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  4. Männer 65+ und ihre Freizeit: Wie soziale Orte endlich punkten können
 
Zitierlink DOI
10.26092/elib/6128

Männer 65+ und ihre Freizeit: Wie soziale Orte endlich punkten können

Veröffentlichungsdatum
2026
Autoren
Gustschew, Helene
Hochschule Bremen - Fakultät 3: Gesellschaftswissenschaften  
Jacob, Katharina
Hochschule Bremen - Fakultät 3: Gesellschaftswissenschaften  
Urbrock, Yara
Hochschule Bremen - Fakultät 3: Gesellschaftswissenschaften  
Zusammenfassung
Durch das Älterwerden der Bevölkerung als Folge des demografischen Wandels gewinnt die Freizeitgestaltung älterer Menschen zunehmend an Bedeutung. Diesbezüglich bieten soziale Orte einen Raum für soziale Teilhabe und Austausch. In Bremen fördert die Gemeinde im Rahmen der sozialen Orte 30 Begegnungszentren (BGZ), welche in unterschiedlichen Stadtteilen vertreten sind. Statistiken der Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration (SASJI) zeigen, dass überwiegend weiblich gelesene Personen die BGZ besuchen und der Anteil der Männer bei unter 5% liegt.

Der vorliegende Forschungsbericht beschäftigt sich daher mit Männern 65+ und ihrer Freizeit und damit, wie soziale Orte endlich punkten können. In diesem Zusammenhang wurde die Forschungsfrage „Welche Bedürfnisse und Erwartungen haben Männer 65+ an sozialen Orten und inwiefern können Begegnungszentren attraktiver für (Nicht-)Nutzer werden?“, entwickelt. Zur Beantwortung wurde ein qualitativer Forschungsansatz in Form von problemzentrierter Leitfadeninterviews gewählt. Während des gesamten Forschungsprozesses wurde die Grounded Theory angewendet, um das Datenmaterial fortlaufend zu analysieren. Die Interviews ermöglichten den Zugang zu der subjektiven Lebenswelt der Männer, wodurch Bedürfnisse und Erwartungen identifiziert werden konnten. Insgesamt wurden 13 Interviews mit Männern 65+ in der Hansestadt Bremen geführt. Diese waren sowohl Nutzer als auch Nicht-Nutzer von BGZ.

Die Ergebnisse zeigen, dass BGZ grundsätzlich den Bedürfnissen von Männern 65+ entsprechen, sie jedoch häufig nicht an die Lebenswelt angepasst sind. Relevant hierfür wäre ein kontinuierlicher Austausch mit Männern 65+. Zudem gibt es derzeit wenig Sichtbarkeit und kaum Verständnis dafür, was BGZ sind. Es bedarf mehr finanzielle Unterstützung sowie Öffentlichkeitsarbeit, nur so kann die Repräsentation der Männer in BGZ erhöht werden.
Schlagwörter
Begegnungszentrum

; 

Offene Altenhilfe

; 

Männerforschung

; 

Freizeit

; 

Freizeitgestaltung

; 

Soziale Arbeit

; 

Praxisforschung

; 

Alttagsgestaltung

; 

Männer 65+

; 

Senatorin für Arbeit Soziales Jugend und Integration

; 

Qualitative Forschung

; 

BGZ

; 

Soziale Teilhabe

; 

Öffentlichkeitsarbeit
Institution
Universität Bremen  
Fachbereich
Hochschule Bremen - Fakultät 3: Gesellschaftswissenschaften  
Dokumenttyp
Bericht
Endseite
42
Zweitveröffentlichung
Nein
Lizenz
https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
Sprache
Deutsch
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Name

Männer 65+ und ihre Freizeit Wie soziale Orte endlich punkten können.pdf

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