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  4. Ressourcenorientierung als Prinzip in der Bildungsarbeit mit unbegleiteten jugendlichen Migranten mit Fluchterfahrungen – Evaluation und Schlussfolgerungen eines Modellprojekts in der Lehramtsausbildung in der Universität Bremen
 
Zitierlink DOI
10.26092/elib/5074

Ressourcenorientierung als Prinzip in der Bildungsarbeit mit unbegleiteten jugendlichen Migranten mit Fluchterfahrungen – Evaluation und Schlussfolgerungen eines Modellprojekts in der Lehramtsausbildung in der Universität Bremen

Veröffentlichungsdatum
2025-11-28
Autoren
Baginski, Katja  
Betreuer
Karakasoglu, Yasemin  
Cantone Altintaş, Katja
Gutachter
Karakasoglu, Yasemin  
Cantone Altintaş, Katja
Zusammenfassung
Unabhängig von ihrem Literalitätsgrad verfügen jugendliche Migrant*innen mit Fluchterfahrungen über Wissensbestände und Kompetenzen, die sie durch formale und non formale Bildung vor dem Erreichen des Aufnahmelandes erworben haben. Im Fokus der Studie stehen Gelingensbedingungen für das didaktische Aufgreifen und das mehrsprachigkeitsorientierte Erweitern dieser Potenziale. Um zu markieren, dass im Fachunterricht der Herkunftsländer bereits Fachkenntnisse angeeignet und kommuniziert wurden, wurde für die Studie der Begriff „Herkunftsunterrichtssprache“ konstruiert.
Die Studie ist als Aktionsforschungsprojekt im Praxisangebot für Lehramtsstudierende der Universität Bremen „Lehrlernwerkstatt Fach, Sprache, Migration“ (LLW) entstanden.
Die Autorin hat als pädagogische Leiterin der LLW in einem Ko-Konstruktionsprozess mit studentischen Förderlehrkräften den zweitsprachendidaktischen Ansatz „Ressourcenorientierter Anschlussunterricht für unbegleitete jugendliche Migrant*innen“ (RAuM) entwickelt. Mit diesem Ansatz wird das Ziele verfolgt, sowohl Diskursfähigkeit im Regelunterricht durch sprachsensiblen und mehrsprachigkeitsorientierten Fachunterricht zu entwickeln als auch dazu beizutragen, ein fluchtbedingt potenziell erschüttertes Selbstkonzept durch Selbstwirksamkeitserfahrungen im Unterricht sowie die Vermittlung von Kompetenzbewusstheit zu stärken.
Der RAuM-Ansatz wurde in einem außerschulischen Modellprojekt von studentischen Förderlehrkräften in der Universität erprobt.
Vor Projektstart, während und nach Ende des Projekts wurden empirische Daten erhoben. Das Datenkorpus enthält Interviews mit teilnehmenden Jugendlichen und studentischen Förderlehrkräften, Expert*inneninterviews, vorstrukturierte Fragebögen, Briefe und Protokolle. Die Daten wurden inhaltsanalytisch im Hinblick auf Gelingensbedingungen für den RAuM-Ansatz ausgewertet.
Schlagwörter
Flucht und Bildung

; 

Ressourcenorientierung

; 

Fachsensibler DaZ-Unterricht

; 

Mehrsprachigkeitsorientierung

; 

Geflüchtete Jugendliche

; 

Neuzuwanderung

; 

Herkunftsunterrichtssprache

; 

RAuM-Ansatz

; 

Deutschaneignung

; 

Zweitsprachendidaktik

; 

Praxisprojekt Lehramtsstudium
Institution
Universität Bremen  
Fachbereich
Fachbereich 12: Erziehungs- und Bildungswissenschaften (FB 12)  
Institute
Arbeitsbereich Bildung in der Mirationsgesellschaft
Dokumenttyp
Dissertation
Lizenz
https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
Sprache
Deutsch
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Vorschaubild
Name

Ressourcenorientierter DaZ-Unterricht f├╝r neuzugewanderte Jugendliche mit Fluchterfahrungen.pdf

Size

2.7 MB

Format

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Checksum

(MD5):3a358d503a1569276047be75c6844976

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