Junge Menschen mit dem Label „Systemsprenger“ als Expert:innen für die Grenzen des Bildungssystems: Anknüpfungspunkte zur Weiterentwicklung inklusiver Schulen
Veröffentlichungsdatum
2025-11-07
Autoren
Betreuer
Zusammenfassung
Die Bezeichnung „Systemsprenger“ ist im pädagogischen und bildungspolitischen Diskurs zunehmend präsent, wird jedoch häufig verkürzt und stigmatisierend für Kinder und Jugendliche mit als herausfordernd wahrgenommenen Verhaltensweisen verwendet. Gleichzeitig verweist das Phänomen „Systemsprenger“ auf komplexe Wechselwirkungen zwischen individuellen Lebenslagen und institutionellen Bedingungen. Insbesondere wiederholte Schulwechsel, Ausschlüsse und disziplinarische Maßnahmen können zu brüchigen Bildungsbiografien führen und stehen damit in einem Spannungsverhältnis zum Anspruch inklusiver Bildung und zur Bildungsgerechtigkeit.
Die vorliegende Studie untersucht, wie inklusive Schulen weiterentwickelt werden können, um jungen Menschen im Prozessgeschehen „Systemsprenger“ einen dauerhaften Bildungsweg zu ermöglichen. Hierzu werden Jugendliche im Prozessgeschehen „Systemsprenger“ als Expert:innen für die Grenzen des Bildungssystems befragt. Die leitfadengestützten Interviews werden qualitativ ausgewertet und mit bestehenden theoretischen Ansätzen sowie dem aktuellen Forschungsstand in Beziehung gesetzt. Die Ergebnisse zeigen aus der Perspektive der betroffenen Jugendlichen Ansatzpunkte für die Weiterentwicklung inklusiver Schulen. Die Studie trägt damit dazu bei, die Perspektiven der jungen Menschen stärker in den wissenschaftlichen und pädagogischen Diskurs einzubeziehen. Zugleich werden Impulse für die Gestaltung dauerhafter Bildungswege für junge Menschen im Prozessgeschehen „Systemsprenger“ herausgearbeitet.
Die vorliegende Studie untersucht, wie inklusive Schulen weiterentwickelt werden können, um jungen Menschen im Prozessgeschehen „Systemsprenger“ einen dauerhaften Bildungsweg zu ermöglichen. Hierzu werden Jugendliche im Prozessgeschehen „Systemsprenger“ als Expert:innen für die Grenzen des Bildungssystems befragt. Die leitfadengestützten Interviews werden qualitativ ausgewertet und mit bestehenden theoretischen Ansätzen sowie dem aktuellen Forschungsstand in Beziehung gesetzt. Die Ergebnisse zeigen aus der Perspektive der betroffenen Jugendlichen Ansatzpunkte für die Weiterentwicklung inklusiver Schulen. Die Studie trägt damit dazu bei, die Perspektiven der jungen Menschen stärker in den wissenschaftlichen und pädagogischen Diskurs einzubeziehen. Zugleich werden Impulse für die Gestaltung dauerhafter Bildungswege für junge Menschen im Prozessgeschehen „Systemsprenger“ herausgearbeitet.
Schlagwörter
Inklusion
;
Systemsprenger
;
Emotionale und soziale Entwicklung
;
Schulentwicklung
;
Partizipation
;
Grenzen des Bildungssystems
;
Bildungsgerechtigkeit
Institution
Institute
Dokumenttyp
Text::Abschlussarbeit::Abschlussarbeit (Master)
Sprache
Deutsch
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Name
Masterarbeit_Rebekka_Karkoutli_Veröffentlichung_Archiv.pdf
Size
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Format
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