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  4. Methodische Entwicklung von hochflexibler stationärer Fördertechnik am Beispiel eines omnidirektionalen Fördersystems
 
Zitierlink DOI
10.26092/elib/6286

Methodische Entwicklung von hochflexibler stationärer Fördertechnik am Beispiel eines omnidirektionalen Fördersystems

Veröffentlichungsdatum
2026-03-09
Autoren
Uriarte, Claudio  
Universität Bremen  
Betreuer
Freitag, Michael  
Gutachter
Freitag, Michael  
Heger, Jens  
Zusammenfassung
Das wachsende Paketvolumen im Onlinehandel und Kurier-Express-Paket-Sektor (KEP) zwingt die Intralogistik zu anpassungsfähigen Prozessen. Herkömmliche stationäre Materialflusssysteme sind jedoch meist hochspezialisiert und lassen sich nur schwer an volatile Anforderungen anpassen. Da eine quantitative Grundlage zur Bewertung in der Konzeptphase fehlte, ist die Entwicklung bedarfsgerechter, hochflexibler Fördersysteme im interdisziplinären Forschungsfeld der Produktentwicklung mit Schwerpunkt Automatisierungstechnik, konkret in der Intralogistik, zu verorten.

Diese Arbeit schließt diese Forschungslücke durch eine in die Richtlinie VDI 2221 integrierte, technologieneutrale Bewertungsmethode auf Basis einer mehrstufigen Nutzwertanalyse. Das Modell teilt das Zielsystem systematisch in vier Dimensionen der Flexibilität (Layout-, Durchsatz-, Fördergut- und Prozessflexibilität) sowie zwei Dimensionen der Wandelbarkeit (Erweiterungs- und Integrationsfähigkeit). Diesen sechs Zielvorstellungen werden 14 physikalische und steuerungstechnische Kriterien zugeordnet. Zur objektiven Gewichtung wird eine Support Vector Machine (SVM) eingesetzt, die auf Basis einer Expertenbefragung eine Rangliste der Flexibilitätstreiber berechnet.

Die Validierung der Methode erfolgt rekursiv entlang des Entwicklungsprozesses der omnidirektionalen Fördertechnologie celluveyor über drei Systemgenerationen. Durch die kontinuierliche Anwendung der Bewertungsmethode und die gezielte Umsetzung der identifizierten Optimierungspotenziale konnte die Gesamtflexibilität des Systems in jeder Generation nachweislich gesteigert werden. Die Arbeit demonstriert somit erfolgreich, wie subjektiv empfundene Flexibilität in eine objektiv messbare ingenieurwissenschaftliche Zielgröße transformiert wird.
Schlagwörter
Wandelbarkeit

; 

Flexibilität

; 

Materialflusssysteme

; 

Intralogistik

; 

VDI 2221

; 

Omnidirektionale Fördertechnik

; 

Produktentwicklung

; 

KEP

; 

Changeability

; 

Flexibility

; 

Material Flow Systems

; 

Intralogistics

; 

Omnidirectional Conveyor Technology

; 

Product Development

; 

CEP
Institution
Universität Bremen  
Fachbereich
Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH (BIBA)  
Institute
Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH (BIBA)  
Dokumenttyp
Dissertation
Lizenz
Alle Rechte vorbehalten
Sprache
Deutsch
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Vorschaubild
Name

Methodische Entwicklung von hochflexibler stationärer Fördertechnik am Beispiel eines omnidirektionalen Fördersystems.pdf

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5.84 MB

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