Fakten, Fakes und Narrative: Schule und Lehrer:innenbildung in der Migrationsgesellschaft als umkämpfte Realität
Veröffentlichungsdatum
2026
Autoren
Amirpur, Donja
Bale, Jeff
Doğmuş, Aysun
Gomolla, Mechthild
Hummrich, Merle
Ito, Akiko
Makowska, Anna
Nikolai, Rita
Polat, Ayça
Rademacher, Stephan
Herausgeber
Zusammenfassung
Das vorliegende Arbeitspapier dokumentiert zentrale Impulse und Diskussionen der Fachtagung „Fakten, Fakes und Narrative: Schule und Lehrer:innenbildung in der Migrationsgesellschaft als umkämpfte Realität“, die am 13.-14. November 2025 anlässlich des 20jährigen Bestehens des Arbeitsbereiches Bildung in der Migrationsgesellschaft an der Universität Bremen stattfand.
Ausgangspunkt war die über diesen Zeitraum anhaltende und in jüngster Zeit auch zunehmende medienöffentliche Adressierung von Migration als Kernproblem der deutschen Gesellschaft und ihres Bildungssystems. Die Auseinandersetzung mit dieser, insbesondere durch konservative wie rechtsextremistische politische Gruppierungen Mantra-artig vorgetragene These stand Im Mittelpunkt der Tagung. An dieser nahmen rund 50 erziehungswissenschaftliche Migrationsforscher:innen teil, die in den vergangenen 20 Jahren mit den Mitgliedern des Arbeitsbereiches in besonderer Weise fachlich zusammengearbeitet haben. Sie setzten sich in kurzen fachlichen Inputs und anschließenden offenen Diskussionsrunden mit Fragen zum Recht auf Bildung im Migrationskontext, zur Positionierung gegenüber einem Verständnis von Neutralität in der Lehrer:innenprofessionalität, zur Mehrsprachigkeit im digitalen Zeitalter sowie zu Transnationalität und Dekolonialität als Transformationsaufgaben für Schule und Lehrer:innenbildung auseinander. Neben dem inhaltlichen Fokus auf Migration und Bildung stellte eine Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Fakten, Fehlinformationen und Narrativen in der Darstellung und Rezeption der diesbezüglichen Forschung einen Schwerpunkt dar.
Die Veranstaltung endete mit einem international vergleichenden Einblick in die Integration rassismuskritischer und migrationsgesellschaftlicher Perspektiven in die Lehrer:innenbildung an vier Standorten: Toronto (Kanada), Wien (Österreich), Frankfurt (Deutschland) und Fukuoka (Japan). Von besonderem Interesse dabei waren die Herausforderungen, die mit der strukturellen Verankerung dieser Perspektiven in der Lehrer:innenbildung verbunden sind, sowie die jeweiligen Strategien und Maßnahmen zu deren Bewältigung.
Ausgangspunkt war die über diesen Zeitraum anhaltende und in jüngster Zeit auch zunehmende medienöffentliche Adressierung von Migration als Kernproblem der deutschen Gesellschaft und ihres Bildungssystems. Die Auseinandersetzung mit dieser, insbesondere durch konservative wie rechtsextremistische politische Gruppierungen Mantra-artig vorgetragene These stand Im Mittelpunkt der Tagung. An dieser nahmen rund 50 erziehungswissenschaftliche Migrationsforscher:innen teil, die in den vergangenen 20 Jahren mit den Mitgliedern des Arbeitsbereiches in besonderer Weise fachlich zusammengearbeitet haben. Sie setzten sich in kurzen fachlichen Inputs und anschließenden offenen Diskussionsrunden mit Fragen zum Recht auf Bildung im Migrationskontext, zur Positionierung gegenüber einem Verständnis von Neutralität in der Lehrer:innenprofessionalität, zur Mehrsprachigkeit im digitalen Zeitalter sowie zu Transnationalität und Dekolonialität als Transformationsaufgaben für Schule und Lehrer:innenbildung auseinander. Neben dem inhaltlichen Fokus auf Migration und Bildung stellte eine Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Fakten, Fehlinformationen und Narrativen in der Darstellung und Rezeption der diesbezüglichen Forschung einen Schwerpunkt dar.
Die Veranstaltung endete mit einem international vergleichenden Einblick in die Integration rassismuskritischer und migrationsgesellschaftlicher Perspektiven in die Lehrer:innenbildung an vier Standorten: Toronto (Kanada), Wien (Österreich), Frankfurt (Deutschland) und Fukuoka (Japan). Von besonderem Interesse dabei waren die Herausforderungen, die mit der strukturellen Verankerung dieser Perspektiven in der Lehrer:innenbildung verbunden sind, sowie die jeweiligen Strategien und Maßnahmen zu deren Bewältigung.
Schlagwörter
Erziehungswissenschaftliche Migrationsforschung
;
Schulentwicklung
;
Schulpolitik
;
Lehrer*innenbildung
;
Rassismuskritik
;
Recht auf Bildung
;
Mehrsprachigkeit
;
Transnationalität
;
Beutelsbacher Konsens
;
Rechtspopulismus
;
Neuzuwanderung
;
Neutralitätsgebot
;
Migration
Institution
Dokumenttyp
Buch
Serie(s)
Band
2/2026
Zweitveröffentlichung
Nein
Lizenz
Sprache
Deutsch
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Name
ABiM 2026_Schule und Lehrer_innenbildung in der Migrationsgesellschaft als umkämpfte Realität.pdf
Size
2.56 MB
Format
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Checksum
(MD5):6c71042fb142d41d677d29205aa2bfdb
