, diese Probleme aufzugreifen und Strategien im Umgang mit Ausgrenzung und Heterogenität zu entwickeln. Im Auftrag der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) wurden mit Hilfe einer Literaturstudie entwickelte und angewandte Handlungsstrategien von Bildungslandschaften im Umgang mit Migration und Heterogenität aufgearbeitet, beschrieben und entsprechende Empfehlungen abgeleitet.
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      268  191
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    Stadtgestaltung durch Zeitpolitik : Experimente und Ergebnisse im Projekt ‚Bremen 2030 – eine zeitbewusste Stadt’
    Die neue „Stadt der Unterschiede“ konstituiert sich nicht nur durch die aktuellen Prozesse der Vertiefung und Radikalisierung von räumlichen und sozialen Unterschieden. Bedeutender wird zudem auch die Betrachtung der Zeit als der „dritten Dimension der Stadtentwicklung“. Aktuelle Forschungsarbeiten zeigen, dass die dramatischen Veränderungen europäischer Städte systematisch mit Veränderungen ihrer Zeitstrukturen zusammenhängen. Unterschiedliche Rhythmen von Stadtteilen, Zeitvorgaben und -takte, Muster der Zeitnutzung und der Aktivitäten scheinen von enormer Bedeutung für die Stadtentwicklung zu sein, wurden bislang von der Forschung wie von Politik und Planung aber kaum wahrgenommen. In einem experimentellen Prozess haben Politik und Verwaltung der Freien Hansestadt Bremen in Kooperation mit einem Forscherteam die Idee der Zeitpolitik in mehreren Einzelprojekten in verschiedenen Stadtteilen erprobt. Dabei haben sich z.B. zivilgesellschaftliche Mobilitätspakte, Nachbarschaftsabkommen etc. als wirksame Instrumente erwiesen und gezeigt, dass eine moderne Zeitpolitik auch die Ideen von „lokaler Gerechtigkeit“ und „good governance“ (gutes Regieren) unterstützen kann.
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      140  73
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    Neue Governance-Formen in Wirtschaft, Arbeit und Stadt/Region
    Im Zuge der gravierenden gesellschaftlichen Umbrüche der letzten Dekaden wurden (und werden) die herkömmlichen Formen der gesellschaftlichen Handlungssteuerung, -regulierung und -koordination in vielfacher Hinsicht in Frage gestellt und es bilden sich - auf der Ebene des Institutionensystems und der Politik, aber auch in Wirtschaftsorganisationen oder in den Beziehungen zwischen Organisationen, gesellschaftlichen Gruppen und Akteuren – vielfältige „neue Governanceformen“ heraus. Die Forschungsperspektive des IAW richtet sich auf eben diese neuen Formen der gesellschaftlichen Steuerung, Regulierung und Koordination – auf deren aktuell zu beobachtende Veränderungen und auf die intendierten und nicht-intendierten Folgen dieser Prozesse in verschiedenen gesellschaftlichen Funktionsbereichen und für das Handeln relevanter Akteure. Auf der Grundlage der bekannten Megatrends und ihrer wissenschaftlichen Deutungen werden daher zunächst diejenigen Strukturwandelprobleme benannt, die grundlegende Anpassungen und Modernisierungen gesellschaftlicher Governanceformen hervorbringen. Neue Governanceformen und -mischungen werden dabei im Hinblick auf ihre konkreten Entwicklungsbedingungen, Ausprägungen und Auswirkungen in den gesellschaftlichen Funktionsbereichen Wirtschaft und Unternehmen, Arbeitssystem und Arbeitskultur sowie Stadt und Region erörtert. Schließlich werden die daraus resultierenden Basisthesen und generellen Fragestellungen in den Zusammenhang einer übergreifenden Forschungsperspektive gestellt.
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      167  90
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    Der bremische Weiterbildungssektor als Arbeitsmarkt : Neue Herausforderungen und alte Probleme
    Über die erforderliche Weiterbildungsinfrastruktur ist indes nur wenig bekannt. Vorliegende Befunde lassen vermuten, dass der Weiterbildungssektor, wie viele Arbeitsmarktbereiche, von Fachkräftemangel, Überalterung, Qualifizierungsdefiziten und Prekarität betroffen ist und daher in Umfang und Funktionsfähigkeit bedroht sein könnte. Ob er den aktuellen und zukünftigen Anforderungen gerecht werden kann, wurde daher im Auftrag der Arbeitnehmerkammer Bremen untersucht.
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    Der Weiterbildungssektor im Land Bremen : Strukturen, Herausforderungen, Arbeitsbedingungen und Beschäftigungsverhältnisse
    (Arbeitnehmerkammer Bremen, 2026-02) ;
    Die Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft stellt enorme Herausforderungen an den Weiterbildungssektor: Es gilt neuen Qualifikationsanforderungen nachzukommen, Arbeitskräfteengpässe zu entschärfen, Arbeitslosen und Geringqualifizierten Wege in akzeptable Arbeitsverhältnisse zu eröffnen und Aufstiege in hochwertigere Jobs und bessere EInkommensklassen zu ermöglichen. Quer- statt Aufstiegsmobilität ist zu fördern, um Beschäftigung zu sichern, wenn Arbeitsplätze im Transformationsprozess verloren gehen. Ob und in welchem Umfang der Weiterbildungssektor diesen Anforderungen gerecht werden kann, wurde im Bundesland Bremen untersucht.
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    „Urban Improvement Districts“ als Instrumente lokaler Governance
    Die explorative Studie analysiert die Einführung von „Urban Improvement Districts“ (Sammelbegriff für Innovationsquartiere, Housing Improvement Districts, Neighbourhood Improvement Districts, Eigentümer-Standort-Gemeinschaften, lokale Bürgeretats etc.) in drei deutschen Großstädten und bilanziert erste Erfahrungen mit diesem in Deutschland neuen Instrument partizipativer Stadtgestaltung. Angelehnt an das Konzept der „Business Improvement Districts“ geht es dabei darum, in kleinräumig eingegrenzten Stadtgebieten eine regulierte Möglichkeit zu schaffen, Bürger, Wohnungseigentümer und weitere Akteure politisch und finanziell an der Entwicklung ihres Quartiers zu beteiligen; mit anderen Worten: Bürger verstärkt an der Finanzierung von Stadtgestaltung zu beteiligen und ihnen im Gegenzug dafür mehr Verantwortung und Entscheidungskompetenzen einzuräumen. Insofern geht dieses Instrument deutlich über die herkömmlichen Beteiligungsangebote in der kommunalpolitischen Praxis hinaus. In drei Fallstudien wurden realisierte bzw. in der Einführung befindliche Beispiele und die dabei gemachten Erfahrungen vergleichend untersucht. Insbesondere wurde danach gefragt, welche Auswirkungen auf die Strukturen lokaler Governance zu beobachten sind. Die Ergebnisse geben Auskunft über die Handlungsfähigkeit der beteiligten Akteure, die Wechselwirkungen zwischen organisatorischer und inhaltlicher Effizienz sowie die Bearbeitung von demokratischen Legitimations- und Partizipationsproblemen in derartigen Prozessen. Die Studie kommt im Vergleich der Fallstudien zu dem Ergebnis, dass „Urban Improvement Districts“ als Instrumente einer kleinteiligen und beteiligungsorientierten städtischen Governance vor allem dann neue Handlungskapazitäten erschließen können, wenn sie eng mit den Strukturen und Verfahren der formellen Kommunalpolitik verzahnt werden.
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    Entwicklungspotentiale und -optionen der bremischen Wissenschaftslandschaft : Beitrag zum Gutachten "technologie stadtteilbremen"
    Die vorliegende Untersuchung ist als Teilgutachten im Rahmen eines umfassenden Gutachtenverfahrens zu den Entwicklungs- und Förderbedingungen eines Technologiestadtteils in Bremen entstanden (Stadtentwicklungsauftrag für einen qualitativ durchstrukturierten Technologiestadtteil). Sie hatte zum einen die Aufgabe, die Anforderungen an eine entsprechende Entwicklungs- und Förderstrategie aus Sicht der Wissenschaft, insbesondere der forschungsintensiven Wissenschaftseinrichtungen in Bremen zu klären und zum anderen diese Anforderungen auf die Bedingungen der räumlichen Lage und Struktur von fünf vorhandenen bzw. potentiellen Standorten von Wissenschaftseinrichtungen in Bremen zu beziehen (Universität Bremen/Technologiepark; Hochschule Bremen/ Airport City; International University Bremen/International Science Park Grohn; Medienzentrum/Faulenquartier; Überseestadt/Alte Hafenreviere).
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      180  78
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    Vom Quick-Shop zum Click-Shop? : Modernisierung des lokalen Einzelhandels durch Lieferdienste und E-Commerce
    Zu den vielfach diskutierten Modernisierungsanforderungen an den lokalen Einzelhandel gehört neben dem Einsatz virtueller Vertriebswege auch die Einrichtung von realen Lieferdiensten. Die vorliegenden Überlegungen sollen explorativ das Potential ausloten, das die Kombination beider Veränderungsstrategien bietet. Dabei ist zu untersuchen, unter welchen spezifischen Voraussetzungen in diesem Segment des Einzelhandels (Teil)Virtualisierung und Lieferangebote tatsächlich kompatibel sind, und in welcher Weise sie sich in umfassendere Modernisierungsvorstellungen für den lokalen Einzelhandel einpassen könnten.
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