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    Item type:Publication,
    Gipsgebundene Bauplatten aus feinem Rezyklat-Porenbeton-Brechsand
    Im Fokus dieses Forschungsvorhabens steht die grundlagenorientierte Entwicklung und Erprobung eines sulfatisch gebundenen Mörtels unter erstmaliger Verwendung von Porenbeton-Brechsand zur Herstellung von neuen, innovativen Bauplatten in Anlehnung an gängige Gipsbaustoffe. Umgesetzt wird die Arbeitshypothese durch die systematische Laborentwicklung zur Erfassung und Optimierung aller relevanten mörteltechnischen Eigenschaften. Aus geeigneten Rezepturen werden weiterführend im Laboratoriumsmaßstab Platten größerer Formate hergestellt. Zudem wird die Umsetzung auf der Anlage eines Industriepartners erprobt. Neben eines handelsüblichen Stuckgipses auf Naturgipsbasis wird ein Recyclinggips eingesetzt. Auch die Untersuchung eines zweiten Recyclingzyklus’ ist Gegenstand dieses Projektes. Sämtliche Untersuchungen sind ergebnisoffen und verstehen sich als systematische Grundlagenforschung für diese neue, innovative Arbeitshypothese mit dem Ziel, mit minimalen Gips- und maximalen Porenbeton-Brechsandgehalten neue, ressourceneffiziente und bautechnisch hochwertige Gipsbauplatten herzustellen.
    journal article
    Heft:
      37
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    Item type:Publication,
    Gipsgebundene Bauplatten aus feinem Rezyklat‐Porenbeton‐Brechsand
    Der beschlossene Ausstieg aus der Kohleverstromung führt in Deutschland zu einer Verknappung von technischem Gips. Um den Gipsbedarf dennoch decken zu können, müssen Alternativen geschaffen werden. Das vorliegende Forschungsvorhaben verfolgt daher das Ziel, sulfatisch gebundene Mörtel unter Verwendung von Porenbetonrezyklaten (PBR) zur Herstellung von Bauprodukten in Anlehnung an gängige Gipsbaustoffe zu entwickeln und zu erproben. Gipsgehalte sollen durch Porenbeton, einem vermehrt im Bauschutt anfallenden Material, das üblicherweise aussortiert und beseitigt wird, substituiert werden. Die bisherigen Untersuchungsergebnisse belegen die grundlegende Machbarkeit des Ansatzes. Die Eigenschaften der untersuchten Mörtel lassen erwarten, dass selbst bei einer Substitution von bis zu 50 Ma.-% des Gipsgehalts durch PBR die Herstellung von Gipsprodukten möglich ist.
    journal article
    Band:
    Heft:
      80