Kern, Thomas
Lade...
Preferred name
Kern, Thomas
Official Name
Kern, Thomas
ORCID
4 Ergebnisse
Einstellungen
Gerade angezeigt 1 - 4 von 4
- Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item-typ:Veröffentlichung, Translating Global Values into National Contexts: The Rise of Environmentalism in South KoreaSince the 1970s, the global rise of environmentalism has attracted growing attention from the social sciences. Although most studies acknowledge the lack of a direct link between environmental activism and environmental policy changes, grassroots activists, social movements and NGOs are widely considered to have made a significant contribution to the global spread of environmentalism. Recently, this standard account has been strongly challenged by neoinstitutionalist approaches. In lieu of elevating the role of local activists, they explain the global rise of environmentalism as a top-down process by stressing the importance of the so-called ‘world environmental regime’. In an attempt to bridge this conceptual divide, the present article examines the interaction between local/national activists and the world environmental regime in the case of South Korea. Based on a quantitative and qualitative analysis of statements, network data and surveys, this study describes the social mechanism driving the rise of environmentalism and demonstrates that its accession was equally shaped by the expansion of the world environmental regime, national configurations of power and the cultural creativity of environmental activists.Wissenschaftlicher Artikel168 117 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item-typ:Veröffentlichung, Modernisierung und Demokratisierung: Das Erklärungspotenzial neuerer differenzierungstheoretischer AnsätzeIn den Sozialwissenschaften herrscht heute weitgehend Einigkeit darüber, dass die Demokratie ein Produkt der Moderne ist: Sobald eine Gesellschaft sich auf den Modernisierungspfad begibt, besonders in Sachen Ökonomie, gilt der demokratische Übergang über kurz oder lang als unausweichlich. Je mehr die gesellschaftliche Komplexität zunimmt, desto höher sind die Anforderungen an die Steuerungskapazitäten des Staates. Aus diesem Grund werden autoritäre Entwicklungsdiktaturen langfristig durch liberale Demokratien ersetzt. Die Frage, welche kausalen Ursachen und Mechanismen hinter dem Zusammenhang zwischen Modernisierung und Demokratisierung stehen, ist bislang aber nicht hinreichend beantworter worden. Während die meisten Erklärungsangebote an funktionalistische Konzepte ankn:pfen, nähert sich der vorliegende Artikel diesem Thema aus konstitutionstheoretischer Perspektive. Die Argumentation erfolgt dabei in vier Schritten: Im ersten Schritt werden die Beiträge Parsons’ und Luhmanns zur Erklärung von Demokratisierungsprozessen diskutiert. Im zweiten Schritt folgt ein Überblick über neuere nichtfunktionalistische Ansätze in der Theorie sozialer Differenzierung. Daran anknüpfend wird im dritten Schritt der Zusammenhang zwischen Modernisierung und Demokratisierung am Fallbeispiel Südkoreas (1979–1987) untersucht. Die empirische Analyse erstreckt sich dabei auf soziale Ungleichheitsstrukturen in den Teilsystemen, die Träger und Motive prodemokratischer Proteste und das zeitliche Verlaufsmuster der Auseinandersetzungen zwischen der Demokratiebewegung und dem autoritären Regime. Im vierten Schritt wird das Erklärungspotenzial nicht-funktionalistischer Differenzierungstheorien für die Analyse von Demokratisierungsprozessen diskutiert.Wissenschaftlicher Artikel175 239 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item-typ:Veröffentlichung, Die religiöse Gemeinde als organisationaler Akteur. Das Wachstum der „Megakirchen“ in den USADer Beitrag führt das Größenwachstum der Megakirchen in den USA auf eine neuartige Verzahnung zwischen Gesellschafts-, Organisationsund Interaktionsebene zurück. Auf der Grundlage eines Vergleiches von vier US-amerikanischen Gemeinden - davon drei Megakirchen - identifizieren wir vier von den Gemeindeleitungen strategisch eingesetzte Wirkkräfte des Wachstums: Die ersten beiden Wirkkräfte beschreiben unspezifische Bedingungen für Wachstum, die sich auf die Akteurwerdung der Gemeinden beziehen und insofern auch für andere Organisationen gelten. (1) Mit der Umstellung auf Zweckprogrammierung lösen sich die Megakirchen von der Denomination. Konditionalprogramme werden zunehmend durch Zweckprogramme ersetzt (oder ergänzt). (2) Organisationsstrukturen werden auf der Basis von präferenzbasierten Standards evaluiert. Die Angebote der Gemeinden werden auf diese Weise - über Denominationsgrenzen hinweg - vergleichbar gemacht. Die weiteren beiden Wirkkräfte sind spezifische Bedingungen für das Wachstum der Megakirchen: (3) Wachsende Gemeinden bilden an ihrer Peripherie eine breite Zone der populären Kultur aus. Durch organisierte Events werden so viele Personen wie möglich in die Gemeinde integriert. (4) Der Modus der Einbindung von Mitgliedern verschiebt sich von der Identifikation mit der Denomination auf das Angebot einer Vielzahl an Leistungen zur Förderung der persönlichen Spiritualität. Über Angebote zur methodischen Selbstperfektionierung wachsen die Mitglieder aber nicht nur spirituell, sondern werden systematisch immer stärker in die Organisation eingebunden.Wissenschaftlicher Artikel171 245 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Item-typ:Veröffentlichung, Megakirchen als religiöse Organisationen: Ein dritter Gemeindetyp jenseits von Sekte und Kirche?In den letzten Jahrzehnten hat sich die religiöse Landschaft in den USA durch das rapide Wachstum und die Ausbreitung von sogenannten Megakirchen stark verändert. Der Begriff Megakirche bezeichnet evangelikal-protestantische Einzelgemeinden, deren Gottesdienste regelmäßig von mindestens 2000 Gläubigen (oft deutlich mehr) besucht werden. Bei den Megakirchen deutet vieles auf ein neuartiges Gemeindemodell hin, dessen spezifisch organisatorische Merkmale im Verlauf dieser Studie herausgearbeitet werden. Im Mittelpunkt stehen zwei Fragen: 1) Wie bewältigen die Megakirchen ihre wachstumsbedingten Spannungen? 2) Was sind ihre organisatorischen Erfolgsmechanismen? Die Argumentation entfaltet sich in zwei Schritten: Zuerst wird die religiös begründete Wachstumsdoktrin der Megakirchen im Kontext einer spezifischen Konstellation von Kirchen und religiösen Adressaten in den USA betrachtet. Im zweiten Schritt steht die Binnenorganisation der Megakirchen im Mittelpunkt. Es werden diejenigen Strukturen identifiziert, die das Ordnungsmuster einer dynamischen Stabilität reproduzieren und so die Wachstumsdoktrin der Megakirchen tragen.Wissenschaftlicher Artikel193 285
